Toller geht nich: Der HEJ Store

28. November 2013

Liebes Ruhrgebiet und Rest vonne Welt, ich muss Euch schon wieder ein Geschäft ans Herzchen legen. Und schon wieder handelt es sich um einen konsumfreudigen Platz in Dortmund. Die Rede ist vom blutjungen HEJ Store und um datt Wichtigste vorweg zu nehmen: Dieser Concept Store ist wirklich toller als toll und man hat tatsächlich allen Grund mit einem Lächeln einzutreten…wie schon die Eingangstür sehr angemessen vorschreibt:


Fee hatte mich Anfang Oktober darauf aufmerksam gemacht, dass in Dortmund ein neuer "Killefitt-Laden" aufgemacht hätte, der mir bestiiiiiimmt gefallen würde. Ich kann manchmal ganz schön blöd sein und hab allen Ernstes Folgendes geantwortet: "Och nööö, da gibbet ja eh immer nur das Gleiche. Muss ich nicht unbedingt hin. Joa, geh ruhig ohne mich. Nö, kein Bock. Nönö.".

Und dann bin ich ein paar Wochen später durch Zufall auf Facebook auf der HEJ-Seite gelandet, ohne zu kapieren, dass es sich dabei um den Laden handelte, von dem Fee gesprochen hatte. Direkt online-verknallt und Fee angerufen, um ihr zu erzählen, dass ich einen gaaanz tollen, neuen Laden entdeckt hätte, den wir unbedingt sehr zeitnah erkunden sollten.

Antwort: "Bist Du doof? Das ist der Laden, von dem ich Dir vor ein paar Wochen erzählt habe. Auf den Du keinen Bock hattest!?"

Öhm. Lasst es mich so sagen: 

a) Die Liebe geht manchmal recht seltsame Wege.
b) Killefitt ist nicht unbedingt gleich Killefitt und
c) Tage im HEJ Store sind gute Tage...


Wo fange ich denn nun mit der Schwärmerei an?! Bei den Seifenblasen-Eishörnchen oder bei den neonfarbenen Sekundenzeigern? Bei der unheimlich sympathischen Inhaberin Claudia, die mit ihrem guten Geschmack und einem tollen Blick für kleine Details durch die Gegend reist, um wirklich spannende und schöne Stücke für ihren Laden zu entdecken, die man eben NICHT schon überall gesehen hat?


Nein, wir fangen vorne an! Und mit "vorne" meine ich die Ladenfassade a.k.a. Schaufenster. Ich glaube, ich kenne tatsächlich nicht einen einzigen Laden, den ich von außen auch nur ansatzweise so grandios finde wie den HEJ Store. Da ist nämlich Krickelkrakel auf der Scheibe. Und ich LIEBE Krickelkrakel. (Ach! Auf meinem Zweitblog VOLL TOLL gibbet aktuell ein gestricheltes Krickelkrakel-DIY -> KLICK!)

Der Dortmunder Fernsehturm wird von einem Monster entführt, ein Bojesen-Affe bewacht die Straße, eine Katze sagt zur Begrüßung MEOW und ein Tiefseetaucher steht da auch noch irgendwie rum. Hach!


Jetzt abba hereinspaziert, hereinspaziert! Und wer sich gleich wundert, warum ich auf den Fotos unterschiedliche Sachen anhabe: Nein, ich nehme nicht seit Neuestem ein Wechseloutfit mit auf meine Pott-Missionen. Ich bin dem HEJ Store einfach nur an zwei verschiedenen Tagen mit meiner Kamera auf seine hübsche Pelle gerückt...


So. Wenn der HEJ Store nicht HEJ Store hieße, könnte er auch "Haben, haben, haben Store" heißen. So geht es mir zumindest sobald ich den Laden betrete. Und jetzt sage ich etwas, das ich im Ruhrgebiet eigentlich nur sehr ungern höre, weil es so klischeelastig ist, ABER: Ein Geschäft wie dieses erwartet man sonst eher in Berlin oder Hamburg. Zumindest kenne ICH hier im Ruhrpott nix Vergleichbares...


Skandinavisches Design trifft auf ausgefallene Produkte von Jungdesignern aus dem Pott und aller Welt. Ganz plötzlich hat man dann Gedöns in der Hand, das man sonst nur aus dem Internet kennt...und das man - so in zumindest in meinem Fall - schon seit Ewigkeiten anschmachtet. Aber man entdeckt auch viele neue Schätze! Zum Beispiel den Nackedei-Michael-Jackson für anne Kühlschranktür oder die wunderschöne Roséwein-Limo Sechzisch-Vierzisch oder die großartigen Ketten von Turina, die ich immer noch unbedingt haben muss.


Eine Linda Gehrig Winkelkette habe ich zum Glück schon, aber ich habe mich trotzdem riesig gefreut, dass sie im HEJ Store verkauft wird. Hach...ich könnte jetzt noch ewig so weiterschwärmen, aber statt dessen teile ich einfach ein wichtiges Grundgesetz mit Euch:

Cafés, die braunen Zucker anbieten, sind gute Cafés und Geschäfte, in denen ein SMEG-Kühlschrank rumsteht, sind gute Geschäfte.

So einfach ist das manchmal im Leben!


Und jetzt mal ein paar ernste Wörtchen in Sachen Weihnachten: Werft Euer Geld nicht den üblichen Konsum-Riesen in den Schlund. Es gibt in unseren Städten so schöne, kleine Lädchen mit Herz und Seele und tollen Produkten, die sich über jeden Euro richtig freuen! Denkt mal drüber nach: Jemand wie HEJ-Mama Claudia hat für ihr noch sehr junges Geschäft verdammt viel Mut und Spucke zusammengekratzt und steht voller Freude und mit ganz viel Herzblut Tag für Tag hinter der Ladentheke. Das gehört unterstützt!


Also macht Euch mal auf den Weg zum HEJ Store! Der Laden hat gute Kundschaft wirklich verdient und bietet ganz viel tolles Gedöns, das bestimmt auch unterm Tannenbaum eine astreine Figur abgibt. Und wenn Ihr dann dort seid, sagt ruhig mal laut und deutlich zu der netten Frau hinter dem Tresen "Boah, toller Laden!", denn sowas sagt man viel zu selten. Und: ES STIMMT!


Auf Instagram wurden schon ganz viele Stimmchen laut und wollten wissen, wo ich denn bitte meinen kupferigen Adventskranz her hätte. Ha! Aus dem HEJ Store naturelement! Und apropos Advent...ab Sonntag isset tatsächlich schon soweit: Bis Heiligabend bin ich auf heimatPOTTential täglich miiiiit...


...am Start! Und mal gaaanz ehrlich: So ein Adventskalender macht einen Arsch voll Mühe. Deshalb hoffe ich, dass Ihr auch in diesem Jahr wieder mit ganz viel Spaß inne Adventsbäckchen dabei seid, denn ohne Euch is doof! Also: vorbeikommen, hinter die Türchen schielen und mitmachen! Ich würde mich wirklich freuen. Und hinter einem Türchen versteckt sich auch etwas Tolles aus dem HEJ Store. Yay!

Merke I: HEJ kann man nicht nur besuchen, sondern auch liken.
Und zwar HIER.

Merke II: Weihnachtseinkäufe mit Herz und Hirn
und nicht nur nach Bequemlichkeit tätigen!

Merke III: Wenn man im HEJ Store "Bitte als Geschenk verpacken" sagt,
dann sieht auch das am Ende toller aus als anderswo:


Merke IV: Die Gewinner für die Pott au Chocolat-Adventskalender
sind übrigens bereits benachrichtigt worden!


Zu Besuch bei Pott au Chocolat & Gewinnegewinnegewinne

25. November 2013

Liebes Ruhrgebiet und Rest vonne Welt, eigentlich bin ich ja kein Schokoladenkind. Ganz im Gegenteil sogar, denn ein dickes Stück Fleischwurst mit Senf...DAS ist seit jeher meine Schokolade. Kein Wunder also, dass ich mit Pralinen bislang so rein gar nix am Hut hatte. 

Aber manchmal passieren "Dinge" im Leben. Dinge, die sogar meine Fleischwurstgesetze auf den Kopf stellen: Im Rahmen der BLOGST-Konferenz fand ich vier Pralinen aus dem Hause Pott au Chocolat in meiner Goodie Bag. Ich wollte mit den Achseln zucken und relativ desinteressiert "Joa, Pralinen halt..." murmeln, als ich einen genaueren Blick auf die Verpackung warf: Das Pralinenpapier war mit Fördertürmchen bedruckt.

Tja. Und da hat man mein kleines Zechenfetisch-Herzchen natürlich schlagartig im lukullischen Sack. Also rein in den Mund mit der Praline...

So. Und dann ist mir doch tatsächlich fast alles aus dem Gesicht gefallen. Ich erwartete eine schwere, klopsartige Pralinenfüllung. Irgendetwas, das meiner Omma, aber doch nicht MIR schmecken würde.

Aber das, was ich da im Mund hatte, schmeckte so anders, so besonders und so überhaupt nicht nach mächtiger Omma-Praline, dass klar war: Den Laden knöpf ich mir vor. Ich brauche mehr! VIEL MEHR!



Wenige Tage später stehe ich somit bei Pott au Chocolat auf der Dortmunder Matte und betrete den pottschen Pralinenhimmel...


Und wie es sich für einen anständigen Himmel gehört, findet sich dort einfach alles, was das Schokoladenherz begehrt. Also erst mal alles auskundschaften, bestaunen und ausprobieren.

Ausprobieren?! Oh  ja, denn an einer Zechenfetisch-Schokolade namens "Heiß am Stiel" führt für mich natürlich kein Weg vorbei...


Während ich dort gemütlich mit meinem Tässkn Ruhrpott-Kakao sitze, kommt meine Freundin Fee ganz unzufällig zur Tür rein. Nun ist Fee im Gegensatz zu mir schon lange ein echter Pott au Chocolat Fan. Pfiffig wie ich bin frage ich sie als echten Kenner natürlich nach ihrem persönlichen Lieblingsprodukt. Fee steht auf, schnappt sich kurzerhand ein Päckchen, setzt einen "Hömma, datt is ja wohl klar!"-Gesichtsausdruck auf und präsentiert mir die Ruhrpott-Pralinen


Kakaobohnen aus Tanzania und Venezuela treffen auf schönste Ruhrpott-Motive. Vom Förderturm über das Dortmunder U bis hin hin zur Bochumer Jahrhunderthalle findet man die unterschiedlichsten Drucke...das Ruhrgebiet zum Anbeißen sozusagen!

Ein Trinkschokoladen-Förderturm und Ruhrpott-Pralinen?! Ich bin hin und weg. Dabei war das erst der Anfang...

Nougat-Zigarren, Schokoladen-Kosmetik, Fudges, Aufstriche, kandierte Blüten, Macarons, Rosen-, Salz-, Lavendel-, Earl Grey-Schokolade und zig andere spannende Sorten, die mich wirklich jedes Stück Fleischwurst auf Erden vergessen lassen...


Und herrje! An der Pralinenfront finden sich so viele phantasievolle Kreationen, dass die Wahl wirklich zur Qual wird: Rotwein-Blaumohn, Tiramisu, Olive, Mojito, Kürbiskern, Matcha Tee, Feige Balsamico...und ein Exemplar ist schöner als das andere...


So. Und als wäre all das nicht schon verführerisch genug, entdecke ich plötzlich noch die Pott au Chocolat Dominosteine. Ich LIEBE Dominosteine und stehe in der Weihnachtzeit IMMER vor dem gleichen Dilemma: Kaufe ich die helle oder die dunkle Variante?! Ha! Pott au Chocolat erspart mir endlich diesen Konflikt und verkauft hell und dunkel in EINER Packung. Sehr gut! 

Ebenfalls sehr gut: die tolle Weihnachtskarte mit der schönen Förderturm-Christbaumkugel! Hach...!


Apropos hach! Ihr könnt jetzt mit-hachen, denn die netten Herrschaften von Pott au Chocolat lassen mich hier und heute 5 grandiose Adventskalender aus der eigenen Manufaktur verlosen! 


Einfaches Türchen öffnen und ein Stückchen 08/15-Schokolade mümmeln war gestern! Hier kann man das Adventskalender-Design aus 6 verschiedenen Würfelseiten immer wieder neu bestimmen und findet viel mehr als "einfach nur Schokolade" in den kleinen Quadraten: nämlich 24 kleine Pralinen-Träumchen. Und glaubt mir, ich weiß wovon ich rede...


Ich habe nämlich für meine Eltern einen großen Schwung Pralinen mitgenommen. Für untern Tannenbaum und so. Tja. Nix da. Alles aufgefuttert. Und jetzt bin ich Pralinen-Experte. Meine Hüften können dies nachhaltig bestätigen.

Also: Wer sich selbst oder jemand anderem im Dezember mit einem besonders schönen Adventskalender (im Wert von 29,75€) eine Freude machen möchte, der hinterlässt einen liebreizenden Kommentar und darf auf die Losfee hoffen.

Teilnahmebedingungen:
  • Volljährige dürfen mitmachen, Minderjährige müssen ihre Eltern anstacheln.
  • In den Lostopf kommen nur diejenigen, die einen Kommentar mit MAILADRESSE (!) hinterlassen. Neiiiin, eine Verknüpfung zum eigenen Blog oder zu einem Google-Konto reicht NICHT!
  • Das Gewinnspiel endet 26.11. um 12 Uhr. Die Gewinner werden per Mail von mir benachrichtigt!

So. Und wer jetzt mit langer Zunge vorm Bildschirm sitzt und von akuter Pralinen-Sehnsucht geplagt wird, der kann sich freuen: Die tollen Pott au Chocolat Leckerchen kann man nämlich auch online bestellen. Der Shop ist wirklich sagenhaft: Man hat allein 100 (!) Pralinen zur Auswahl! Von den anderen tollen Leckereien ganz zu schweigen...


"La Dolce Vita mitten im Pott" - so der Pott au Chocolat Slogan. Dem ist nichts hinzuzufügen...außer: lekkilekki! 

Merke I: Schokoladenverköstigung ist wie auch die Weinverköstigung
eine kleine Wissenschaft für sich.

Merke II: Pott au Chocolat bietet sogar individualisierten Pralinendruck an!
Und Pralinen-Workshops! Auch eine schöne Geschenkidee...

Merke III: Dies ist ein gesponserter Post und die Wahrheit.
Nichts als die Wahrheit!


Eine POTT-Tour vom Feinsten

21. November 2013

Liebes Ruhrgebiet und Rest vonne Welt, am letzten Wochenende tagte die BLOGST-Konferenz im Essener Unperfekthaus. 180 Blogger aus ganz Deutschland kamen extra ins Ruhrgebiet gereist. Watt  habbich mich gefreut! Warum mein Vortrag dort eine echte Herzensangelegenheit war und warum die BLOGST viel mehr als nur eine Konferenz ist, erzähle ich HIER und HIER.


Aber heute geht es um ein anderes Highlight! Im Vorfeld zur Konferenz hatte ich nämlich einige befreundete Blogger zu einer waschechten POTT-Tour eingeladen. So viele Blogger hatten mir innerhalb des letzten Jahres geschrieben, dass sie endlich mal mit mir auf Ruhrpott-Abenteuer gehen wollten, anstatt aus der Ferne hier immer nur davon zu lesen. Ha! Da hab ich mich natürlich nicht groß bitten lassen. 

Nur gab es ein Problem. Wie schleppe ich 20-30 Blogger denn mal so eben zackzack quer durchs Ruhrgebiet?! Die passen ja schließlich nicht alle in mein Autochen und huckepack geht auch nicht. Eine verzwickte Angelegenheit...bis sich Herr Tigges von Ruhrgebiet-Stadtrundfahrten materialisierte und sagte: "Watt? Ne Ruhrpott-Tour für junge Leute? Mit Spaß inne Backen? Und Interesse an Ruhrpott-Abenteuern?! Datt find ich töffte! Da krisse meinen Doppeldeckerbus."

EINEN DOPPELDECKERBUS! Ich war stolz wie Bolle! Ich hätte mich schon über zwei rostige Kleinbusse gefreut, aber ein richtig schnieker DOPPELDECKER?! Das übertraf meine kühnsten Erwartungen.


Und so jückelten wir von Essen über Gelsenkirchen nach Bottrop und weiter nach Duisburg, haben dem Doppelbock auf Zollverein und dem Nordsternpark gewunken, dem Gasometer zugenickt und den Landschaftspark Nord im wahrsten Sinne des Wortes links liegen lassen. Während ich oben per Funkmikro auf Nachfragen so mittelschlaue Sachen wie z.B. "Öhm, datt isn Hüttenwerk" sagte, wußte es der großartige Fahrer Thomas eine Etage tiefer zum Glück regelmäßig besser. Das besagte Hüttenwerk war nämlich ein Stahlwerk und auch sonst hatte Thomas viele schlaue Infos parat, ohne uns damit ununterbrochen zuzutexten, denn schließlich mussten wir ja ganz viel quasseln. Und singen…

Und ehe einer meckert: Natürlich (!) hamwa auch "Glück auf!" gesungen. Ehrensache.

Nun muss man sich das so vorstellen: Ich hab da Leute aus ganz Deutschland im Superbus sitzen. Und  ich will den "Im Pott is schön"-Beweis antreten. Wir fahren los und die Sonne scheint. Der Himmel strahlt. Und genau in dem Moment, in dem wir oben aufm Tetraeder ankommen, passiert das hier:


Sonne wech, Himmel grau und die Schornsteine haben Ausstoß. Pfff. Später am Abend lag ich übrigens im Bett und entdeckte auf Facebook ein Foto von Mitfahrerin Susanne aus Bayern: Grauer Himmel, rauchende Schlote und dazu ihr Kommentar "Wie sich der Gemeine den Ruhrpott vorstellt". 

Gemein. Sehr gemein. Aber zum Glück waren da ein paar Smilies mit im Spiel.

Wetter hin oder her: Spaß hatten wir en masse. Wer braucht schon Sonne, wenn die Stimmung stimmt?!


Nach einer Runde Tetraeder-Action hat Thomas gut Gummi gegeben und uns nach Duisburg chauffiert, weil ich uuunbedingt die begehbare Achterbahn Tiger and Turtle präsentieren wollte…dem Ruhrpott sein Silberbesteck…sozusagen.


So. Ich hatte die Achterbahn (a.k.a. Magic Mountain) tatsächlich selbst noch nie im Dunklen gesehen und deshalb hab ich mich doppelt und dreifach gefreut, meine Freude mit so vielen anderen Fotoverrückten teilen zu können. Datt is abba auch n geilet Gerät…kann man nich anders sagen...


Und weil so ein paar Stündchen leider viel zu kurz für noch mehr Abenteuer sind, ging es dann schwuppdiwupp-Tomatensupp wieder zurück nach Essen. Ach...und die A40 hat sich sogar gnädiger Weise von ihrer staufreien Seite gezeigt! Das kann man ruhig auch mal als echtes Highlight erwähnen.

Lieber Herr Tigges, danke, dass Sie uns Ihren tollen Ruhrgebiet-Stadtrundfahrten-Bus unter den Popo gesetzt haben! Und liebe POTT-Tour-Köppe, das war für mich wirklich ein richtig besonderer Ausflug. Auch wenn ich hier ständig quer durch den Ruhrpott hopple, bin ich so gut wie nie mit Leuten von außerhalb unterwegs, die mit so viel Spaß inne Backen Lust darauf haben, meine Heimatliebe mit mir zu teilen. Ein verdammt schönes Gefühl…und dafür sage ich DANKE!

Mit dabei waren: 
Ines von Frau Heuberg
Regine von Sternenliebe
Markus von Backbube
Susanne von Serendipity
Nina von Hedi näht
Nicole von Live life deeply
Renate von Titatoni
Daniela von Cozy and cuddly
Natalie von Holunderweg 18
Deborah von Fräulein Shafi 
Miriam von Miris Jahrbuch
Michael, der Mann vonne Miriam
Vanessa von Frollein Pfau
Susanne von Texterella
Trixi von Frau Sieben
Serpil von Monstergraphie
Berit von Marmelade Kisses
Daria von Style 4 Soul
Sandra von Wortkonfetti
Sarah von Erdbeerwald
Und Stefan, der mich mit Herrn Tigges bekannt gemacht hat. 


Merke I: Hat noch jemand Lust, mit mir auf Ruhrpott-Abenteuer zu gehen?!
Vielleicht kann ich mir ja mal was Spannendes/Verrücktes/Schönes ausdenken…

Merke II: Schaut Euch mal auf ruhrgebiet-stadtrundfahrten.de um.
Da sind tolle Touren im Angebot! Zum Beispiel eine winterliche Lichterfahrt.

Merke III: Ein herzliches Dankeschön geht auch an Herrn Wiesemann
vom Unperfekthaus, der so freundlich war,
die Spritkosten für die Fahrt beizusteuern!


Pudel und Mülltüten auf Zollverein

15. November 2013

Liebes Ruhrgebiet und Rest vonne Welt, den heutigen Post habe ich schon viel zu lange auf Halde liegen. Das ist doppelt doof, weil es sich um eine ganz besondere Aktion im Rahmen der Ruhrtriennale handelt. Was daran doof ist? Dass die Aktion schon vorbei ist und ich somit nicht mehr sagen kann: Nix wie hin da!

Tja. Aber ein kleiner Rückblick hat auch noch keinem geschadet...also schauen wir uns ihn mal an...den fast 20 Meter hohen Tower, der im Herbst für einige Wochen auf dem Zollverein-Gelände gastierte:


Gemeinsam mit Julius hab ich mir das Wassermonster vorgeknöpft, allerdings erst nach einer kleinen Power-Runde über das Gelände, weil ich unbedingt meine Batman-Leggins fotografieren wollte. Aber das ist eine andere (recht alberne) Geschichte.


Wie dem auch sei…zurück zum Tower, der binnen einer Minute 25.000 Liter Wasser in 4 Regenwänden auf den Installationsboden klatscht.

"Klatscht" ist übrigens recht treffend formuliert, denn der Tower macht klatschnass. Daran ändern auch die Leihregenmäntel nix. Jeder, der sich in den Tower traut, kommt wie ein begossener Pudel wieder raus...und friert. Und wer ist schuld? Die Künstler Stuart Wood, Hannes Koch und Florian Ortkrass vom Londoner Studio Random International. Deshalb heißt der Tower mit vollem Namen auch Random International Tower


Ich wollte jedenfalls mal wieder schlau sein und hatte meinen Freund den Panda-Regenschirm dabei. Sollten die Anderen doch klatschnass werden. Panda würde mich schon retten. Pfff...elender Verräter!


In der Sekunde, in der ich zartfüßig den Tower betrete, macht der bescheuerte Panda schlapp und klappt über meinem Kopf zusammen. Also mache auch ich einen auf begossenen Pudel und knüpfe Freundschaft zu einer kleinen Tower-Besucherin, die ein viel cooleres Regendress trägt als ich.


Nun muss man ja mal ehrlich sein und sagen: Die Fotos sind ganz großer Mist und ich sehe aus wie eine aufgeblasene Mülltüte. Aber meine lila-pinke Kumpanin reißt es halbwegs raus!


Julius hinter der Kamera klitschnass, ich klitschnass, Kamera klitschnass. Tja. Ab nach Hause und unter die warme Dusche. Aber jeder unter seine eigene...wohlgemerkt!

Und weil man THEORETISCH wirklich richtig grandiose Fotos rund um den Tower aufnehmen konnte, zeige ich Euch heute noch ein paar, die Instagram-Kumpel Markus Hoppe gemacht hat, damit Ihr die Wasserinstallation auch mal ohne mich aufgeblasenen Mülltüten-Hampelmann seht:


Danke für die milde Gabe, Markus! Guten Tag und guten Weg...bis zum nächsten Mal anne heimatPOTTential-Front. Ich werde das Wochenende im Essener Unperfekthaus auf der BLOGST-Konferenz verbringen und platze jetzt schon fast vor Vorfreude und Aufregung. Was hab ich mir nur gedacht, als ich gesagt habe "Ich als Sprecher vor 130 Leuten? NA KLAR!"? Alter Vatta...da geht mir mein Pott-Popo abba ordentlich auf Grundeis.

Naja...Augen zu und durch...diesmal ohne Schirm.


Merke: Man kann Markus auf Facebook folgen!
Und auf Instagram natürlich auch. 
Ich empfehle beides.


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