Dieser Sommer ist ja ein ganz besonderer Spezialist. Er versucht mich nämlich so gut wie jeden Morgen zu verkackeiern! Das erste, was ich in der Regel morgens noch vom Bett aus mit dem ersten müden Zwinkern in Richtung Fenster sehe, ist die holde Sonne, die mit einem strahlend blauen Himmel um die Wette gaukelt. Sofort will sich ein "YEAH...SOMMER!"-Impuls einstellen und im Halbschlaf duftet plötzlich alles nach lecker Grillwurst, Sommerwiese, Sonnencreme und nassem Badeanzug.
Gegen so einen Halbschlafimpuls kommt leider auch keine Wettervorhersage der Welt an. Auch wenn ich noch so oft in meiner Wetter-App sehe, dass die kommende Woche nix als schlappe 20 Grad, Nieselregen oder allgemeinen Himmelsschmodder im Angebot hat...ich wache nichtsdestotrotz morgens in meinem Sonnenbadbett auf und fühle mich kurzzeitig mit Petrus versöhnt.
Dann stehe ich auf, hüpfe beschwingt (naja) ins Bad und fühle mich ziemlich sommerlich...und zwar bis ungefähr-exakt 11 Uhr. Das ist derzeit nämlich statistisch gefühlt die meteorologische Knackpunktuhrzeit, zu der Petrus die Wolken auspackt und mir somit ein symbolisches "Sommer?! Pffff...VERARSCHT!" entgegen flötet.
Dieses Spielchen spielen Petrus und ich nun schon eine ganze Weile. Aber es gab Ausnahmen. Drei an der Zahl...na gut...lasset auch vier sein. Und diese Ausnahmen wollten genutzt werden!
Das sah Heidi zum Glück genauso. Und deshalb haben wir getan, was getan werden musste...
Mit komischem Krempel komisch neben nem Maisfeld rumstehen?! Nein. Schlimmer.
Nachdem ich bereits einige Tage zuvor festgestellt hatte wie gut man aus Versehen vom Tretboot des reizenden Verleihs Niehues in den Halterner Stausee fallen kann, musste dieses Unglück unbedingt wiederholt werden. Aber da ich ebenfalls festgestellt hatte, dass es übermäßig anstrengend ist, sich im Wasser ständig mit einer Hand ans Tretboot klammern zu müssen, um nicht unterzugehen (...wie bitte?! Schwimmen?! Wer wollte denn Sport machen?! Ich nicht!), musste eine Lösung her.
Diese Lösung sollte Luftmatratze heißen. Schließlich können auch bereits aufgeblasene Luftmatratzen aus Versehen von Tretbooten fallen. Nur war es uns leider nicht möglich, eine Luftmatratze ausfindig zu machen, deren Kauf uns nicht in akute Armut gestürzt hätte. Schließlich sind wa nich Krösus! 40€ für son Teil, das man dann auch noch selber aufblasen muss...ich glaub, et hackt!
Also mussten kostengünstige Alternativen gefunden werden. Und weil viel bekanntlich viel hilft, hamwa natürlich viele Alternativen gekauft...die dann am Ende fast so viel gekostet haben wie eine Luftmatratze. Nun ja.
Auf dem Weg nach Haltern standen wir dann praktischer Weise im Stau. Das war vor allem deshalb so praktisch, weil Heidi unsere Alternativen währenddessen aufblasen konnte. Ich war ja als Fahrer leider mit im Stau stehen beschäftigt...die Welt ist manchmal ein grausamer Ort.
So. Nun sind wir ja zwischendurch auch manchmal ziemlich klug. Und deshalb hatten wir uns Folgendes überlegt: Wenn wa mit diesem ganzen luftigen Krempel auf dem Tretbötchen durch die Gegend tuckern, dann bestünde ja die Gefahr, dass das ganze Gedöns vom Wind gepackt und aus unserem Tretbootradius geweht wird. Und das kann ja keiner wollen! Also hamwa uns zur Wehr gesetzt...
...und haben ganz MacGyver-mäßig Schnur mitgebracht. Das führte auf einigen Nachbarbooten zu kindlichen Irritationen: "Mamaaaa, warum ham die Frauen da so Sachen an ihrem Boot hängen?"
Ha! Weil se schlau sind!...wäre natürlich die richtige Antwort gewesen. Aber in Wahrheit haben wir weitaus mehr verwirrte oder verständnislose Blicke denn Anerkennung geerntet. Sehr eigenartig. Dabei haben wir uns insgesamt doch eher sehr unauffällig verhalten...
...und sind auch nur höchstens 17x aufgrund unserer massiven Lenkbehinderung in Büschen oder Bäumen hängen geblieben...
Das war allerdings jedes Mal ein klein wenig dramatisch, denn es bestand dabei ja die erhöhte Gefahr, dass sich Sandy und Sandy und Flipper und der Schwimmreif verheddern. Is abba nie passiert...also nur viel Lärm um nix. Und auch die Entenfamilie kam unbeschadet davon...wenn auch nur knapp.
Und dann isset mal wieder passiert...in einem unachtsamen Moment bin ich ins Wasser gefallen. Heidi hat diesen kritischen Moment in aller Geistesgegenwart mit der Kamera eingefangen:
Warum ich auf dem Bild - trotz meines Sturzes - aussehe wie ein Wasserskifahrer (nur ohne Wasserski)...das weiß ich auch nicht. Vergleichsweise machte Heidi da eine weitaus galantere und schärfere Figur...trotz des unscharfen Fotos, das ich todesmutig (a.k.a. extrem übermütig) IM Wasser vom Schwimmreifen aus geschossen habe.
Und sonst so? Und sonst so ist Heidi fast in aller Seelenruhe an der schlimmsten Sonnenallergie gestorben, die ich mir je hätte vorstellen können. Außerdem haben wir uns so sehr treiben lassen, dass wir hinter einer grundsätzlich eigentlich ziemlich auffälligen Absperrung landeten, in eine Strömung gerieten und es mit der nackten Angst zu tun bekamen.
Dieses Spielchen spielen Petrus und ich nun schon eine ganze Weile. Aber es gab Ausnahmen. Drei an der Zahl...na gut...lasset auch vier sein. Und diese Ausnahmen wollten genutzt werden!
Das sah Heidi zum Glück genauso. Und deshalb haben wir getan, was getan werden musste...
Mit komischem Krempel komisch neben nem Maisfeld rumstehen?! Nein. Schlimmer.
Nachdem ich bereits einige Tage zuvor festgestellt hatte wie gut man aus Versehen vom Tretboot des reizenden Verleihs Niehues in den Halterner Stausee fallen kann, musste dieses Unglück unbedingt wiederholt werden. Aber da ich ebenfalls festgestellt hatte, dass es übermäßig anstrengend ist, sich im Wasser ständig mit einer Hand ans Tretboot klammern zu müssen, um nicht unterzugehen (...wie bitte?! Schwimmen?! Wer wollte denn Sport machen?! Ich nicht!), musste eine Lösung her.
Diese Lösung sollte Luftmatratze heißen. Schließlich können auch bereits aufgeblasene Luftmatratzen aus Versehen von Tretbooten fallen. Nur war es uns leider nicht möglich, eine Luftmatratze ausfindig zu machen, deren Kauf uns nicht in akute Armut gestürzt hätte. Schließlich sind wa nich Krösus! 40€ für son Teil, das man dann auch noch selber aufblasen muss...ich glaub, et hackt!
Also mussten kostengünstige Alternativen gefunden werden. Und weil viel bekanntlich viel hilft, hamwa natürlich viele Alternativen gekauft...die dann am Ende fast so viel gekostet haben wie eine Luftmatratze. Nun ja.
Auf dem Weg nach Haltern standen wir dann praktischer Weise im Stau. Das war vor allem deshalb so praktisch, weil Heidi unsere Alternativen währenddessen aufblasen konnte. Ich war ja als Fahrer leider mit im Stau stehen beschäftigt...die Welt ist manchmal ein grausamer Ort.
So. Nun sind wir ja zwischendurch auch manchmal ziemlich klug. Und deshalb hatten wir uns Folgendes überlegt: Wenn wa mit diesem ganzen luftigen Krempel auf dem Tretbötchen durch die Gegend tuckern, dann bestünde ja die Gefahr, dass das ganze Gedöns vom Wind gepackt und aus unserem Tretbootradius geweht wird. Und das kann ja keiner wollen! Also hamwa uns zur Wehr gesetzt...
...und haben ganz MacGyver-mäßig Schnur mitgebracht. Das führte auf einigen Nachbarbooten zu kindlichen Irritationen: "Mamaaaa, warum ham die Frauen da so Sachen an ihrem Boot hängen?"
Ha! Weil se schlau sind!...wäre natürlich die richtige Antwort gewesen. Aber in Wahrheit haben wir weitaus mehr verwirrte oder verständnislose Blicke denn Anerkennung geerntet. Sehr eigenartig. Dabei haben wir uns insgesamt doch eher sehr unauffällig verhalten...
...und sind auch nur höchstens 17x aufgrund unserer massiven Lenkbehinderung in Büschen oder Bäumen hängen geblieben...
Das war allerdings jedes Mal ein klein wenig dramatisch, denn es bestand dabei ja die erhöhte Gefahr, dass sich Sandy und Sandy und Flipper und der Schwimmreif verheddern. Is abba nie passiert...also nur viel Lärm um nix. Und auch die Entenfamilie kam unbeschadet davon...wenn auch nur knapp.
Und dann isset mal wieder passiert...in einem unachtsamen Moment bin ich ins Wasser gefallen. Heidi hat diesen kritischen Moment in aller Geistesgegenwart mit der Kamera eingefangen:
Und sonst so? Und sonst so ist Heidi fast in aller Seelenruhe an der schlimmsten Sonnenallergie gestorben, die ich mir je hätte vorstellen können. Außerdem haben wir uns so sehr treiben lassen, dass wir hinter einer grundsätzlich eigentlich ziemlich auffälligen Absperrung landeten, in eine Strömung gerieten und es mit der nackten Angst zu tun bekamen.
Aber wir haben offensichtlich überlebt. Und Sandy auch. War aber knapp.
Merke I: Absperrungen beachten, um Todesgefahren zu vermeiden.
Merke II: Tretboot steuern üben, um einen souveräneren Gesamteindruck zu machen.
Souveränität ist wichtig, wenn man mit zwei Sandys, einem Flipper,
zwei Schwimmnudeln und einem riesigen Schwimmreifen unterwegs ist.
Merke III: Auf ein bisschen Restsommer hoffen.
Denn die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.


Siehste: Wehranlage. Da war meine mittelalterliche Ritterspieleeinschätzung ja mal gar nicht so falsch. Aber so doll, wie ihr den armen Flipper abgeschnürt habt, hätte es mich nicht gewundert, wenn er an Sandys Statt in die ewigen Jagdgründe eingegangen wäre. P.S. 11:03 Uhr - am Hoprizont türmen sich gerade nach anfänglichem Sonnensein dunkle Wolken auf. Dortmund bestätigt deine Beobachtungen aufs Feinste!
AntwortenLöschenUnd viel Rechtschreibung hilft manchmal auch viel!
LöschenIch fand Flipper und Fury eh immer doof ;)
LöschenAber kennst Du Boomer?! DEN fand ich toll!
Ha ha ha... Flashback. Musste beim Lesen laut lachen, weil ich mich sofort wieder reinversetzen konnte.
AntwortenLöschenHerrlich :)
Ergänzung:
AntwortenLöschen"Ich weiss nicht was das mit uns macht..."
... aber ich lache immer noch. Laut. Chef bekommt es mit der Angst zu tun. Ich sage, ich bin bekloppt. Und das hier ist der Beweis :D
Ich hatte noch eins der Bilder bei instagram kommentiert: "Waaaas?! Du auch hier?!"
Löschen...hatteste aber irgendwie nicht kapiert :) Ich schick Dir mal die passenden Fotos dazu...dann machts Klick!
Herrlich!!!!!!!!!!!!!!
AntwortenLöschenWarum muß ich sooooo weit weg von Essen wohnen? Dich möchte ich als Antriebsfeder haben und wäre nur zu gerne zu jeder Deiner Schandtaten bereit. Mein Mann hat sich über Euren Ausflug nen Ast abgelacht -
weiter so - Inga
Hiermit erteile ich Dir einen Antriebsfeder-Auftrag:
LöschenLiebe Inga, kauf Dir ein albernes Aufblasedings und geh damit Bötchen fahren :)
Los! Mach! Und den Mann nimmste mit :)
Liebe Grüße in die Ferne!
Langeweile - selbst schuld.
AntwortenLöschenZu dieser folgenschweren Erkenntnis komme ich beim Lesen deiner Posts. Was du so alles anpackst, alleine oder mit Gleichgesinnten, kennst keine Angst, machst einfach. Beneidenswert und doch eigentlich ganz einfach - oder?
Grüße Katrin
Och...bei mir gibbet auch doofe Tage, an denen dann auch nicht immer alles so einfach ist :) Aber so Tage muss man ausgleichen...mit irgendetwas Schönem...
LöschenDurch meinen Schichtdient hab ich viel Tagesfreizeit...alle Welt geht arbeiten...und man selbst hockt zu Hause. Irgendwann wurd mir das zu doof und ich hab angefangen, alle durch die Gegend zu ziehen. Und war erstaunt wie viel Spaß das macht! Kann ich echt empfehlen :)
Liebe Grüße!
Wasn geiler Blog!! Bin über AnjaPiranja bei dir gelandet und hab' mich wie die Mädels da oben erst mal schwer weggehauen über deinen Bade-Plansch-und-Sonnenstich-Report! Abonniert bin ich, ab jetzt will ich mehr von deinen Potterzählungen, zu witzig. :)
AntwortenLöschenDas freut mich :) Herzlichen Dank für das schöne Kompliment und willkommen inne Pott-Blog-Welt!
LöschenEs ist immer wieder ein Spaß in deinem Blog zu lesen!
AntwortenLöschenVerbunden mit Bauchweh vor Lachen...:-)
Eine Frage, wo hast du die süßen Astronautenmännchen her? Die sind soooo süß <3
Die Sandy haben wir im REAL in Bochum entdeckt...es gab auch noch nen Patrick und nen Spongebob-Schwimmreifen undundund...aber die Sandys waren am allerallerallertollsten :)
LöschenToller Blog.....es macht soooo Spaß dich dich zu lesen. Mehr davon :o)
AntwortenLöschenDanke schööööööön :) Datt freut mich sehr...und bald gibbet mehr :)
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