Pro Bütterken und Experimentierfreude!

26. Februar 2014

Liebes Ruhrgebiet und Rest vonne Welt, was gehört zum Ruhrgebiet wie Fördertürme und das obligatorische Datt und Watt? Ein anständiges Bütterken - ganz genau! Cupcakes, Cakepops und sonstiger Süßkram...alles schön und gut...aber über ne frische Scheibe Steinofenbrot mit Käse und Gewürzgürkchen geht nix. Gar nix! Auuuußer natürlich meine drei frisch kreierten Brotbelag-Variationen, die ich Euch heute voller Anmut kredenze. 

Morgen lege ich mich übrigens unters Dentalschlachtermesser und dann hat es sich für mich erst mal eine Weile lang ausgebütterkent. Soll heißen: Man muss die Feste feiern wie sie fallen und Brot mit Kruste essen so lange man noch Zähne hat. In diesem Sinne: Es ist angerichtet!

Fenchel auf Brot

Fenchel-Feta-Aufstrich: Bütterken mit Margarine beschmieren - schön sauber bis an den Rand...das hab ich von meiner Mutter gelernt und die hat es von ihrer Mutter gelernt. Man könnte es auch Traditionsgeschmiere nennen. Nun denn. Fenchel klein schnibbeln und mit ein paar Schalotten- und Frühlingszwiebelschnipseln so lange dünsten bis der Fenchel gar ist. Die Fenchelstiele habe ich einfach mit in die Pfanne geworfen. Später habe ich 3 Scheibchen Schinkenspeck zur Fenchelfamilie in die Pfanne gepackt und knusprig werden lassen. Schinkenspeck raus, Feta rein. Umrühren, pfeffern und ab aufs Bütterken damit. Fenchelstiele mit dem Speck umwickeln und reinbeißen. Lekkilekki!


Rote Beete Parmesan

Rote-Beete-Brot: Die gekochte Rote Beete in dünne Scheiben schneiden und dann mit einem kleinen Ausstecher in Form bringen. Ab in die Pfanne mit damit und ordentlich anbraten. In der Zwischenzeit das Bütterken nach bester Traditionsschmierart (s.o.) bestreichen und mit Parmesanhobeln belegen. Wenn die Rote Beete gar ist, darf sie sich zum Käse gesellen und wird im nächsten Schritt von dünnen Frühlingszwiebelringen und Pfeffer heimgesucht. Lekkilekki. Natürlich.

Olive und Meerrettich

Tomaten-Aprikosen-Toast: Hier habe ich alter Bütterken-Fan tatsächlich Toastbrot verwendet. Darf man im Toast-Kosmos von Bütterken sprechen? Ich weiß es nicht, ich weiß es nicht. Aber diese Variante werde ich in Kürze auch mit ohne Zähne essen können...insofern bekommt das Toastbrot jetzt einfach mal einen Darfschein...Steinofenbrot hin oder her. So. Cocktailtomaten vierteln und zusammen mit zerstückelten getrockneten Aprikosen und einer Schalotte in einer Pfanne dünsten. Ein Schuss Balsamico und einen Hauch Thymian addieren. Vom Herd nehmen und mit ein bisskn Joghurt oder Schmand (oder so) vermengen. Pfeffern, salzen und ab aufs gebutterte Toast damit. Der ganze Spaß wird mit einem dicken Klatscher Meerrettich-Frischkäse gekrönt und dieser Klatscher darf sich dann noch mit Olivenscheibchen schmücken. Die dicke Tomate auf dem Bild hat außer optischen Show-Zwecken keine nennenswerten Attribute. Man könnte auch sagen sie ist verzichtbar. Aber ob mit oder ohne dicke Tomate schmeckt diese durchaus gewagte Kombination - Ehrenwort! - lekkilekki.

So. Feddich. Und jetzt hab ich Hunger auf n Cupcake. Und auf Pommes.

Merke: Wie man auf einen Tomaten-Aprikosen-Aufstrich kommt? Indem man sich in das
Tomaten-Aprikosen-Süppchen vom leider stillgelegten Chalottenblog verliebt.
Seeehr zu empfehlen! Hier gibbet das Rezept: KLICK!




Meine Dentalhölle und der InstaWalk Ruhr

24. Februar 2014

Liebes Ruhrgebiet und Rest vonne Welt, eigentlich wollte ich letzte Woche mal wieder einen lustigen "Böse Welt"-Post schreiben. Alles war doof. Aber so doof, dass es mit ner anständigen Prise Galgenhumor fast schon wieder was von "lustig doof" hatte. "Lustig doof" entsteht immer dann, wenn so viele bescheuerte und natürlich aaaaabsolut nicht selbst verschuldete "Sachen" am Stück passieren, dass ich (oder man) vor lauter Verzweiflung nur noch drüber lachen kann. (Wie zum Beispiel hier oder hier oder hier.)

So. Aber es gibt Grenzen. "Lustig doof" kann nämlich kippen! Zum Beispiel dann, wenn man als alte Dentalopfer-Hysterikerin in der gefühlt 496. Wurzelbehandlung seit Dezember 2012 sitzt und - während der Dentalschlachter in den Wurzelkanälen rumpopelt - innerlich lachend und völlig entspannt denkt: "Haha! Wurzelbehandlungen kann ich jetzt!", weil man sich eben einfach an ALLES gewöhnt. Der Zahn eitert iiiimmer noch (jaaaa, lekkilekki!) und ich mache mal wieder meine üblichen Dentalwitze à la "Andere gehen ins Fitnessstudio und ich gehe zum Zahnarzt", als der Dentalschlachter plötzlich "Oh!" sagt. Und dieses "Oh!" klingt - gelinde gesagt - kacke.

Auf das "Oh!" folgt ein "Äh, wir röntgen den Zahn mal" und darauf folgt ein "Tja, der Zahn muss raus!". 

Ich hätte mit "WAS? Aber der dahinter ist doch AUCH SCHON RAUS!" reagieren können. Aber stattdessen habe ich mir spontan alle entsetzten Worte geschenkt und einfach direkt losgeheult. Wurzelbehandlungen kann ich wohl mittlerweile, aber Zähneziehen eindeutig NICHT.

Ich erspare allen Anwesenden an dieser Stelle weitere Details über entzündete Kieferknochen, notwendige Knochenersatzpräparate und langwieriges Implantatgedöns. Die ganze Kasperei muss jedenfalls an mir unter Vollnarkose verbrochen werden, weil ich ansonsten vor Angst versterben oder zur mordenden Selbstverteidigungsfurie werden würde. Und das meine ich ziemlich sehr ernst. (Eine äußerst tiefenpsychologische Angelegenheit, die ich natürlich nicht in Frage gestellt wissen möchte.)

Nun sagt die Zahnklinik: Joa, Frau heimatPOTTential, das sieht wirklich ganz schlimm aus, großes Elend und so, ein Wunder, dass Sie bei SOOO einer großen, fiesen, fast lebensbedrohlichen Entzündung im Kieferknochen nicht vor lauter Schmerzen die Wände hoch gehen. Wahnsinn! Ihr gesamtes Immunsystem scheint aktuell in diesem einen Zahn zu wohnen. Tja, aber vielleicht macht Ihr Immunsystem auch bald mal schlapp und dann fallense vor Schmerz einfach um. Naja. Wie dem auch sei...einen OP-Termin haben wir in - öhhhhhm - vier Wochen für Sie frei."

WATT? IN VIER WOCHEN? In vier Wochen kann so eine Entzündung bestimmt ein eitriges Picknick-Körbchen gepackt haben und einmal durch den gesamten Kiefer gewandert sein. Oder ins Gehirn! Gibt es Gehirn-Implantete? Und was ist mit diesem bestialischen Schmerz, der JEDEN MOMENT wie eine Kanonenkugel in mein Bewusstsein einschlagen kann? Hallo?! Ich will gerettet werden! Und zwar SOFORT!

Tja. Retten wollense mich zeitnah nur ohne Vollnarkose (pffff!) und selbstverständlich fühle ich mich nun ziemlich erpresst. Und was macht man in Momenten tiefster Verzweiflung? Genau. Man nimmt am InstaWalk Ruhr teil...

(Diese Überleitung ist natürlich ziemlich unpassend. Aber das ist der Teufel in meinem Kieferknochen auch.)


Der InstaWalk Ruhr wird seit Jahr und Tach von Lars Hahn ausgerichtet. Er sagt wann und wo, und wer Lust hat, macht mit. 

Macht mit? Wobei denn bitte genau? Alsoooo: Auf Instagram postet man Fotos. Diese Fotos kann man mit Hashtags versehen. Dadurch entsteht eine Art Schlagwortverzeichnis. Wenn man sich Bilder aus dem Ruhrgebiet angucken möchte, dann kann man nach #Ruhrgebiet suchen und - ZACK - bekommt man Massen an Pottfotos (aktuell 37192 an der Zahl) um die Ohren gepfeffert. Und wenn man an Bildern aus der eigenen Region Spaß hat, kennt man mit der Zeit auch die dazugehörigen Accounts bzw. die jeweiligen Fotografen. Aber weil "kennen" online eben seeeehr relativ ist, kann man einfach mal bei einem der vielen regionalen InstaWalks vorbeigucken und sich auch mal anständig "Hallo!" sagen...für in echt und so.


Der gestrige InstaWalk Ruhr war der 9. seiner Art und sah einen Rundgang durch die Essener Innenstadt vor. 

"Essener Innenstadt. Wer hat sich denn bloß DEN KAPPES den ausgedacht?!" maulte ich anfangs äußerst lieblich rum. Rummaulen kann ich super. Aber meine Meinung ändern zum Glück auch! Denn wider Erwarten habe ich mir fast den Handyfinger wund geknipst, weil der Blick für Details und Kontraste sogar aus der Essener Innenstadt ein sagenhaft spannendes Fotopflaster machen kann...


Am meisten Freude hatte ich an den architektonischen Kontrasten. Da tun sich ja Abgründe SCHLUCHTEN auf! Großartig! Schäbbiges Hochhaus-Rathaus vs. Alte Synagoge vs. Lichtburg vs. Limbecker Platz vs. Neue Grüne Mitte vs. Dom vs. Dönerbuden-Himmelreich und immer heiter so weiter...


Normalerweise jage ich meine Handyfotos immer noch mal durch irgendwelche Filter-Apps, um ihnen noch einen kleinen Schlag in den Stimmungsnacken zu geben, aber dazu war ich gestern in Anbetracht von über 180 Fotos einfach mal zu faul. Deshalb zeige ich Euch meine Bilder heute (bis auf drei, vier Ausnahmen) einfach "nur so". 


Eiiiigentlich ist ein InstaWalk natürlich dazu gedacht, dass man die gemachten Fotos schon während der Aktion auf Instagram postet. Damit tue ich mich ehrlich gesagt ziemlich schwer, denn schon oft war ich selbst ein wenig genervt von InstaWalkern aus dem Ruhrgebiet und aus Düsseldorf oder Köln, wenn ich zufällig vielen der Teilnehmer bereits folge und ihre Bilder meinen Feed schwemmen. Da fühle ich mich schnell etwas zugespamt. Es fehlt mir dann meist die Liebe zum Motiv, wenn einfach nur oft und schnell der Auslöser gedrückt wird. Also habe ich selbst gestern nur zwei Bilder mit den walkigen Hashtags #iwruhr0214 und #iwruhr ins Rennen geschickt. Meine Wahl fiel auf die Taube im Nahkampfanflug und auf das Bild von mir vor dem Dönerbuden-Rollo (KLICK!).


So. Ich gehe jetzt was essen...so lange ich noch ein paar Zähne im Mund habe. Ach so: Beileid, Mitgefühl und mutmachende Bekundungen nehme ich natürlich gerne entgegen. Vielleicht sollte ich langsam wirklich mal eine Selbsthilfe Jammergruppe für Dentalasis gründen...

Merke: Wer beim nächsten InstaWalk Ruhr dabei sein möchte, sollte einfach
Lars Hahn auf Instagram folgen und die entsprechende Ankündigung abwarten.
Man munkelt, dass es zum Dortmunder Phoenixsee gehen soll.

Große Foto-App-Liebe und eine Geschenkidee

13. Februar 2014

Liebes Ruhrgebiet und Rest vonne Welt, lasst Euch gesagt sein: Wenn man mit einem Bastel-Genie befreundet ist und ständig ganz tolle und vor allem selbstgemachte Geschenke kassiert, hat man es wirklich nicht leicht auf dieser Welt. Die Rede ist natürlich von meiner Freundin Fee (Bastel-Genie) und mir (Bastel-Idiot). Nachdem Fee anlässlich meines letzten Geburtstags eine sagenhafte Zechenfetisch-Lomo fabriziert hatte, wollte ich ihr im letzten Jahr natürlich auch etwas ganz und gar Sagenhaftes schenken. Ich bemalte Geschirr (hässlich). Ich bemalte noch mehr Geschirr (noch hässlicher). Ich kaufte eine Bluse und bedruckte sie mit Origami-Füchsen (verschmiert). Ich kaufte die gleiche Bluse noch mal (verschmiert) und noch mal (wieder verschmiert). Die Bluse war dann ausverkauft und ich stieg auf ein Jeanshemd um (verschmiert). Ich kaufte das Jeanshemd noch mal und verschmierte NIX! Ich war sehr stolz. 

Fee freute sich, steckte das Hemd in die Waschmaschine und die mühsam gestempelten Origami-Füchse waren WEG! Und das OBWOHL ich extra Textiltinte gekauft hatte.

Wie immer: Die Welt ist manchmal ein grausamer, grausamer Ort!

Ich brauchte in diesem Jahr also eine aaaabsolut idiotensichere DIY-Idee. Zum Glück ließ das ab und an freundliche Schicksal mich über die ganz schön tolle Wacopix-App stolpern...


Und weil tolle Apps und idiotensichere DIYs watt Feines sind, zeige ich Euch heute wie der ganze Spaß funktioniert. Das Gute zuerst: Die App gibbet für umme! Das Schlechte: Leider nur für iPhone-Benutzer. Tja.

So. Ich hab da mal was vorbereitet...


Und damit sei eigentlich auch schon alles gesagt. Außer: Man kann zwischen 17 Filtern wählen und derjenige, dem das nicht ausreicht, kann noch ein weiteres Filterpaket dazu kaufen. Ich befand mich jedoch schon mit den vorhandenen 17 Gratisfiltern in einem unentwegten Entscheidungsdilemma...


Besonders gut funktioniert Wacopix mit Blick auf Portrait-Bilder. Sollte mal ein Bild zu dunkel wirken, kann ich empfehlen, es mit irgendeiner anderen Foto-App im Vorfeld aufzuhellen. Zwar sieht das aufgehellte Bild dann doof aus, aber in Kombination mit der Wasserfarbe-Technik erzielt man dann schlussendlich ein richtig gutes Ergebnis.

Und faaaalls man auf Valtentistagsgedöns steht, kann man mit Wacopix auch noch ganz zackig ein Last-Minute-Geschenkchen zaubern. Pärchenbild appen, ausdrucken, rahmen, feddich. (Große Formate sollte man sich aber von der Backe putzen, denn dann schwächelt leider die Qualität.)


Mit Motiven fernab der Portrait-Front habe ich mich etwas schwerer getan. Viele Bilder eignen sich nicht so richtig, aber das finde ich nicht schlimm. Umso schöner, wenn man dann zwischendurch einen  echten Treffer landet. Ich kann mich zumindest über sowas ziemlich doll freuen...


Die geappten Wasserfarbbilder habe ich dann auf meinem PC gespeichert und sie durch ein Bildbearbeitungsprogramm gejagt, mit dem ich die Doppelkarten-Vorlage erstellt habe. Ich habe auf Picmonkey eine Collage angelegt: Die linke Seite blieb frei und auf der rechten Seite prangte das jeweilige Motiv. Abspeichern und ab in den Copyshop oder inne Druckerei...


Dort haben wir kurz über das richtige Format und Papier gefachsimpelt und eine halbe Stunde später konnte ich 15 personalisierte Doppelkarten im Fee-Spezial-Design abholen...


Was Fee mir zum Geburtstag geschenkt habt, sehr Ihr heute übrigens - inklusive Freebie - auf ihrem Blog. Ein schöner Zufall.

Merke: Meine allerallerallerliebste Foto-App stelle ich HIER vor.

Veganes Ruhrgebiet: Café Mousebear

10. Februar 2014

Liebes Ruhrgebiet und Rest vonne Welt, heute buddle ich mal einen schönen Abend aus 2013 aus, der im letzten Dezember im Zuge meines adventsPOTTential-Kalenders leider ins absolute Abseits gepeitscht wurde. Eigentlich ein echter Skandal. Aber ganz manchmal sind solche Skandale auch für etwas gut. Zum Beispiel dann, wenn die Zeit plötzlich noch viel reifer geworden ist, denn das, was jetzt folgt, ist nicht einfach "nur" ein Bericht, sondern ein kleiner Hilferuf. Aber wie immer: Sofort mit diesem kryptischen Mist aufhören und von vorne anfangen.

Also...Kurzfassung:

1LIVE so: "Hömma, wir wollen Dich als 'Sektorvisionärin' vorstellen. Hasse Bock?"
Ich so: "YEAHYEAHYEAHYEAH!"
1LIVE so: "Cool. Wir wollen Dich auf einem Deiner Ausflüge begleiten. Idee?"
Ich so: "Äh. Tower auf Zollverein? Kunstinstalltion mit prasselndem Wasser. Vielleicht zu laut?"
1LIVE so: "Nö, voll nich zu laut. Machen wa! Wann?"
Ich so: "Ähhh."
1LIVE so: "Waaahaaann?"
Ich so: "Ähhh. Jetzt hamse den Tower schon abgebaut."
1LIVE so: "Tja. Und nu?"
Ich so: "Essen gehen und Videospielklassiker zocken?"
1LIVE so: "YEAHYEAHYEAH!"
Ich so: "Dann treffen wir uns im Café Mousebear."
1LIVE so: "Deal."

Gesagt, getan.


Hinter dem Café Mousebear stecken Sarah und Dennis, die sich mit ihrer Liebe zur veganen Ernährung im Ruhrgebiet an die Guerilla-Front gewagt haben. Soll heißen: Die Beiden laden seit 2012 regelmäßig zum veganen Kuchenbuffet in die eigenen vier Duisburger Wände ein.


Aha, aha, aha. Vegane Gastro-Guerilla-Aktivisten, die fremde (!) Leute in die eigene Wohnung zum nachmittäglichen Verzehr feinster Süßspeisen einladen...das klingt schon mal ziemlich "besonders". Aaaaber das ist ja erst der Anfang! Denn so richtig besonders wird es vor allem dann, wenn man ein tolles Kuchenbuffet auch noch mit einem schnieken Eventcharakter verziert. Und mit genau dieser Kombination treffen Sarah und Dennis nicht nur bei Vegetariern und Veganern voll ins Schwarze.



Cupcakes mümmeln, Torte mampfen, Kuchen krümeln und dabei neue Leute kennen lernen und einem Akustikkonzert lauschen? Das ist schon ziemlich abenteuerlich. Und toll!

Pac-Man-Kuchen bewundern, Triforce-Cookies verehren und ein Gläschen Prinzessin-Peach-Eistee schlürfen? Das ist ganz schön wunderbar bekloppt und in Kombination mit unzähligen Spielekonsolen wird daraus ein regelrechtes "Zockercafé" zwischen Street Fighter, Mario Kart, Mortal Kombat und Co.!

An dieser Stelle muss ich aufpassen, dass ich mich nicht vor Begeisterung überschlage, denn mir macht man tatsächlich eine 10x größere Freude mit einer langen Tekken-Tetris-Nacht als mit einem bunten Blumenstrauß oder anderem Klischee-Killefitt "für die Frau". Also ab nach Duisburg und erst mal das Café Mousebear Deluxe Buffet plündern, denn Sarah und Dennis hatten in diesem Fall nicht nur mit süßen, sondern auch noch mit herzhaften Speisen gelockt...


Tortellini-Salat mit selbst gemachten Gemüsetortellini, Blumenkohl-Spinat-Curry, gebratene Polentastreifen, veganes Gemüse-Gulasch, verschiedene Brotsorten samt toller Aufstriche, Blaubeer-Lavendel-Cupcakes und Buchweizen-Preiselbeer-Kuchen = Lekkilekki vom Feinsten!


So. Mit Lekkilekki hat man mich natürlich direkt im Sympathiesack, aber was meinem Begeisterungsfass den Boden ausschlägt, ist das Mousebear-Zockerparadies in der Mansarde der Wohnung...


Ich habe NICHTS geklaut. Diese Tatsache verbuche ich als menschenfreundliche Leistung gepaart mit allerhöchstem Anstand meinerseits. In diesem Konsolenhimmel lacht das Zockerherz nicht nur, es flippt geradezu aus! Ihr seht mich hier also in einem Zustand absoluter Verzückung und Glückseligkeit...


Und es ist ja nicht so, als ob wir uns da nur zu zweit amüsiert hätten! Mutter und Sohn, befreundete Pärchen, Singles, Freunde...einige waren wie ich zum ersten Mal im Café Mousebear zu Gast, andere gehörten der Stammgast-Fraktion an, und weil auch "ganz normale" Gesellschaftsspiele mitgebracht werden konnten, fiel ein erstes Kennenlernen nicht schwer.

(Jaja, wer Spielen doof findet, ist natürlich in Sarahs und Dennis' regulärem Café-Rahmen besser aufgehoben!)


Alles schön und gut und sehr zu empfehlen. Aber wer braucht denn hier jetzt Hilfe? Und warum? Ha! Das erklären Sarah und Dennis im folgenden Video, denn aus dem Café Mousebear soll nun die Krümelküche werden...


Ich selbst bin weder Vegetarierin noch Veganerin, aber ich finde es großartig, wenn Leute mit ganz viel Herzensengagement in die eigenen Hände spucken und versuchen, aus einer tollen Idee ein echtes Projekt werden zu lassen. Dies gilt in diesem Fall sogar ganz besonders, denn wenn ich richtig, richtig ehrlich bin, dann weiß ich sehr genau, dass ich eigentlich vegetarisch leben sollte und nur zu egoistisch, ignorant und mettwurstverknallt bin, um diese Überlegung in die Tat umzusetzen. Wenn ich also schon nicht das Richtige tue, dann sollte ich wenigstens diejenigen, die das Richtige tun, dabei unterstützen. Und vielleiiiicht gilt das ja auch für Euch?

Originalfoto von Marcus Kösters

Merke I: Zum Café Mousebar auf Facebook bitte HIER entlang!

Merke II: Direkt zur Crowd-Funding-Seite von Sarah und Dennis?

Merke III: Den 1LIVE-Artikel zu mir als "Sektorvisionärin" gibbet HIER.



Ausflugskonfetti für alle

9. Februar 2014

Liebes Ruhrgebiet und Rest vonne Welt, ich bin ja ein großer Fan vom altbackenen "Sonntagsausflug". Allein schon die Überlegung "Soooo. Wohin sollet denn gehen?!" bereitet mir von Wochenende zu Wochenende eine diebische Freude. Und weil es gleich schon wieder los geht, quatsche ich jetzt auch gar nicht groß rum, sondern schmeisse einfach eine bunte Runde "Ausflugskonfetti"! Vielleicht stecke ich Euch ja an und Ihr tauscht Euer Sofa gegen irgendeine Unternehmung ein. Ab ins Auto, vielleicht noch 1-2-3 Freunde einpacken und einfach mal machen...und ich verspreche Euch: Am Abend hockt Ihr dann mit einem kleinen Lächeln auf dem Sofa, einfach weil es ein schönes Gefühl ist, mal etwas Neues gesehen zu haben, ohne dafür gleich wochenlang und für teuer Geld in den Urlaub fahren zu müssen. Also...KONFETTI MARSCH:


Merke: Ich knöpfe mir heute mal Dorsten vor.
Dorsten ist echt schon laaaange fällig!

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