Lecker Vrühstückchen!

29. August 2013

Liebes Ruhrgebiet und Rest vonne Welt, ich stehe ja total auf Geheimtipps (...na gut, wer nicht?!). Schreibt "Geheimtipp" drüber und ich will da hin, solange es nix mit Spinnen und Sport zu tun hat. Nun bin ich zum Glück kein Geheimtipp-Griesgram, der seine Tipps hütet wie Dagobert Duck seine Talerchen. Neneneeee, ich finde: Geheimtipps sind Geheimtipps, weil sie etwas Tolles in Petto haben. Und hinter etwas Tollem steht immer ein toller Macher. Und dieser tolle Macher hat es verdient, dass man der Welt von ihm erzählt.

Soweit die Theorie. Kommen wir nun zur Praxis: Ich möchte Euch heute vom Vrühstückchen erzählen. Und von Birte und Karsten, den unheimlich sympathischen Machern dahinter.


Das Vrühstückchen ist ein veganes Frühstücksbuffet in Duisburg, das einmal im Monat von Birte und Karsten in deren eigener Wohnung kredenzt wird.


Eigentlich kann man von der Wohnung der Beiden gar nicht einfach nur als Wohnung sprechen. Es ist nämlich eine HAMMER-Wohnung mit Wohlfühlparkett, Stuck, ganz viel Licht und tollen Drucken und Fotografien an den Wänden.

Wohlfühlparkett?! Das definiert sich bei mir wie folgt: Wenn ich feststelle, dass ich plötzlich (!) barfuß in einer eigentlich fremden Wohnung unterwegs bin, dann muss es sich um Wohlfühlparkett handeln, der mir quasi glatt die Schuhe ausgezogen hat. Und wenn dann noch Gastgeber Karsten neben mir steht und sympathisierend seine eigenen Schuhe auch gleich in die Ecke pfeffert, dann gesellt sich in meinem Definitonsbüchlein gleich auch noch ein Wohlfühlgastgeber zum Wohlfühlparkett. Und das ist ganz schön großartig!


So. Jetzt kommen wa abba ma zur Sache zum Essen, denn beim Vrühstückchen ist die tolle Wohnung ja eigentlich "nur" Beiwerk. In Wahrheit geht es um haufenweise Leckereien, für die Birte sich auf eigenen Wunsch gaaaanz alleine in der Küche krumm macht. Ich an ihrer Stelle hätte nach einem solchen Koch- und Backmarathon ja mit dem Zahnfleisch am Parkett geklebt, aber Birte muss über irgendwelche Superkräfte verfügen, die sie strahlen und quasseln ließen als wäre nix gewesen. Dabei war das Buffet wirklich alles andere als nix...


Ihr seht hier nur Ausschnitte. Es gab noch soooo viel mehr! Alles vegan und ALLES selbstgemacht: Cashew-Walnuss-Baguette, Zartbitter-Schoko-Croissaints, eine Lauch-Quiche, Kichererbsensalat, mediterraner Nudelsalat mit Rucola & gerösteten Walnüssen, diverse Aufstriche, meinen geliebten Melonensalat mit Veta undundundundund aaaaalles, was Ihr hier auf den lekkilekki Fotos seht. (Manche dieser Bilder habe übrigens nicht ich, sondern Karsten gemacht.) 


Wie man sich das genau vorstellen muss? Völlern in einer fremden Wohnung...mit einer Horde fremder Leute?! Und überhaupt...was bedeutet denn "eine Horde"?!

An dem Tag, an dem Nike und ich dort waren, schlugen sich mit uns etwa 33 weitere hungrige Leutchen den zarten Wanst voll. Man sitzt an größeren oder kleineren Tischen, auf Stühlen oder Sofas, futtert, genießt, quatscht und guckt sich um...denn schließlich gibt es viel zu sehen: fremde Leute, fremde Wände, eine tolle Stuhlsammlung und wunderschöne Wiesenblumen auf den Tischen. Die Horde sieht nett aus. Alle sind ein bisschen schüchtern, ein bisschen leise, ein bisschen vorsichtig...so wie man eben ist, wenn man irgendwo ganz neu ist und ein bisskn Benimm auf Lager hat.


Aber das Vrühstückchen ist mehr als nur Gucken, Quatschen und Futtern. Beim Vrühstückchen geht es auch um was...und zwar um die Freude an pflanzlicher Ernähnung und um das Aufräumen mit dummen Vorurteilen, dass vegane Ernährung einseitiger, langweiliger Ökoquatsch ist, der keine Vielfalt und keine Raffinesse zu bieten hat. Ich selbst esse Fleisch, aber habe mich sehr über den tollen Input von Birte und Karsten gefreut, der anstatt mit ner Moralkeule mit ganz viel Freude daher kam. Man sagt immer so leichthin: "mit Liebe gekocht"...aber hier hat dieser Sprichwortdeckel wirklich mal seinen richtigen Topf gefunden.

(Neiiin, Birte und Karsten halten beim Essen keine Schlaumeier-Vorträge. Aber wenn man sie fragt, erzählen sie natürlich gerne!)

Jetzt aber das Wichtigste: ES WAR SO LECKER! Da war nix nur "och joa, geht so". Egal was ich mir auf den Teller schaufelte...ich war durchweg begeistert. Und Nike ging es kein Stück anders (KLICK!).


Also: Verbucht das Vrühstückchen bitte als Maximalempfehlung. Da wollt Ihr hin, glaubt mir das! Aber dafür müsst Ihr Euch per Mail unter ruhrpottbrunch@gmx.de anmelden, denn die jeweilige "Horde" soll natürlich auch weiterhin für die Gastgeber zu bewältigen sein. Die Termine werden auf Facebook bekannt gegeben oder man fragt einfach mal per Mail nach.

Am Ende zahlt man übrigens das, was einem der Schmaus wert war und stellt die Blumen wieder brav an Ort und Stelle.



Merke I: Für die tolle Wohnungseinrichtung ist übrigens Karsten verantwortlich. (Bonuswissen: Karsten hat auch das Couch-Magazin im Abo. Karsten! Nicht Birte!
Finde ich super.)

Merke II: Mittlerweile haben sich auch schon der WDR und IKEA beim Vrühstückchen blicken lassen. Also...schnell auf Facebook liken und anmelden...
ehe die Beiden auf alle Ewigkeiten ausgebucht sind.


Mein Walk of Foodfame - die zweite Etappe. Oder: Wie ich fast in der Psychiatrie landete

26. August 2013

Liebes Ruhrgebiet und Rest vonne Welt, was jetzt kommt ist die Wahrheit und nichts als die Wahrheit...so wahr mir der Foodporn-Gott helfe.

Ihr erinnert Euch? Ich und der unsägliche Walk auf Foodfame? Beim letzten Mal habe ich die erste Etappe genommen und festgestellt, dass es weitaus mehr braucht als eine Holzkiste und die bloße Vorstellung, dass mein LekkiLekki darauf gefälligst zu optischen Göttlichkeiten zu mutieren habe. Lecker war der ganze Krempel (von BraKi natürlich abgesehen!) dann auch nicht, so dass ich Euch die Rezepte erspart geblieben sind. Tja.

Nun denn. Heute präsentiere ich Euch die nächste Etappe. Die "Gedöns-Etappe", die in Wahrheit "Wie ich fast in der Psychiatrie landete-Etappe" heisst. 

Aber jetzt tun wir erst mal so, als ob ich in einer Heititei-Foodblog-Welt leben würde, in der das Essen nicht auf einer klapperigen, viel zu kleinen Holzkiste auf einem abgewrackten Mini-Balkontisch neben einem Beutel altem Katzenstreu steht, den ich aus Faulheitsgründen noch nicht entsorgt habe. Also, willkommen in einer Welt, in der der Wind Kräuter zufällig ins Bild weht, in einer Welt, in der Küchenhandtücher nie benutzt werden und sogar zusammengenüllt noch wie gemalt aussehen. Es ist Zeit für die zweite Etappe...


Im Supermarkt komme ich an der Fischtheke vorbei. "Och, Fisch!", denke ich hoch eloquent und - ZACK - habe ich ein Stück Lachs im Einkaufswagen, das größer als mancher Leuts Hunde ist. 


Der wahre Foodporn-Blogger plant seinen Post wahrscheinlich akribisch im Vorfeld. Mir hingehen fallen spontan hundgroße Lachsstücke in den Schoß und somit plane ich nix, sondern agiere aus der Lameng. Das bedeutet in diesem Fall folgende Entscheidungen für die Beilagenfront: Gurken in Senf-Sahne-Soße nebst Vollkornnudeln plus Salätchen. Dafür habe ich nämlich fast alles zu Hause im Kühl- bzw. Vorratsschrank. Und alles, was ich nicht kaufen muss, muss ich nicht schleppen.

Zu Hause missfällt mir mein eigener Pragmatismus. Den Walk of Foodfame werde ich sicherlich nicht strahlend und erfolgreich beschreiten, weil ich praktischer Weise noch irgendetwas auf Vorrat habe, das eh weg muss. Und Gurken und Vollkornnudeln sind ja nun auch nicht gerade die attraktivsten Stars in der Lebensmittel-Manege.

Nun ja. So komme ich wenigstens auf die nicht ganz verkehrte Idee, die Gurken optisch zu pimpen. Und über den Sternchenteller und das unbenutzte Küchenhandtuch bin ich dann wirklich gaaaanz zufällig gestolpert...


Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass der Dill selbstverständlich vom Wind ins Bild geweht wurde. Toller Wind! Und farblich passende Limonade hat man heutzutage ja schließlich auch immer und überall zur Hand...


Weil sich das Rezept per Zutatenübersicht fast von selbst erklärt, weise ich an dieser Stelle lediglich darauf hin, dass ich den Hund das Lachsfilet nur für 5 Minütchen AUF den Gurkenrahm inne Pfanne geworfen und dann mit Deckel druff die Hitze habe atmen lassen. Die Mengenangaben sind übrigens variabel. Wer viel Senf mag, nimmt viel Senf. Einfache Kiste.


So. So war das...mit den Gurken und dem Lachsfilet. NICHT!

Das war nämlich IN WAHRHEIT so:

Ich schnalle ziemlich schnell, dass meine doofe Holzkiste zu klein ist. Für den richtigen Winkel. Für Fotos, auf denen irgendwas im Vorder- UND Hintergrund zu sehen sein soll. Diesen Missstand versuche ich auszugleichen, indem ich mich während des Fotografierens auf die Zehenspitzen stelle. Dafür finde ich keine wirkliche Erklärung. Es ist eher eine Art Verzweiflungsreflex. Vielleicht wirkt die Kiste ja aus größerer Entfernung (+ 4cm) größer.

Pfff. Ja, genau!

Aber ich stehe weiter auf Zehenspitzen rum und schwanke doof von links nach rechts, was sich für scharfe Fotos natürlich extrem anbietet. Aber auch das gleiche ich aus: Ich halte nämlich ununterbrochen die Luft an. Dabei ziehe ich den Kopf so weit ich kann zurück, mache ein Triple-Kinn und gewinne Platz. Vielleicht. Eigentlich nicht. Aber ich kann nicht damit aufhören.

Dafür braucht es einen Fremdimpuls. "Nichts leichter als das", zischt mein Leben und schickt Besuch...


So. Vor einigen Wochen postete ich auf Facebook Folgendes:

"Ich sitze ganz ruhig auf dem Balkon. Eine Wespe nähert sich. Ich bleibe ruhig sitzen, weil mir immer alle sagen, dass man in Wespennähe ruhig sitzen bleiben soll..."Die tun nix"! Wespe lacht sich kaputt und sticht mir in den Unterarm. Alles Lügner!"

Folgerichtig habe ich also gelernt. Wespe nähert sich und ich tue umgehend ALLES, was nichts mit Ruhe zu tun hat. Lasst es mich deutlicher sagen: Ich springe hysterisch vom Balkon in die Küche, ich schreie und drohe und wüte, schlage mit dem Nudelsieb wild um mich und knalle die Balkontür zu, um die Arschlöcher daran zu hindern, mich zu verfolgen. An einem Punkt stehe ich sogar mit einem Messer in der Hand an der Balkonschwelle und fuchtel damit in Richtung Wespengegner herum. Allerdings merke ich selber, dass das wirklich vollkommen lächerlich ist und höre damit zügig wieder auf.

Die Arschlöcher überwinden irgendwie meinen Wehr und schaffen es in die Küche. Ich möchte für einen astreinen Tatsachenbericht meine Schockgänsehaut fotografieren. Das geht aber nicht, weil die Kackviecher mich ständig angreifen und ich wilde Tänze aufführen muss.

Mir kommt folgender Gedanke: Wenn mich just ein Kind beobachten würde, würde es mit Sicherheit seine Mutter fragen, warum diese arme Frau mit den schlimmen epileptischen Anfällen denn so schwere Küchenarbeit verrichten muss.


So geht es jedenfalls eine ganze Weile. Balkon, Wespe, Geschrei, Küche, Wespe, Geschrei, Wüterich, rein und raus, hin und her. Ich komme einer Psychiatrieeinweisung erschreckend nahe.

Und dann, als wäre ich nicht mit den Nerven schon völlig am Ende, fällt - SCHWUPPS - das Lachsfilet vom Teller. Auf den Balkonboden. Samt Nudeln und Gurkenrahm. Ich bin SO entsetzt, dass ich nicht mal ans Fotografieren denke, sondern alles so gut ich kann sofort wieder mit der bloßen Hand auf den Teller schaufel. Dann knalle ich die Balkontür zu und fotografiere durch die Scheibe.


Die Wespenarschlöcher haben mittlerweile offensichtlich den Rest ihrer beknackten Familie angesimst. Die hängen jetzt alle auf meinem Balkonboden rum und schlabbern lecker Gurkenrahm. Ich muss Katze retten, also Tür auf und große Wespentanzhysterie, aber letztlich Katze irgendwie gerettet.

Essen im Eimer, Balkon versaut, Laune im Keller und großen Hass auf Wespen, die mir meinen Walk of Foodfame verwehren wollen. Aber dann schlage ich zurück! Mit Gläsern. Je ein Glas pro Wespe...auf dass sie den Erstickungstod sterben und auf dass all ihre Freunde und Bekannten vorbeifliegen und im ganzen Ruhrgebiet die sehr wahre Legende der Wespenglassärge verbreiten!

Schließlich Frau Plemmplemma als Friedhofswärterin in spe erneut auf dem Balkon deponiert, die Szenerie beleidigt verlassen und das zerfledderte Lachsfilet mit Balkonboden-Aroma frustriert am Esstisch verspeist.


Anschließend auf dem Sofa in ein Erschöpfungskoma gefallen und den Rest des Tages mit Überall-Schmerzen verbracht, weil mein Ommakörper Wespentänze, stundenlanges Zehenspitzenstehen, Luftanhalten, Komplettverkrampfungen und Triplekinnbildung samt Nackenfehlhaltung mit Sofort-Aua quittiert.

SO WAR DAS mit mir und dem Lachsfilet. Für die nächste Ettape besorge ich also einen Flammenwerfer und Entspannungsmusik. Außerdem müssen die Bilder irgendwie lebendiger werden...aber bitte ohne Wespen.

Merke I: Es war lecker. Wirklich, richtig lecker!
Das darf ja ruhig auch mal gesagt werden. Balkonboden-Aroma kann was!

Merke II: Einen tollen Knallbraun-Druck hat Natasa vom Blog Navucko gewonnen.
Herzlichen Glückwünsch, liebe Natasa! Ich melde mich noch per Mail.




Lieber Spiegel Online, jetzt sach doch au ma watt!

25. August 2013

Liebes Ruhrgebiet und Rest vonne Welt UND lieber Spiegel Online, vor ein paar Wochen hat Fee zu einem kleinen Instagram-Spielchen aufgerufen. Dieses kleine Spielchen mutierte zu einer erdrutschartigen Fotoflut, die mir fast n bisskn Pipi inne Augen macht, wenn ich genau darüber nachdenke. Einfach weil es so toll ist, dass eine kleine Idee so viele Leute mitreißen kann, die wiederum noch mehr Leute anstecken...bis letztlich Hunderte von Leuten, die sich zu 95% überhaupt nicht kennen, jeden Tag ein ganz simples Fotospiel miteinander spielen und Spaß inne Backen haben.

Ihr wisst nicht wovon ich rede?! Also: Fee hat am 1. August damit begonnen, sich durch das ABC zu knipsen und ihre Fotos auf Instagram online zu stellen.


Hunderte haben mitgemacht und sich Tag für Tag auf Ideensuche begeben...von Apfel bis Zoo...von Blechtrommel bis Wasserfall...von Charmebolzen bis Vokuhila. Mit ca. 13.000 Ideen, Fotos und Mini-Videos schlug das ABC ein wie eine B wie Bombe!


13.000?!??! Wie toll ist das, bitte?! 

Vor einem Jahr etwa berichtete der Spiegel Online hier über das Foto-Projekt #609060, an dem sich Tag für Tag viele Instagram-User und -Userinnen beteiligen, indem sie ein aktuelles Outfit-Foto von sich hochladen, das den ehrlichen Bekleidungsalltag zeigt. Die Begeisterung war schon damals groß angesichts einer solchen Foto-Bewegung.

Nun hat das Phänomen #609060 in über einem Jahr (!) etwa 10.111 Beiträge an den Start gebracht.

Und Fee haut mit #abcfee eine Aktion raus, die in nicht mal einem Monat (!) mit 13.000 Bildern den Instagram-Kosmos flutet.

Ich bin so stolz auf die liebe Fee und baff und begeistert und sage: Spiegel Online, wenn DAS keinen Bericht wert ist, dann weiß ich et au nich!

Wer mitgemacht hat, weiß, dass das Tollste nicht mal die Masse an Fotos ist, die sich angesammelt hat, sondern die Freude an der eigenen Ideensuche und an den lustigen, kreativen oder auch ganz alltäglichen Einfällen der Mitspieler. Und man hat neue Leute kennen gelernt...von umme Ecke oder von sonstwo.


Apropos Mitspieler: Ich bin am Donnerstag Morgen zur Arbeit gefahren und habe Sabine Heinrich auf Einslive gehört. Sofort musste ich an K wie Kräne denken, die Frau Heinrichs K wie Kölner Himmel am K-Tag verschandelten.

Watt ich sagen will: Kleine Welt, super Idee, tolles Spiel und: Spiegel Online, jetzt sach doch au ma watt!

So. Aber jetzt präsentiere ich Euch erst mal eine Auswahl aus meinem #abcfee, denn die ganz Bekloppten (W wie Wie ich!) haben natürlich nicht nur EIN Buchstabenfoto pro Tag gepostet...
A wie Abenddämmerung 
B wie Neuer Blogpost online
C wie Selbstgemachter Blaubeer-Birnen-Crumble
D wie Daphne hat Depressionen
E wie "Enjoy the silence"
F wie Flora
G wie Große Kunst
H wie heimatPOTTential an der Halde Haniel
I wie Instagram-Liebe
J wie Japser und Juli
K wie Kleines Flammküchlein nach Ruhrgebiets Art
L wie Lieber Arm dran als Arm ab
M wie Manchmal
N wie Natur pur mit einem Hauch Fabrik inne Ecke
O wie On the road
P wie Prost, hau wech!
Q wie ein Quäntchen Glück auffe Halde Rheinpreußen
R wie Ruhrpott-Apokalypse
S wie Sonnenuntergangsporno
T wie "Talking to the moon"
U wie Unten ohne im Urlaub
V wie Von Westernhagen
W wie Wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen
XYZ wie "Zur Sonne, zur Freiheit"


Merke I: Am Dienstag kürt Fee auf ihrem Blog ein Best of aus 13.000 Bildern!
Ich bin gespannt welche Bilder es in die Auswahl schaffen...

Merke II: Im Oktober steigt die zweite #abcfee-Session.
Aber wie überbrücken wir die Zeit bis dahin?
Ich kann nur noch in Anfangsbuchsten denken!

Merke III: Den Knallbraun-Gewinner verkünde ich MORGEN!


Leben ist immer lebensgefährlich

22. August 2013

Liebes Ruhrgebiet und Rest vonne Welt, ich habe ja diverse Fetische: Einen Zechenfetisch, einen Haldenfetisch (Untertitel "Haldewitzka"), einen Brillenfetisch (aktuell inne Mache...so ein Fetisch unterliegt ja einer Entwicklung!) und einen Leberwurstbütterkn-mit-Paprikaschnipsel-Fetisch. Aber heute geht es um meinen "Schlaue Sprüche"-Fetisch, der Hand in Hand mit weisen Songzeilen durch mein Fetischherzchen wandelt. 

Früher, ach Quatsch, noch heute unterhalte ich Freundschaften zu Songs. Klingt doof? Ist trotzdem so. Es gibt Lieder, die da sind, wenn sonst niemand da ist. Lieder, die irgendwie schon immer da waren. Sie geben Halt...diese Lieder, die, wenn man sie mitsingt oder mitflüstert, sich auf den eigenen Lippen so sehr nach Geborgenheit und Sicherheit anfühlen, dass sie sich wie ein kleiner Ruhepol um die jeweilige Situation wickeln. 


Manche Lieder sind schon länger als die Hälfte meines Lebens meine Freunde. Und dafür bin ich wirklich dankbar. 

Foto von Julius alias Ruhrwohl
Vielleicht kennt Ihr das und Ihr habt selbst Lieder oder Textzeilen, die Euch schon lange begleiten? Oder denkt Ihr grad "Oh je, watt hatse denn jetzt schon wieder?!".

Nix hab ich. Nur eben einen weiteren Fetisch. Und deshalb serviere ich Euch heute einen nächsten Schub aus meiner "Leiser Sommer"-Reihe verbunden mit ein paar Wort-Liebchen. Nix davon ist auf meinem eigenen Kleinhirnmist gewachsen! Nicht dass es hinterher noch heißt, ich würd hier mit fremden Federn und so...

Schöne, schlaue, gute Sätze sammle ich übrigens hier. Vielleicht ist das ja auch was für Euch?!



Merke: It's only life after all.


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