Advent auf Probe

24. November 2011

Es gibt ein paar Grundgesetze in meinem Leben. Grundgesetze sind wichtig: Pommes ohne Mayo sind keine Pommes // Tiere quält man nicht // Celine Dion ist in Wahrheit eine Krähe (dürfte aber trotzdem gequält werden!) // Immer Soße mit Nudeln essen und nicht Nudeln mit Soße // Politessen haben einen schlechten Charakter // "Nur-Radio" hören macht doof // Der Dental-Gott ist ein böser, böser Arsch // Wer im Auto auf der linken Spur rumschnarcht, hat zu viel Zeit und sollte demnach einfach laufen // Der Limbecker Platz ist pottenhässlich // und immer heiter so weiter.

Nun gibt es aber ein Grundgesetz, das derzeit eklatant aktuell, aber auch grundsätzlich von unverzichtbarer Wichtigkeit ist:  

Die-Adventszeit-beginnt-mit-dem-ersten-Advent-und-NICHT-vorher! 

In Deutschland ist jeder Mumpitz (tolles Wort!) verboten. So. Aber waaaarum zur Hölle verbietet nicht mal jemand diese pre-adventuösen Augenkrebsverbrechen? Wäre ich Bundesverbieter (was meinem anderen Wunschamt als nationaler Geschmackspapst doch recht entgegenkäme), würde kein Weihnachtsmarkt vor dem 1. Advent eröffnen, für Blinkequatsch in Fenstern würden Bußgeldbescheide verhängt werden und jeder Supermarkt, der schon im Spätsommer seine Kundschaft mit Spekulatius belästigt, müsste für jedes Weihnachtsplätzchen, das er vor der letzten Novemberwoche zum Kauf anbietet, einen Euro Strafe zahlen. An...öhm...mich...oder an die Augenkrebshilfe...das dürfte flexibel gehandhabt werden.

Nun habe ich in dieser Woche fernab von diesen Grundsätzlichkeiten ein besonderes pre-adventuöses Problem. Wenn man noch vor dem ersten Advent für die Dezemberausgabe eines Stadtmagazinchens einen Blogpost schreiben soll, der gepflegt vor sich hinweihnachtelt, dann gestaltet sich das für einen Pre-Advents-Hasser wie mich nicht gerade unschwierig. Aber watt solls?! Das Leben ist bekanntlich eins der schwersten. Also hab ich mein Anti-Pre-Advents-Gesetz schwungvoll inne Tonne gekloppt und Advent auf Probe zelebriert.Und das ging so:

• Probe 1
Marc geschnappt und aufn Essener Weihnachtsmarkt geschleppt. Marc findet Adventsgedöns eh nur so mittel - ob vor oder im Advent spielt dabei keine Rolle. Das Gleiche gilt für Marc und Weihnachtsmärkte. Also rumgelaufen und umfassend über die sogenannten Menopausen-Kunststände gelästert. Mit diesen Ständen verhält es sich wie mit den Panflötenspielern in ALLEN deutschen Großstädten: Man fühlt sich verfolgt und n bisskn belästigt. (Okay. Man = ich.) Ich frage mich ernsthaft (!) wer diesen ganzen schäbbigen Krempel (z.B. Metallfiguren aus Schrott oder Frühstücksbrettchen mit "Du bist ein süßer Schnubbelbär"-Gravur kauft?! Und vor allem: WARUM?)



Wie dem auch sei. Marc und ich kürten den Bürstenstand zu unserem Favoriten. Zugegebenermaßen nicht aufgrund der Bürsten, sondern weil wir ein Gespräch zwischen Bürstenverkäuferin und Bürsteninteressent belauschen konnten, das in Punkto Absurditäten seinesgleichen sucht.


Auswertung 1
a) Heiße Diskussion um die Frage, ob man zu Reibekuchen auch Reibeplätzchen sagen kann.
b) Nix Reibekuchenplätzchen. Ab zum Thai und lecker Curry gegessen.
c) Nix Weihnachtsstimmung.

Probe 2
Ich überwinde mich (sehr!) und hole meinen Weihnachtsdeko-Krempel ausm Keller. Diese Aktion ist normalerweise dem ersten Advent vorbehalten. Aber nun gut. Da muss ich jetzt durch. Im Keller fürchte ich mich vor Spinnen. Also nix wie rein da, Kiste steht zum Glück griffbereit, untern Arm geklemmt und raus da. Zwischenstopp im Waschkeller gemacht. Da liegt mein Federkopfkissen schon seit Tagen im Trockner. Stinkt jetzt. Also wieder in die Waschmaschine damit und noch n bisskn Kram dazugeworfen, der vor der Waschmaschine rumliegt. Plötzlich sitzt dicke (sehr!) Spinne im Waschmaschinenring und zuckelt aufgeregt rum. Ich - noch aufgeregter als Spinne - schlage Waschmaschinentür zu. Die Vorstellung, meine Wäsche inklusive dicker Spinne zu waschen, ist mir spontan zu ekelig. Also Waschmaschine nicht angestellt und in Wohnung geflüchtet. Spinnenproblem somit leider nur vertagt. Schlecht.

In der Wohnung dann Weihnachtskrempel ausgebreitet. Das geht natürlich NUR mit Rolf Zuckowskis alten Weihnachtsplatten. Die hab ich aber vor ein paar Monaten im Keller vergraben. Aus Angst vor weiterem Spinnenterror geh ich da aber erst mal nicht mehr runter. Logisch. Also nach Rolf auf YouTube fahndet. Ohne Erfolg. Mist. Letztes Jahr ging das noch.


• Auswertung 2
a) Schmücken ohne Rolf potenziert das Schmücken-vorm-1.Advent-ist-doof-Gefühl.
b) Bei Spinnen hört meine ach so weihnachtliche Nächstenliebe *hust* auf. 
c) Nix Weihnachtsstimmung.

Probe 3
Wenn die Schmückerei schon keine Weihnachtsgefühle hevorlocken kann, dann werden eben härtere Geschütze aufgefahren. Ich eröffne die Weihnachtsbäckerei. Leider auch ohne Rolf...was eigentlich auch allen vorweihnachtlichen Grundgesetzen widerspricht. Ich backe Mürbeteigplätzchen und verziere diese maximal adventuös mit Lebkuchenglasur. In Wahrheit hab ich Hunger aufn lecker Mettbrötchen oder nen Hamburger Royal TS.




Auswertung 3
a) Weihnachtsbäckerei minus Rolf Zuckowski gleich schlichte Scheiße.
b) Lebkuchenglasur kann nix.
c) Nix Weihnachtsstimmung.

Probe 4
Aufm Weihnachtsmarkt gewesen, Wohnung geschmückt, Plätzchen gebacken...langsam neigt sich meine "Advent auf Probe"-Party dem Ende zu, ohne auch nur einen minimalen vorweihnachtlichen Zauber auf mein Saisonherzchen geworfen zu haben. Das ist natürlich vollkommen inakzeptabel. Also gebe ich auf den letzten Metern noch mal alles. Ich zwinge Emma Plemmplemma, den Nikolaus zu mimen, schreibe eine Weihnachtskarte an Omma Tina und höre auf YouTube Rolf Zuckowski Coverversionen. Tja.



Auswertung 4
a) Emma Plemmplemma hat kurz nach ihrem Auftritt als Nikolaus aussagekräftig in die Diele gepisst.
b) Weihnachtskartenschreiberei im November sollte mit Tod bestraft werden...oder wenigstens mit Koma.
c) Rolf Zuckowski Coverversionen sind der leibhaftige Teufel!


Merke I: Grundgesetze heißen Grundgesetze, weil es für sie gute Gründe gibt.

Merke II: Advent auf Probe - joa...mach ich auch kein zweites Mal.

Merke III: Dringend auf Stelle als Bundesverbieter bewerben.

♥ RUHR YORK CITY DRIFT ♥

22. November 2011

Am Samstag hatten die Herrschaften von I HEART RUHR YORK zur ersten RUHR YORK CITY DRIFT ins Duisburger Grammatikoff geladen. Wenne von Tuten und Blasen und I HEART RUHR YORK keine Ahnung hast, dann klicken, gucken, lernen, gut finden (maximale Kausalzusammenhänge!).



So. Und City Drift? Was kann das? Das ist zunächst einmal weiblich. So. DIE City Drift wirft verschiedenste Kunstformen in einen Eventpott, schmeckt ab mit Herz und Beats und schafft somit eine neue Eventreihe, die mit reichlich Mut und Inspiration mal keinen 08/15 Partyweg in der pottschen Nightlifelandschaft einschlägt. Muss man ziemlich gut finden, wenn man nicht völlig einen anna Murmel hat.

Und da ich bekanntlich sehr schlau und klug, gewieft und pfiffig (und so) bin, finde ich das nicht nur ziemlich, sondern SEHR gut. Und von diesem Umstand legen die Bilder und Videos im Folgenden Zeugnis ab.


I HEART Becker Schmitz 
Becker Schmitz ist Künstler. So richtig. Hier: Beweise. Das also vorab. Nun zur Sache. Für die Drift hatte sich der Herr den DJ Ay!Ay!Toni geschnappt und sich mit ihm am und im White Cube zu schaffen gemacht. Das bedeutet Musik + Malerei = Dynamisches Chaos. Und das geht so:

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Kunst. Hat viele Gesichter (...einmal Schenkel klopfen!)

Am Anfang war die Mafia.

Ay! Ay! Toni. Noch ohne Tackernadeln inne Füße.

Großartige Penisnase. Wichtig.





Am Ende war das Chaos.

Künstler. Hat fertig.

Nomma Künstler. Hat Frau.

I HEART EPIKUR HOTEL
Von den Theaterleutchen von Epikur Hotel war ich schon Wochen vorher überzeugt, als ich nur deren Namen las. Epikur war ein philosophischer Schlaubi, der sinngemäß gesacht hat: "Glück ist das Freisein von Mangel." Ist nicht unwahr. Epikur ist bekannt als der Begründer des Hedonismus. Aha. Da denkt man an Völlerei, Vielweiberei und Genuß ohne Rücksicht auf Verluste. Ist falsch. Denn Hedonismus im epikureischen Sinne ist watt ganz anderes. Hab ich während des Studium nämlich mal ne Seminararbeit drüber geschrieben und n Narren dran gefressen. Aber das führt zu weit. Ich wollte auch nur gesacht haben: Als Epikur-Freund verliebte ich mich in den Namen des Vereins. Dass die abgesandte Dame und der abgesandte Herr dieser Tatsache durch ihre Performance dann auch noch derart gerecht wurden, setzte dem Ganzen natürlich ein Krönchen auf. Watt schön. Sollte man sich mehr von angucken als nur einen kleinen Auszug!

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I HEART LAUBGEDÖNS


Installation von Richter² unter der Leitfrage "Wie nehmen wir die Welt wahr?". Soso. Ahaaa. Keene Ahnung. Aber da war Laub in den Hängedingern. Laub ist der Gehilfe vom Herbst. Und der Herbst ist mein Freund. Also: Gebongt.

I HEART FASHION *hust*
Jeder.Sollte.So.Ein.Tollstes.Shirt.Haben.Wirklich.JEDER.Dies.Ist.Kein.Dezenter.Hinweis.


Marc. Lieblings-Mann(equin)
IHRY meets Tellavision


I HEART beschwingte Tanzveranstaltungen 
Tanzschwung-Realsiatoren of the night: Gigi Disko, Patrick Spencer White, Ay!Ay!Toni, Elektra Ursula, Guido Erzen, Marecco Marocco, Dirk Muskatewitz. Tadaa!











I HEART den REST
Und nomma: Tellavision meets IHRY
Strichlistenchefin und Gehilfe
Fremder. Und André.
--- 

Merke I: Elektro-Tanzbein-Workshop...LÄUFT!

Merke II: Der Herpes-Gott ist ein böser, böser Arsch. Und der Dental-Gott auch.

Merke III: I HEART RUHR YORK. Natürlich.

Merke IV: Feinste POLYNICE Fotos gibbet hier.

Ehre wem Ehre gebührt

15. November 2011

Heute Morgen musste ich mein Auto freikratzen. Nachdem ich in den letzten Jahren stets keinen anständigen Kratzer zur Hand gehabt hatte und aus der konstanten Not heraus zu alten Kassettenhüllen greifen musste, habe ich mir in diesem Jahr bereits vor Wochen einen tollen, neuen Superkratzer zugelegt. Das Ding sieht aus wie der Posche unter den Kratzern! Als ich dann heute Morgen den Kratzbedarf äußerst scharfsinnig als solchen einschätzte und - in dem eher nicht so regelmäßigen Bewusstsein tiptop vorbereitet und organisiert zu sein - leichtfüßig zum Kofferraum tippelte, um den Porsche hervorzuholen, lächelte ich meinem Nachbarn noch mitleidig (aber wohlwollend!) zu. Denn dieser schabte an seiner Windschutzscheibe mit einer CD-Hülle rum. "Armer Mann..." dachte ich und zückte meinen Superkratzer.

So. Dieses beknackte Teil kratzt wie ne alte Gabel. Soll heißen: Während ich meine Scheiben im Zinkenmuster freischrubbte, lächelte mir mein Nachbar mitleidig (und nicht wohlwollend!) zu, warf seine CD-Hülle ins Wageninnere und sprintete davon. Pfff. Kackporschegabel! Wer erfindet denn einen Kratzer, bei dem pro Kratzspur mehr Eis übrig bleibt als es entfernt wird? Sowas Bescheuertes. Und NEIN...man konnte den Kratzer NICHT drehen, um dann in den Genuß einer ungabeligen Kratzseite zu kommen.

Wenn man morgens sein Auto freikratzen muss...ob mit oder ohne Gabel...dann bedeutet das vor allem eins: Der Herbst macht sich von dannen! Ein trauriger Umstand voller Wehmut...denn: Der Herbst ist mein Freund. Und genau aus diesem Grund - und weil es time to push the goodbye-button ist - habe ich mich bereits am Wochenende formvollendet von ihm verabschiedet. Ehre wem Ehre gebührt!

In der Ferne: Sonnenuntergang

Auffa Wiese: Laub

Am Baum: Beeren

Am Himmel: Wolken


Im Laub: Tanz

Auffa Ruhr: Enten

I
In Duisburg: Kroppzeuchs

Bei Nacht: Halde Rheinpreußen

In Duisburg: Fabrikdingens

Aufm Friedhof: Weidenkätzchen

Aufm Sockel: Mann mit Kreuz

Im Hintergrund: Nebel

Am Stadtgarten: Steeler Stadtwappen

So. Herr Herbst, ich trink jetzt ne heiße Schokolade auf Dich und halte Dir auch bis zum nächsten Jahr die Jahreszeitentreue. In diesem Sinne: Hach.

Merke: Der HUSTEFIX-Brummer-Kurs zerschwingt laut Supermarktaushang etwaige Gesundheitsprobleme. Et gibt also mal wieder nix, wattet nich gibt!

Music is where your mind is

13. November 2011

Ich bin ja kein Elektrokind. Aber. ABER! Seit gestern Abend wohne ich in der Musik von Secret of Elements. Ich bin da einfach eingezogen...mit Herz, Haut und Haaren. Ein Facebook-Stolperer hat mich auf die Spur geführt und seitdem - von ein bisschen Schlaf mittendrin abgesehen - tönen die Klänge in Dauerschleife durch die Räume der Jugendschutzstelle. Ich hocke nämlich auf der Arbeit. Meine Spassels und ich kommunizieren inzwischen nur noch mit tiefenentspanntem Kopfgenicke und grenzdebilen Grinsen. 

Vorhin bekam einer der Jugendlichen einen Anruf:

Jugendlicher: "Was willst Du?"
Anrufer: "..."
Jugendlicher: "Kann grad nicht. Wir hören Musik."
Anrufer: "...!!!"
Jugendlicher: "Alter, hörst Du schlecht? DU STÖRST!"

Soll heißen: Mit dieser Musik im Ohr und mit dem damit verbundenen Akustik-Flow verbittet man sich innerhalb kürzester Zeit jede Störung.


Auf der Homepage von Secret of Elements heisst es: "Hinter dem Projekt verstecken sich die Namen Johann Pätzold und momentan Martin Menzel. Johann komponiert und produziert die Musik, spielt live Gitarre und Klavier und Martin Menzel fungiert als DJ dafür." So. Hamwa datt auch geklärt.

Heute Morgen hab ich Herrn Pätzold erstmal eine Liebeserklärung auf seine Pinnwand tippseln müssen. Seine Seite zeigt eindeutig zu wenige Likes an. Gehört geändert!

Was auf der Homepage des Rostockers über den Background seines Anfang November erschienenen Albums zu lesen ist, erinnert am "Berlin Calling". Der 24jährige schrieb seine Songs zwischen Psychiatrie und Schizophrenie-Schüben, um seine Gedanken und Gefühle in Melodien zu verarbeiten. Besonders der Track "The Beginning and the End" (#2) transportiert diesen Prozess kraftvoll und eindrücklich. Richtig, RICHTIG gut!

"Echt jetzt? Der hat sich mit Musik selbst geheilt?" wollte einer meiner Spassels wissen. 
"Geheilt wohl nicht...aber die Musik hat ihm Kraft gegeben. Manchmal weiß man ja nicht wohin mit seinen Gefühlen, hat Frust, ist traurig, fühlt sich alleine...da kann Musik helfen."
"Jo, kenn ich. Voll cool. Brennst Du mir das auf CD?"

Meine Spassels hören viel Musik. Und zwar durchweg einen großen Haufen Scheiße. Also hab ich mir nun die CD (eine akustische Preview...also eher ne Prehear...gibbet hier) bestellt, um einen elementaren Schritt in Sachen "Spasselmusikgeschmackverbesserung" zu unternehmen. Außerdem habe ich eine Vision. Von dieser Musik und mir und meinem Auto.

Herr Pätzold ist in Kürze im Pott zu hören. Und zwar bei der Meerblick im Pott Party am 18.11. in Dortmund. Und ich arme Sau muss leider arbeiten. Wer jedoch an diesem Abend Zeit und das Musikherz aufm rechten Fleck hat, der sollte sich das Event untern Nightlifenagel reißen.



Herr Pätzold, ich danke! "Mind" is aufm Weg zu mir und ich süchtel dem Album derweil als Dauergast auf Deiner Homepage entgegen.

Merke: Music is where your mind is!

11 Gründe am 11.11.11

11. November 2011

Nachdem ich in der letzten Zeit mit mittelgroßen Erfolgen in meiner höchstpersönlichen Sitcom "Days of Chaos" fast bekloppt geworden bin, spiele ich aktuell eine reizende Gastrolle in "Och watt schön". 

Nach müde kommt doof, nach Herbst kommt Winter und nach Chaos kommt Freude. So siehts wohl aus. Für diese neue Erkenntnis gibbet Gründe...und zwar gute. 

Grund 1
Meine 200. heimatPOTTential-Likerin ist die Bernadette. Die Bernadette hat aus diesem runden Anlass ein "Happy 200"-Geschenk von mir bekommen. Auf anderen Blogs hatte ich gesehen, dass sowas gemacht wird...so nach dem Motto "noch 14 Likes to go...los, liket mich, dann kriegt der Soundsovielte watt geschenkt!". Fand ich immer blöd. Likes fischen? Nö. Also hab ich im Stillen auffe 200 gelauert und mich gefreut, als dann Bernadette das Knöpfchen drückte. Die kannte ich nämlich schon ein bisskn, weil sie in der Essener Wohngemeinschaft arbeitet. Und dort hab ich dann mein Geschenkchen auch vorbei gebracht. Aber weil Berni in Barca war, hat es gedauert bis sie es in Empfang nehmen konnte. Gestern war es dann soweit...als tiptop "Happy 200"-Beweis hat sie mir eine kleine Bilderstrecke geschickt. Große Freude!




Grund 2:
Die Bernadette hat auch etwas mit dem Luups Verlag zu tun. Was genau weiß ich nicht. Der Luuups Verlag hat aber auch was mit den Ruhrgestalten zu tun. Und mit denen hat Berni auch irgendwas zu tun. Was weiß sie selbst nicht genau. Jedenfalls veranstalten die Ruhrgestalten im Dezember in Dortmund ein 8tägiges Livemagazin. Und weil das alles so ist und weil Bernadette meine Bilder anscheinend ganz okay findet, hatse mich gefragt, ob ich beim Designmarkt am 9.12. in der Ständigen Vertretung in Dortmund mit dabei sein will. Will ich sehr gerne. Große Freude!

Grund 3:
Am Eröffnungsabend meiner "Monster, Freaks und Helden"-Ausstellung in der Banditenbar tauchte Volker auf. Volker guckte sich die Bildchen an, stellte sich neben mich und sachte sinngemäß: "Tach, ich bin Volker, ich wohn hier umme Ecke, dachte, ich komma vorbei, samma...kennste das Heimatdesign-Magazin?...willste da vielleicht die Kolumne schreiben?" Wasn das für ne Frage? ABER SOWAS VON WILL ICH DAS! Und weil ich erwähnte, dass ich gerne Geschmackspapst wäre...also so im Allgemeinen...auf der Welt...darf ich genau das in der Heimatdesign-Kolumne nun sein. Kolumnistin UND Geschmackspapst in einem? YEAH! Die Welt ist vielleicht doch nicht hart und schlecht. Überaus große Freude!

Grund 4
Meine neue Winterjacke ist ein Traum. Interessiert sicher keine Sau. Aber so der Vollständigkeit halber, wa?!...große Freude!

Grund 5
Ich hab mich für den YARD-Designmarkt in der Bochumer Rotunde am 17./18.12. beworben, nachdem ich beim Designgipfel gesehen hatte, wie SCHÖN der Markt dort im Schein der riesigen Discokugelkuppel ist. Jedenfalls habbich ne Zusage bekommen und werde dort Bilder, Tote Bags und Kissen verkaufen...und wehe mir wird ein Standplatz außerhalb der Discokugelzone zugewiesen! Dann heul ich! Wahrscheinlich startet rund um das Marktwochenende dann auch die neue Staffel meiner "Days of Chaos" Reihe. Einen Teilnahmebeweis (runterscrollen) und weitere Infos findet man hier. Große Freude!

Grund 6 
Im Zuge der "Days of Chaos" hab ich mich verkauft. Und zwar sollte ich 5 Tickets für das Katzenjammerkonzert am 17.11. in Dortmund kaufen...kaufte aber 5 Tickets für das Konzert am 11.11. in Köln. Das fiel nur auf, weil ich Marzi gegenüber erwähnte, dass ich dem 11.11. in Köln nicht mit aaaallzu viel Freude entgegenblickte. Nun denn. Jedenfalls hab ich dann 5 richtige Tickets bestellt, die 5 falschen am Wochenende bei ebay eingestellt und 65€ Gewinnegewinnegewinne gemacht. Doof sein zahlt sich aus. Große Freude!



Grund 7
Auf meiner Gehaltsabrechnung stand in diesem Monat mein 13. Monatsgehalt vermerkt. Wenn man so verpeilt ist, dass man nicht mehr aufm Schirm hat, dass es im Rahmen des eigenen Arbeitsverhältnisses 13. Monatsgehälter gibt, dann sorgt das für wirklich große Freude!

Grund 8
Eine wildfremde, liebreizende Bloggerin hat sich auf meinen Aufruf hin, dass man mir doch bitte ein Heizkissen schenken möge, gemeldet. Wie super ist das denn, bitte?! Ich bekomme jetzt ein Heizkissen geschenkt. Einfach nur, weil ich darum gebeten habe. Unglaublich. Versuche ich jetzt öfter (mit Wohnräumen, Schuhen, Möbeln, Lampen, Küchengeräten...). Wenn das kein Grund ist für...große Freude!?

Grund 9
Im neuen Port01 Magazin wurde diesmal mein "Madame Chocolat" Blogpost veröffentlicht. Und einige Bilder aus der "Monster, Freaks und Helden"-Serie haben es auch in das gute Blättchen geschafft. Auch hier: große Freude!

Grund 10
Ich gehe heute in bester Gesellschaft herbstpicknicken. Mir ist jetzt schon kalt, aber ich freu mich wie Bolle. Und aus diesem Grund habbisch da auch schomma watt vorbereitet...

I HEART RUHR YORK Tribute Picknickpläztchen

Grund 11
Gestern Nacht bin ich auf Facebook auf ein Video gestoßen, das mir echt was gegeben hat. Und zwar ein sehr gutes Gefühl und reichlich Pipi inne Augen. Große Freude. Maximale Anguck-Empfehlung!



Merke: Nach Chaos kommt schön.

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