Ein Quartal voller Glücklichmacher

31. März 2014

Liebes Ruhrgebiet und Rest vonne Welt, als das neue Jahr noch ganz neu war, kamen Fee und ich auf die äußerst reizende Idee, ein 52-Wochen-Blog-Projekt zu starten...und das geht so: Ein Jahr lang stellen wir nun unser jeweils liebstes Foto der letzten 7 Tage online, um dann gemeinsam im Dezember auf unsere 52 liebsten Fotomomente des Jahres zurückblicken zu können. Ein Online-Album voller Glücksmacher sozusagen, denn besonders schöne Bilder kutschieren Fee und ich gerne mal wie wahre Schätze auf unseren Speicherkarten nach Hause.

Glücksfotografie

Und weil Glück ne tolle Sache ist, haben wir einfach mal zum Mitmachen aufgerufen: Jeden Mittwoch zeigen wir auf einem extra Blog unsere Lieblingsbilder und laden dazu ein, das eigene Foto der Woche zu verlinken. 

Blog Foto der Woche

Einsteigen ist übrigens jeeeederzeit möglich! Jahaaaa, fühlt Euch an dieser Stelle ruhig undezent angestachelt! Jedenfalls sammeln wir alle Bilder Monat für Monat auf einem Pinterestboard (Januar, Februar, März) und geben dann zu Beginn eines jeden Folgemonats das Foto bekannt, das uns unter allen "Einsendungen" am besten gefallen hat. Stichwort "Qual der Wahl"...ich sachet Euch!

Pinnwände Foto der Woche

So. Und der Clou lautet wie folgt: Aus den Bildern, die wir als Fotos des Monats gewählt haben, werden wir zum Ende des Jahres einen Wandkalender zum freien Download online stellen. 

12 Monate + 12 Lieblingsbilder = 1 Glücklichmacher-Kalender

Lange Rede, kurzer Sinn: Heute gibbet einen Quartalsrückblick! Während Fees Bilder stilistisch durchaus auch mal variieren, wird mir mit Blick auf meine Fotos sehr schnell deutlich, dass ich tatsächlich stets die gleiche Glücksschiene fahre. Aber seht selbst! Vielleicht erkennt Ihr was ich meine?! Ich sag nur "Äste, Sonnenuntergänge und Halden"...

Bochumer Mond
Nachmittagsmond über Bochum-Stiepel am 5. Januar
Bochumer Tippelsberg
Türkische  Familie auf dem Bochumer Tippelsberg am 12. Januar
Sonnenuntergang Ruhrgebiet
Island auf Halde Hoheward mit Julius a.k.a. Ruhrwohl am 18. Januar
Essener Baldeneysee
Möwen am Essener Baldeneysee am 28. Januar
Sonnenuntergang Dortmund
Geburtstagstänzchen mit Fee auf dem Dortmunder Deusenberg am 2. Februar
Gemusterter Wintermantel
Im Dorstener CreativQuartier Fürst Leopold am 9. Februar
Kreuzweg Ruhrgebiet
Skulpturaler Sonnenuntergangs-High-Five auf dem Waltroper Kreuzweg am 16. Februar
Sonnenuntergang Halde
Bottroper Tetraeder im Zuckerwattehimmel am 21. Februar
Bäume Ruhrgebiet
Abendspaziergang in Essen am 2. März
Kirschblüten Ruhrgebiet
Kirschblütenliebe am Essener Ruhrufer am 9. März
Ruhrgebiet Sonnenuntergang
Sonnenuntergang auf Balkonien am 12. März
Bramme Halde Schurenbach
Sonnenaufgang auf der Essener Halde Schurenbach am 24. März

Für das kommende Quartal habe ich mir nun vorgenommen, nicht immer nur mit dem gleichen "Kram" anzukommen. Und über das nächste Foto der Woche, das am Mittwoch online gehen wird, kann ich jetzt schon sagen: nix Halde, nix Sonnenuntergang und nix Äste. Ha!

So. Und falls Ihr Lust habt, Euch unserer Aktion noch anzuschließen...GERNE! Wir freuen uns!

Merke I: HIER gehts lang zu Fees Quartalsrückblick!

Merke II: HIER landet Ihr auf unserem Foto-der-Woche-Blog!

Der Teufel, ein Einhorn und Gregor Grillinski

30. März 2014

Liebes Ruhrgebiet und Rest vonne Welt, binnen der letzten 7 Tage habe ich zwei Mal bei schönstem Wetterchen gegrillt UND bei eisigen Temperaturen mein Auto freigekratzt. Was sich sonst noch so für weltbewegende Ereignisse zugetragen haben? Bitte schön:


Och, bleiben wir noch ne Runde beim Wetter, denn das hatte ganz schön viele tolle Lichtsperenzchen zu bieten und ich habe zwischen Sonnenauf- und Sonnenuntergang alles mitgenommen, was nicht bei drei hinter ner Wolke war.


DREI ist auch die magische Zahl mit Blick auf meine tierischen Gesellschafter der letzten Tage. Ich habe Bambi bezirzt, Ellens Newton geknuddelt und ein Einhorn getroffen. Ja, ein echtes Einhorn! Diese ganzen Fabelbilder (weiße Haare, rote Augen und gedrehtes Horn) sind tatsächlich großer Quatsch...wie das obige Bild hinlänglich beweist.


"Backen ist der Teufel" - wie es in meiner Welt so schön heißt. Und meine verbrannten Frühlingsplätzchen untermauern meine Langzeitstudie in dieser Hinsicht aufs Vortrefflichste. Nun möchte vielleicht der eine oder andere sagen "Aber der Marmorkuchen ist doch toll geworden!". Ja. Ist er. Den hab ich ja auch nicht gebacken, sondern gekauft. Und wenn wir schon bei tollen "Sachen" sind: Das erste Grillfleisch des Jahres ist oberoberobertoll! Und ich sehe aus, als ob ich einen Putzkittel angehabt hätte.


Am Mittwoch habe ich meine Ommi im tiefsten Hessenland besucht. Die Gute wird am 1. April uuuunglaubliche 100 Jahre alt und ich wollte vorher nomma ne Runde Händchenhalten. Händchenhalten hat schließlich noch keinem geschadet.


Auf dem Rückweg vonne Ommi bin ich durch Dortmund gefahren und habe mich bei Fee zum Abendessen eingeladen. Das war schön. Irgendwelche Bescheuerten haben irgendwann danach mein Auto über die komplette Beifahrerseite zerkratzt. DAS war NICHT schön.


Auch nicht schön war das Elend, das meine Rote-Beete-Meerrettich-Pastasoße ereilte. Das Schätzelein war SOOO lecker, dass ich mich am liebsten vor mir selbst verneigt hätte. Naja. Stattdessen bin ich mit Julius einen Schluck trinken (und nicht so leckere Oliven) essen gegangen. Als ich nach Hause kam, wollte ich mir noch einen Löffel Soße gönnen, aber diese war mittlerweile mutiert. Vielleicht sollte ich demnächst den Herd ausschalten, wenn ich das Haus verlasse.


Und weil die Soße soooo lekkilekki war, wollte ich sie natürlich zeitnah noch mal kochen. Also wieder ab in den Supermarkt. Dort entdeckte ich einen Lind-Kuschelhasen und setzte ihn für ein Foto auf großer, weiter Supermarktflur aus. Das wurde von fremden Menschen beobachtet. Und nachgemacht. Meine Mutter hat schon zu Schulzeiten immer gesagt: "Du machst noch alle bekloppt!". Tja. 


Der Samstag hatte ein Date mit Ellen (rechts) und Gregor Grillinski (links) in Petto. Anlass? FLEISCH. Vieeeeel Fleisch. Und Nudelsalat. Und Kräuterbutter. Und Maiskolben. Und Antipasti. Und Kerzenschein. Feddich.

Auf ein paar schöne, sonnige Tage. Die Wetter-App verspricht 21 Grad täglich. Wehe, wenn nicht!

Merke: Rote Beete und Meerrettich forever!

Wenn es passiert

26. März 2014

Liebes Ruhrgebiet und Rest vonne Welt, schon eine ganze Weile denke ich über ein Gefühl nach und darüber wie ich es in Worte fassen kann. Und dann hat es vor ein paar Tagen endlich KLICK gemacht: Ich habe auf Spotify "deutsches Liedgut" aus den Jahren 1995 bis 2010 durchgekramt und bin dabei unter anderem auch über "Wir sind Helden" gestolpert:

Vielleicht ist es wirklich nur ein Jahr
Aber ich will niemals fragen wo ich war
Wo war ich, als das wahr war?

Ich will da sein
Wenn Zeit gefriert
Ich will da sein
Wenn sie explodiert
Und wenn sich dabei
Mein Verstand verliert
Ich will da sein 
Wenn es passiert


Ich erinnere mich, dass ich mal im TV eine Live-Version dieses Songs gesehen und Rotz und Wasser geheult habe, einfach weil ich damals das Gefühl hatte, eben NICHT da zu sein, wenn ES passiert. Es. Das Leben.

Und heute höre ich diese Zeilen und muss lächeln. Weil ich da bin.

Wenn ich vorhabe, mit Berit ans Meer zu fahren und dann aber letztlich "nur" in Duisburg rumgurke und auf dem Kaiserberg ein paar Fotos mache, dann passiert genau dort das Leben. Es braucht nämlich kein Meer, keine krassen Konzerte, keine Städtereisen, keine was-weiß-ich-was-für-Eskapaden, um da zu sein. Das Leben passiert einfach immer dann, wenn man es bewusst wahrnimmt und sich genau darüber freuen kann. Und ich bin froh, dass ich das mittlerweile begriffen habe. So kann ein Teich manchmal auch ein ganzes Meer sein. Irgendwie.


Und die Moral von der Geschicht? Ans Meer will ich trotzdem. Natürlich.

Merke: Punkte und Streifen mixen geht nicht? Doch. WOHL!

Eine Woche voller Trends, Must-Haves und großer Kunst

23. März 2014

Liebes Ruhrgebiet und Rest vonne Welt, manchmal geht so ne Woche schneller rum als man "Leberwurstbütterken" sagen kann...


Auch wenn der Wetter-DJ da oben im Himmel einen ganz komischen Mix aufgelegt hat, bin ich dem Frühling eisern auf den Fersen geblieben und habe mir sogar einen Kirschblütenteppich ausrollen lassen. Rosenblüten aufm Bett und so'n Kroppzeuchs...damit kann man mich ja jagen. Aber KIRSCHBLÜTEN gehen immer! Notfalls auch aufm Bett.


Im Rahmen meines hochinoffiziellen Projektes "Schöner Leben" fahre ich momentan nicht nur ständig zur Müllkippe und befreie mich von altem Krempel, nein, ich habe sogar meinem schwarzen Daumen den Kampf angesagt und ganz viel Grünzeug gekauft. Das Bildchen da oben macht vielleicht ansatzweise deutlich, warum Pflanzen es in meinem Wohnungskosmos wirklich nicht leicht haben: Ich stopfe sie erst mal in ein Gewürzgläschen. Alles für die Kunst! Apropos Kunst: Die Taube auf meiner Pinnwand trägt ein Schild mit den Worten "I will shit on everything you love." - auch Kunst, große sogar.


Ein bisschen Industriekultur hat bekanntlich noch keinem geschadet und so lege ich auf dem Weg nach Dortmund einen abendlichen Zwischenstopp auf Zeche Zollern ein. Dort setze ich Trends und erkläre meinen Haaransatz umgekehrten Ombre-Look zum Must-Have der Saison.


Gemeinsam mit Ellen pilgere ich durch zwei tolle Schrömmel-Anitquiätetenläden und kaufe was?! BEASTMAAAAN! Wenn ich mich nicht im Laufe der Jahre bereits an mich gewöhnt hätte, müsste ich mich manchmal glatt selbst über mich wundern. Aber in der Tat freue ich mich über Beastman mehr als jede "anständige" Frau über ein Paar neue Schuhe. Und Freude ist auch beim Anblick meines kunstvollen Batman-Krikelkrakel-Klebetattoos angesagt. Tja, da kann Ellens Cluedo-Tätowierung nun wiiiirklich nicht mithalten!


New in (wie es neu-undeutsch so schön heißt): Weißes Setzkastenhäuschen von h&m, ein Täschken mit großer Musterliebe uuund neue Schuhe. Die Schuhe musste ich skandalöser Weise bezahlen, denn PAEZ hat leider auch nach meinem letzten Wochenrückblick immer noch nicht geschnallt, dass ich ein hochkarätiges Schuhmodell bin und sie mir mittlerweile eigentlich ihre ganze Kollektion schulden. Pffff.


Ein Leben ohne Avocado ist doch kein Leben mehr! Und ein Leben ohne Salat auf Balkonien und ohne Käsekuchen-Kaffeeklatsch bei Heidi auch nicht.


So. An dieser Stelle bin ich höchst versucht, einen ganzen Blogpost über den gestrigen Tag zu verfassen, denn ich war nicht nur mal wieder Sushi essen, sondern auch noch gemeinsam mit Nike auf dem Capser-Konzert in Dortmund. Und das war ganz schön bekloppt...was aber vielleiiiicht eher an Nike und mir als an Casper lag. Aber nur vielleicht. Darüber muss ich noch etwas nachdenken.


Ach so! Nicht dass Ihr denkt, dass die vergangene Woche ohne die Klassiker von statten gegangen wäre: Dentalschlachter, Katze und Lieblingsschuhe. Keine Sorge: allet wie immer!

Und jetzt mache ich etwas total Verrücktes: Ich werde Frühlingsplätzchen backen. (Ja, genau: Beastman   normal vs. Frühlingsplätzchen   verrückt!) In diesem Sinne: Ein schönes Restwochenende!

Merke: Avocadobrötchen ist das neue Leberwurstbütterken.


Avocado for President!

19. März 2014

Liebes Ruhrgebiet und Rest vonne Welt, bei mir ist ja meistens schwarz oder weiß angesagt. Hü oder hott. Super oder Mist. "Och geht so" kommt mir hingegen nur sehr selten in den Sinn, denn entweder brenne ich für irgendetwas oder dieses Irgendetwas ist mir vollkommen schnurz. Dazwischen gibbet nicht viel. Man könnte mich also durchaus einen kleinen Radikalo nennen.

Umso schöner finde ich es, wenn ich mich dann ab und an mal selbst überrasche und meine Meinung "einfach" ändere. Dann wird aus Hü plötzlich Hott oder aus Nay ein lautes Yay.


Dies gilt vor allem für Lebensmittel. So standen zum Beispiel Fenchel, Oliven, getrocknete Tomaten, Rote Beete und Rosenkohl seit Jahr und Tag auf meiner "Bah Pfui, geh mir gaaaanz weit wech damit!"-Liste. Und mittlerweile sind genau diese Lebensmittel zu meinen absoluten Lekkilekki-Lieblingen mutiert. Ausschlaggebend waren übrigens stets spannende Rezepte auf anderen Blogs oder auf Pinterest. So fand ich zum Beispiel eine pinke Rote-Beete-Suppe rein optisch SO bekloppt, dass ich auf Teufel komm raus diese Farbe aus meinem eigenen Tellerchen löffeln wollte. Tja. Und dann stehe ich plötzlich da und denke "WUAAAAH! Wie lecker ist DAS denn bitte?! Wie konnte ich das die letzten 100 Jahre verschmähen?!"

Und genau diese Historie beschreibt mich und meine neue Freundin: die Avocado! Seit Kurzem stehen wir fast täglich in Kontakt und ich bin schwerst begeistert von ihrem popelgrünen Charme. Und weil Popelgrün vor Schwarz noch toller aussieht, habe ich folgende Köstlichkeit kreiert:


{Bombastischer Bonus-Tipp} Tintenfisch-Pasta ist Geschmacksache (ich finde sie top!), aber wer sich vor schwarzen Nudeln scheut, der kann datt Sößken natürlich auch wunderbar mit regulärer Pasta kombinieren. 

So. Eine Runde Zutaten-Kino: 

  • Schalotten und Knoblauch haben den Vortritt: Ab in eine beschichtete Pfanne damit und dünsten.
  • Ein bisskn Gemüsebrühe (nicht im Bild, weil hässlich) und einen Schuss Sahne (nicht im Bild, weil vergessen) beigeben. Kurz aufkochen lassen.
  • Avocadofleisch unter die Sahnesoße heben. Pfiffig: Wenn man mit nem Kochlöffel anständig rumpanscht, kann man sich das Pürieren sparen.
  • Ein wenig Zitronensaft addieren und ggf. mit Salz und Pfeffer nachwürzen.
  • Bei geringer Wärmezufuhr köcheln lassen und ordentlich umrühren. Ich habe einen ganzen Thymianzweig in die Soße geworfen und erst kurz vor dem Servieren wieder rausgefischt.
  • Nudelwasser kochen und mit Salz und ein wenig Zitronensaft beehren. Nudeln rein und dann das Übliche.
  • In einer zweiten Pfanne erst ein paar Pinienkerne rösten und danach einige Radieschen-Scheiben in etwas Butter anbraten, salzen und pfeffern.
  • Vom Nudelwasser 1-2 Esslöffel unter die Soße rühren und feddich.
  • Naja. Fast. Bloß nicht den Parmesan vergessen. Die Kombi ist die Krönung!

Ich habe übrigens nicht nur die Schüssel, sondern auch noch die Pfanne ausgeleckt. Diese Ehre habe ich dem Fenchel oder dem Rosenkohl vergleichsweise noch nicht erwiesen.

So. Ich fasse noch mal servicefreundlich zusammen: Super lecker, super schnell und super super. (Maaaaann. Ich würde sooo gerne "super popelig" schreiben, aber ich vermute ganz stark, dass das nur ich so richtig toll finde.) Aber davon ab: Geht es Euch ähnlich? Kennt Ihr das, dass man etwas ganze Ewigkeiten lang nicht mag und dann plötzlich in großer Liebe dafür entflammt?

Merke: Den Soßenrest habe ich dann später noch einem Bütterken anvertraut.
Kann ich mit gutem Gewissen weiterempfehlen!


Merke II: Hier geht es lang zur aktuellen Foto-der-Woche-Aktion: KLICK!

Watt schön!

16. März 2014

Liebes Ruhrgebiet und Rest vonne Welt, ich hatte eine schöne Woche. Und wer so toll moppern kann wie ich, muss auch mal "Hach! Watt schön!" sagen können. Also: Hach! Watt schön...


Heidi und ich gehen das erste Spaghetti-Eis 2014 essen. Danach landen wir bei TEDI. TEDI ist toll. Da kann man sich nämlich verkleiden. Ich finde als Hase mache ich mich nur so mittel, aber als Elefant hab ich es riiiiichtig drauf. (Auch wenn Heidi und der kleine Lenny ein riesiges Schüppchen machen, in Wahrheit hattense Spaß.)


Apropos Spaß: Emma hat voller Anmut die Balkon-Saison eröffnet. Soll heißen: Es ist Frühling! Sehr genehm. Und so gehen Julius und ich auf Kirschblütenjagd. Und ich esse schon wieder ein Eis. Trotz Zahnschmerzen. Frühling wem Frühling gebührt. Da kenn ich nix!


Am nächsten Tag fröne ich mal wieder meinem liebsten Hobby und dackel zum Dentalschlachter. Danach belohne ich mich mit einem kleinen Spaziergang durch den Rüttenscheider Kirschblütenhimmel und mit einer Schokoladenpizza. Dass ich den Totenkopfkuchen nicht gekauft habe, bereue ich übrigens heute noch.


Das Tollste am Frühling sind übrigens keine Kirschblüten oder lecker Spaghetti-Eis, sondern die Tatsache, dass ich endlich wieder meine Lieblingsschuhe anziehen kann. So viele Fotos wie ich allein im letzten Jahr auf allen Kanälen mit diesen Schlappen gepostet habe, sollte die gute Firma PAEZ mal langsam ein paar Goldbarren und die restliche Kollektion zukommen lassen. (Bitte!)


Am Baldeneysee ist übrigens alles in Ordnung. Habe da kurz nach dem Rechten gesehen und mir nur nicht die Butter von Brot nehmen lassen, weil keine drauf war.


Klassisch: "Da ist ein Pfeil auf dem Boden? Ich muss ihn fotografieren!". Pfeilfotos sind nämlich gute Fotos. Auf Instagram wurde übrigens gemutmaßt, dass ich mit dem Hot Dog - wohlgemerkt OHNE abzubeißen - aus IKEA raus und bis auf die Straße gerannt wäre, nur um ein Hot-Dog-Pfeil-Foto machen zu können. Naja. Ganz so schlimm isset noch nicht. Das ist ein Parkhaus-Pfeil, an dem ich schlicht und einfach auf dem Weg zum Auto vorbeikam. Und abgebissen hatte ich nur noch nicht, weil ich einen Einkaufswagen mit 4 Billy-Regalen schieben musste und koordinatorisch überfordert war.


Die vier Billy-Regale stehen mittlerweile im Wohnzimmer (Bild Mitte) und stellen dort das alte Wohlfühl-Gleichgewicht wieder her. Im November hatte ich die ziemlich schlechte Idee, meine Bücherwand aus dem Wohnzimmer ins Schlafzimmer (Bild ganz links) zu verbannen. Das war soweit okay, nur sah dann meine Wohnzimmerwand doof aus. Hier der Beweis: KLICK! Also musste das rückgängig gemacht werden...allerdings mit NEUEN Regalen, denn die alten hätten keinen Zimmerwechsel mehr überlebt. Und NEIN, ich habe Emma NICHT auf all diese Fotos gezwungen. Sie ist einfach ne fotogeile Sau Trulla und rennt immer von selbst ins Bild. Echt jetzt!


Am Donnerstag wollten Berit und ich ans Meer. Geschafft haben wir es nur bis zum Duisburger Kaiserberg. Aber dort war immerhin ein Teich. Naja. Eher ein Teichlein. Aber was ist noch toller als Bodenpfeile? Wasser, in dem sich irgendetwas spiegelt. Und in Sachen Spiegelung hätte kein Meer mit diesem Teichlein mithalten können! Aber auch davon ab war unsere Foto-Tour von Erfolg gekrönt, denn ich habe zum ersten Mal meine alte Polaroidkamera und die alte Annie (im Bild unten links) ausprobiert...uuuund beide funktionieren noch. Ha! HA!


Am Freitag war ganz viel Schmusibusi angesagt: erst mit Heidis Lennypopenny (sieht aus wie ein entzückender Mini-Oppa, während ich mal wieder äußerst minderjährig wirke) und dann mit Ellens Newton. Außerdem war eine Runde Aufregung angesagt, weil mein Glückspost bei Fee online ging. Mit den vielen herzlichen Reaktionen darauf hätte ich am liebsten auch noch mal Schmusibusi gemacht!


Und sonst so? NOCH ein Eis, NOCH MAL Kuscheln mit Newton und Location 3 und 4 im Rahmen meiner totaaaal investigativen "Ruhrpott-Sushi-im-Test"-Reihe abgeklappert. Lekkilekki! Und ich könnt schon wieder. Sushi, Eis UND Newton. Und ne Schoko-Pizza. Und n Hot Dog. Ich glaube, ich habe Hunger. Also ab inne Küche!

Merke: Frühling! Komm zurüüüüüück!

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...
heimatPOTTential . All rights reserved. © Maira Gall.