Ein POTTrait, ein POTTrait!

25. April 2013

Liebes Ruhrgebiet und Rest vonne Welt, heute gibbet einen Überraschungspost. Hm...je länger ich darüber nachdenke, desto unsinniger scheint diese Verkündung. Da Ihr ja vorher nie wisst, worüber ich zu schreiben gedenke, sollte Euch natürlich jeder Post enoooorm überraschen. Also nomma von vorne...

Liebes Ruhrgebiet und Rest vonne Welt, heute möchte ich hier jemanden ehren. Mit virtueller Supermedallie, Herz und ganz viel pottschem Kohlenstaubkonfetti. Mit Fanfaren, Tamtam und einem sensationellen Chor, der "Glück auf" schmettert. Und wenn der Chor feddich ist, haut der Herbert auch noch "Bochum" raus...

...denn Bochum ist die Heimatstadt meines heutigen Ehrengastes:


Eigentlich weiß ich gar nicht viel über Bernd. Gar nicht viel = so ziemlich nichts. Aber das Wichtigste weiß ich: Bernd ist ein Knaller! Und deshalb bekommt er hier jetzt ein POTTrait...ob er nun will oder nicht.


Bernd macht/malt/fotografiert Bilder mit echter Pottseele. Ja, das schreibe ich extra so komisch. Denn diese Bilder fabriziert er mit irgendeiner Technik, von der ich nicht die geringste Ahnung habe. Aber bei Kunst isset wie beim Essen: Rezept?! Mir doch egal! Hauptsache et schmeckt...


Das erste Häppchen servierte der fremde Bernd mir im letzten Sommer. Da prangte auf meiner heimatPOTTential-Facebook-Pinnwand plötzlich das hier:


Als ich das Bild entdeckte, hockte ich auf der Arbeit und habe vor Freude laut gequietscht! ICH...im WELTALL als POTTSPRINGERIN mit meiner Lieblingssonnenbrille! UN_GLAUB_LICH!

Dazu hatte er geschrieben: "Über ner Wüste abspringen kann ja jeder..." und erst dann entdeckte ich Bochum auf Erden.

Seit diesem Tag avanciert Bernd mehr und mehr zu meinem persönlichen Superbilderhelden, denn das Weltallbild war tatsächlich nur der Anfang. Es gab Tage, an denen das Leben mal wieder ganz besonders hart und ungerecht und scheiße daherkam...und dann ZACK...flatterte ein Bernd-Bild in meine Alltagshölle und plötzlich war (fast) alles wieder gut.


Bernds Bilder machen mich verlegen, lassen mich quietschig rumquietschen, machen mir Pipi inne Augen und lassen mir die Kinnlade runterklappen. Manchmal sogar alles gleichzeitig...


Ich habe eine Zeitlang gedacht, dass ich diese ganzen Bilder auf meinem Blog nicht zeigen sollte, damit es nicht so rüberkommt, als würde ich mich hier - im Heldenkostüm oder in Obamas Zeitung - selber feiern wollen. Aber Papperlapapp...ich feiere hier nicht mich...ich feiere BERND, der sich immer wieder mit seinen Bildern mit mir auf meinen heimatPOTTential-Wegen über meine Erlebnisse freut.


Apropos Instantbrühe...das Bild vom Fuchs und Hasen (klick: Fotostory) prangt in meiner Küche...


Warum ich hier als Goethe daniederliege, weiß ich ehrlich gesagt gar nicht. Macht aber nix. Find ich trotzdem gut...

Und diesen Sehtest habe ich nicht mal selbst bestanden...(aber davon ab finde ich, dass es ruhig eine für die Wissenschaft und den Weltfrieden und die Popkultur relevante Julizei geben dürfte.) 


So. Und wer jetzt meint, dass der gute Bernd nichts Besseres zu tun hätte, als den lieben langen Tag irgendwelche heimatPOTTential-Bilder zu fabrizieren, der sollte sich nun dringlichst mal auf seiner Website umsehen! Dort zeigt der Herr nämlich viele seiner Arbeiten...uuuuund weil seine Bilder nicht nur bei mir so gut ankommen, kann man seine Illustrationen nun auch bestellen...zum Beispiel als pottechte Tasse:


So, lieber Bernd, ich hoffe, es ist Dir recht, dass ich Deine Bilder hier zeige und mit ganz viel Kohlenstaubkonfetti beweihräuchere. Ehre wem Ehre gebührt! Danke, dass Du mit Deinen Werken so viel Freude bereitest! Und DANKE für meinen neuen, welttollsten heimatPOTT! Ich bin immer noch ganz baff...


Merke I: Bernd Röttgers ist einer von den Guten.

Merke II: Nagellack und Schuhe künftig immer auf Tasse abstimmen.



Einmal Baum ohne alles

24. April 2013

Liebes Ruhrgebiet und Rest vonne Welt, letztens bin ich ganze drei Stunden durch die Elfringhauser Schweiz gefahren. (Für zum Schlauerwerden: Die Elfringhauser Schweiz liegt südelich der Ruhr zwischen Hattingen, Wuppertal, Sprockhövel und Velbert.)


Natürlich bin ich alter Schlaubi nicht einfach nur so da rumgefahren. Ich hatte einen total guten Grund: Ich wollte einen Baum fotografieren. Betonung bitte auf EINEN Baum. Das ist nämlich gar nicht so einfach, denn wo ein Baum, da meist noch ein Baum oder ein Haus oder ein Zaun oder eine Brücke oder sonstwas. Irgendwas steht tatsächlich immer in der Gegend rum...neben EINEM Baum. 

Tja. Nun wollte ich aber unbedingt nur EINEN Baum fotografieren. Einmal Baum ohne alles sozusagen.  Warum will man sowas?! Ganz einfach: Weil Singular-Baum-Bilder auf Instagram massiv neidisch machen können! 

rianassaaf - _awy - derlarshahn - derlarshahn
burgersam - vincentcroce - jrsisson1978 - goodfood

Wo zum Henker haben all diese Leute ständig einsame Bäume her?! Eine der großen Fragen unserer Zeit! Ich hingegen sehe im Alltag den Baum vor lauter Bäumen nicht...oder so ähnlich.


Nun denn...wenn man jedenfalls schon mal so idyllisch inne Natur unterwegs ist, dann geziemt sich natürlich ein fabulöses Picknick...

...und zwar am besten in feinster Plätscher-Kulisse!
Also schnappe ich mir mein heiliges Batman-Kissen von der Autorückbank...
...nebst Proviant und hässlicher Decke...
  ...und drapiere mich malerisch an einem kleinen Bachlauf mitten inne Pampa. Und ja: Ich habe das alles freiwillig angezogen.
In Wahrheit habe ich da natürlich gar nicht faul rumgelegen, sondern gespeist und studiert...
...unter anderem auch die schöne Aussicht = Gegenteil von EINEM Baum!
Zurück zur Mission: Hier beweise ich eindrucksvoll wie hochkompliziert sich die Sachlage darstellt!
Die Suche nach EINEM Strommast würde sich in der Tat einfacher gestalten.
Und als ich schon fast gewillt bin, mich von lustigen LekkiLekki-Stationen auf ein Stückchen Kuchen locken zu lassen,... 
...finde ich IHN...den FAST einsamen Baum, der freundlicher Weise jeweils weit genug weg von seinem Baumkollegen steht, um behaupten zu können,... 
...dass er dort ganz alleine in der Gegend rumgestanden hätte! HA!


Joa. So war das...mit mir und dem einsamen Baum. Dann bin ich wieder in mein Auto gehopst und nach Hause gefahren. Relativ unspektakulär. 

Als ziemlich spektakulär hingegen empfinde ich die Tatsache, dass mich das Filtern von einsamen Bäumen beinahe in eine tranceartige Glückseligkeit versetzt. Wenn ich die Wahl hätte zwischen "Eichhörnchen aufm Schoß" und "Baumfoto filtern", würde meine Wahl wirklich nur ganz knapp auf das Eichhörnchen fallen. Aber nur GANZ knapp! Und das will was heissen!  

Merke I: Einsame-Baum-Location-Tipps maximal willkommen!

Merke II: In der Elfringhauser Schweiz lässt es sich ganz toll wandern.
Wenn man gerne wandert.

Merke III: Ziegenkäse immer mit Trauben und Honig essen. Und umgekehrt.


Oberhausener Fisch ohne Beilage

22. April 2013

Liebes Ruhrgebiet und Rest vonne Welt, letzten Montag wollte ich in den Gasometer, um mir die aktuelle Christo-Ausstellung anzugucken.


Das wollte aber der Gasometer nicht, denn der hat montags einfach mal zu. Pfff.

Tja. Und was macht man, wenn man dann schomma inne Oberhausener Gegend rumsteht, es stark nach Regen aussieht und man sich nicht durchs CentrO quälen möchte?! Man jückelt einmal durch den Sealife-Container...vor allem dann, wenn man dort noch nie war.

Und deshalb gibbet hier jetzt keine Big Air Package Kultur á la Christo, sondern lecker Fisch auffn Tisch. Tja...und da ich von Aquaristik ungefähr genauso viel Ahnung habe wie von Aeronautik, gibbet den Fisch zwar ganz ohne Beilagengequatsche, aber dafür dank mindenstens meterdicken Aquariumsscheiben in undezenter Krusseloptik. 

So...bidde schön...et is angerichtet:






















Merke I: Man kann im Sealife sogar mit einem Glasbodenboot fahren
und sich die Fischkes dann von oben angucken.

Merke II: Wer seine Eintrittstickets online bestellt, bekommt ordentlich Rabatt!

Merke III: Wenn man lieb ist, kann man auch einen Seestern anfassen!



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