heimatPOTTential auf dem YARD-Designmarkt

30. Mai 2014

Liebes Ruhrgebiet und Rest vonne Welt, ich hab ja immer ganz viele Pläne. Aber Pläne sind Pläne und bleiben halt auch Pläne biiiis man sie am irgendwann endlich Schlafittchen packt, schüttelt, die innere Schweinehundtreppe herunterprügelt und dann mit ordentlich Bums aus dem Oberstübchen hinaus ins echte Leben kickt. So. Und ab Juni wird es hier rund um heimatPOTTential einige solcher Kicks geben. Ich arbeite nicht nur an ein paar schönen Projekten, sondern frickel auch an einem neuen Layout für meinen Blog herum. Aber als allererstes gehe ich mit meiner "Monster, Freaks und Helden"-Bilderserie wieder an den Verkaufsstart...und zwar hier: 


Bis vor 1-2 Jahren habe ich diese Bilderserie regelmäßig auf Designmärkten und auf Dawanda verkauft. Aber irgendwann hatte ich den Papp auf, weil das einfach verdammt viel Arbeit für so ein Hutzelmännchen wie mich ist. Das Holz muss geschliffen, gebohrt und zweifach lackiert werden. Die Schriftzüge sind von Hand gestempelt und natürlich werden die Bilder auch von Hand auf das Holz aufgezogen. Und wenn man für so einen Designmarkt so um die 200 Brettchen anfertigt, wird man ganz schön bekloppt.


Und weil man zu zweit doppelt so lange braucht, um bekloppt zu werden, habe ich mir mit Christian einen sensationellen Assistenten zugelegt, der die Brettchen mittlerweile sogar besser lackiert als ich. (Ein guter Lehrer ist natürlich das A und O!) 


Was ich eigentlich sagen will: Ihr müsst jetzt am Wochenende uuunbedingt zum YARD Designmarkt in die Bochumer Rotunde pilgern, mir und Christian Hallo sagen und ganz, ganz viele Brettchen kaufen. Naja. Oder zumindest EINS. Und jaaaa, ich weiiiiiiß, jeder war mittlerweile schon auf 100 Designmärkten und so ganz unbedingt muss man nicht noch einen weiteren besuchen. Aber: JETZT SCHON! Denn jetzt mach ich da mit. So. Und jetzt guckst Du Videochen...

Es wird eine Auswahl an ca. 35 Motiven geben. Eine kleiiine Auswahl findet Ihr HIER. Und für den höchst unwahrscheinlichen Fall, dass Ihr Euch keines der Bilder aneignen wollt (pffffff!), freue ich mich natürlich trotzdem, wenn Ihr vorbeikommt und ne Runde mit mir quasselt. 



Ach so...auch noch in the making für demnächst und so: Ruhrpottmotive und -sprüche auf Holz...also astreines heimatPOTTential-Gedöns!

Merke: Der Schokoladenkuchen von Mäcces schmeckt ZU schokoladig
und der Brownie von Mäcces schmeckt nicht schokolading genug. Eine echte Misere.

Hot Dog Liebe forever and ever and ever!

26. Mai 2014

Liebes Ruhrgebiet und Rest vonne Welt, wer mich kennt weiß um meine Liebe zur good old Currywurst...schön scharf und am besten noch zu ner Portion Mayo mit Pommes. Aber. ABER! Die Currywurst hat einen hochseriösen Konkurrenten bekommen und zwar den Herrn von und zu Hot Dog!


Nun war der Hot Dog für mich bislang schlicht und einfach das, was man sich nach einem nervtötenden IKEA-Besuch hinter die Kiemen schieben konnte ehe man sich mit letzten Kräften zum Auto schleppt. Welch Frevel! Denn in Wahrheit ist so ein Hot Dog von weitaus edlerer Gesinnung als ein schnöder IKEA-Besuch vermuten lässt.

Wie ich zu dieser Erkenntnis gekommen bin? Durch ein gepflegtes Mittagspäuschen im Dortmunder DAS DOG...


Dort gibbet nix, was sich nicht zwischen ein anständiges Hot Dog Brötchen klemmen ließe und in der Tat kommen da die abgefahrensten Kreationen zustande. Ein 08/15 Hot Dog mit Röstzwiebeln und Gurken...das kann ja jeder. Aber DAS DOG kann mehr. Vieeeel mehr...



Nachdem Fee und ich die Qual der Wahl überwunden haben, stellen wir uns an einen der Stehtische und verknallen uns in den Dackel, der da so reizend an der Wand rumhängt. Lange können wir ihn allerdings nicht anschmachten, denn so ein Hot Dog ist hier nicht nur hot, sondern auch ganz schön fast (Schenkelklopfer-Alarm!).



Ohne groß drumrum zu quatschen: Das mit mir und dem No1 HOT DOG...das ist Liebe. Die Koriander-edelsüß-Paprika-Vinaigrette mundet vorzüglich...


...und auch Fees REUBEN HOT DOG kann Einiges. Es handelt sich hier übrigens um das leckerste Hot Dog Brötchen, das ich jemals gegessen habe. Und ich habe in meinem Leben schon vieeeele Hot Dogs in vieeeelen IKEAs gegessen. Man könnte mich glatt einen Experten nennen...


Und was machen Experten für gewöhnlich?! Alles ganz genau eruieren. Daraus folgt, dass ich natürlich NOCH einen Hot Dog bestellen musste. Her mit dem COLE SLAW HOT DOG und bitte noch einen Eimer von der Buttermilch-Zitronen-Vinaigrette extra. Für zu Hause...zum Reinsetzen.


Ich fasse zusammen: DAS DOG ist einen Besuch wert! Kost' nich die Welt, is lekkilekki und macht pappensatt. So. Und weil ich diese Kombination so toll finde, werde ich in Kürze zu einer Hot Dog Convention in meine bescheidene Behausung einladen. Da soll dann jeder mit den Zutaten für ein selbstkreiertes Hot Dog Rezept aufkreuzen und dann wird gegessen bis wir alle platzen, aber vorher darf muss noch jeder seine 3 liebsten Varianten küren. Und aus dem Lieblingsquerschnitt wird dann der Königs-Hot-Dog ermittelt. Oder so. Und die besten Rezepte binde ich Euch dann hier auffe Nase. That's the Plän.

So. Und wenn man sich das folgende Videochen anguckt, entdeckt man Fee und mich und unsere heissen Hunde. Außerdem mache ich einen Brummkreisel. Weil Brummkreisel toll sind. Eine bessere Begründung habe ich nicht kann es nicht geben.



Ach so...falls Ihr zuuufällig deliziöse Hot Dog Rezepte oder spontan erdachte Zutatenkombinationsideen in Petto habt, immer her damit, bitte schön! Sie sind bei mir in guten Händen.

Merke I: Der Hot Dog wird total unterbewertet!

Merke II: Aktuell und nur für kurze Zeit gibbet im DAS DOG
einen Avocado-HOT DOG. Und Juli so:YEAH!

Lukullische Sommerliebchen - Teil 1

21. Mai 2014

Liebes Ruhrgebiet und Rest vonne Welt, feinstes Sommerwetterchen hat sich breit gemacht und ich könnte nonstop Melonensalat essen. Melonensalat ist nämlich so ziemlich datt Beste vonne Welt. 4 Zutaten und feddich is der Melonensalat. Das waren jetzt 3 Sätze und in jedem kam das Wort Melonensalat vor. Toll. Melonensalat, Melonensalat, Melonensalat. Melonensalat!


Und weil ich gestern im Zuge meines Low-Carb-Outings mehrfach gefragt wurde, wie man den (Melonensalat) denn machen würde, verrate ich nun wie man den (Melonensalat) macht. Begutachten wir zunächst die ausufernde Einkaufsliste...


Joa. Einkaufen, mischen, feddich. Dem ist nichts hinzuzufügen. Außer vielleicht: lekkilekki! (Und jetzt soll nomma einer sagen, ich könnte mich nicht kurzfassen, Mama!)

Merke I: Im Rahmen dieses Blogposts habe ich 8x häufiger Melonensalat gesagt
als der Melonensalat Zutaten hat. Wahnsinn.

Merke II: Nein, krause Petersilie ist KEIN angemessener Ersatz für seinen glatten Kumpel.

Du musst Dein Ändern leben!

20. Mai 2014

Liebes Ruhrgebiet und Rest vonne Welt, ich habe aufgehört...und zwar mit unsportlichem Faulsein uuund mit gedankenlosem Frisswasdukannst. Warum? Weil ich es kann...zumindest habe ich das jetzt einfach mal beschlossen. Und wenn man das so groß inne Gegend rumtönt, dann muss man seinen Worten natürlich auch entsprechende Taten folgen lassen...


Am letzten Donnerstag bin ich mit dem Gedanken "Och, heute gehste mal joggen!" aufgewacht. Das vollkommen Skurrile daran? Es hatte sich kein Konjunktiv in dieses Sätzchen geschlichen. Konjunktive und ich sind für gewöhnlich nämlich viel zu gute Freunde. 

Joa. Und dann bin ich joggen gegangen. Einfach so. Als wäre Sport das Normalste vonne Welt und in meinem Bewusstsein nicht etwa auf einer Anti-Stufe mit Spinnen und Mathe. 

Naja. "Einfach so" ist gelogen, denn schließlich musste ich im Vorfeld noch die kniffelige Outfit-Frage klären. Nur weil ich eine absolute Sportlusche bin, muss ich ja nicht auch noch so aussehen! Also was tun?

Vor 6 Jahren hatte ich mir mal Laufschuhe gekauft und sie seitdem in den Untiefen meines Kleiderschranks sehr, sehr sicher aufbewahrt (Schuhe  ). Und aufgrund eines Gleitschirmfluges besitze ich sogar eine ziemlich tolle, atmungsaktive, aber windundurchlässige Hassenichgesehen-Jacke (Jacke  ). Aber in Sachen Beinkleid stand ich doch ziemlich doof da. Aber watt solls?! Schwatte Leggins an und ab ins Auto, um irgendwo hinzufahren, wo sich nicht gleich die gesamte Nachbarschaft über mein Gehoppel würde lustig machen können. Außerdem wohne ich an einem steilen Berg. Und dass Sportluschen und Berge einander ausschließen, versteht sich ja wohl von selbst. 

Ich parke anne Ruhr und beim Aussteigen fällt mein Blick auf...wie soll ich es sagen?!...auf die Region zwischen meinen Beinen. Dort klafft nämlich ein riesiges Loch in der Leggins und gewährt undezente Einblicke auf meinen Schlüpper. Muaaaaaaah!

Wäre ich an diesem Punkt wieder nach Hause gefahren, hätte ich die Motivationskurve auf keinsten Fall noch mal gekriegt. Tja. Aaaalso bin ich mit Loch inne Buxe losgejoggt. Watt willse machen?!


Nach 800 Metern war ich sicher, dass Runtastic nicht richtig funktioniert und dass 800 eigentlich 8000 heißen müsste. Nach 900 Metern fing ich an, mir hektisch im Schritt rumzufummeln, weil so ein Loch inne Buxe ja theoretisch auch NOCH weiter aufreissen kann! Nach 1000 Metern wollte ich sterben. Nach 1200 Metern kam mir der Gedanke, dass ich den ganzen Scheißweg ja auch noch würde zurücklaufen müssen und nach 1300 Metern habe ich mir überlegt, dass mich beim nächsten Mal unbedingt jemand am Ende der Strecke mit dem Auto oder einer Sänfte würde abholen müssen. Nach 2000 Metern beschloss ich, dass es einfach kein nächstes Mal mehr geben würde. Und nach 3000 Metern beschloss ich das Gegenteil. Weil ich ein altes Ehrgeizkind bin.

Und dann bin ich einkaufen gefahren. Denn wer einfach so joggen gehen kann, der kann auch einfach so seine Ernährung umstellen...


Warum erzähle ich Euch das alles?! Nicht etwa, weil ich hier ab sofort illustre Gesundheitsvorträge halten möchte, sondern weil ich mich schlicht und einfach selbst daran erinnert habe, wie richtig, wichtig und toll "EINFACH MACHEN" ist.


Vielleicht kauern in Eurem Hinterstübchen ja auch irgendwelche Ideen, Pläne oder Ziele? Haut dem doofen Konjunktiv doch mal ordentlich aufs Maul und dann macht einfach! Die Wohnung umräumen, einen eigenen Blog starten, den neuen Haarschnitt wagen, eine Reise buchen, die Dusche entschimmeln oder einen längst fälligen Entschuldigungsbrief schreiben. Ihr werdet schon wissen, was da genau in Eurem Schädelchen kauert. Packt es an und macht einfach. Weil es einfach einfach ist. Echt jetzt! Ich bin der lebende joggende Beweis!


Mittlerweile bin ich übrigens im Besitz einer reizenden Laufhose (Hose  ), in der ich mich sogar sagenhaft sportlich fühle, obwohl sie wie eine Presswurst sitzt. Und auch wenn ich tief in meinem Inneren mit Nudeln verheiratet bin und eine sehr leidenschaftliche Lebensaffäre mit Brot führe, habe ich aktuell verdammt viel Spaß daran, deliziöse Low-Carb-Rezepte ausfindig zu machen. Da tun sich ja ganz neue Welten auf! Und vielleicht könnt Ihr mir sogar entsprechende Lieblingsrezepte, Bücher, Foren, Blogs oder Ähnliches empfehlen?! Über schlaue Tipps freue ich mich wirklich sehr! In diesem Sinne...ich werde jetzt fittikowski! Und welchen Konjunktiv besiegt Ihr???

Merke: Melonensalat forever and ever and ever!

Merke II: Einfach machen. Einfach machen. Einfach machen. Melonensalat zum Beispiel.

Mein Kopf im Asphalt und ein Häuschen aus Gold

15. Mai 2014

Liebes Ruhrgebiet und Rest vonne Welt, manchmal ist man ja noch blöder als eh schon. Da möchte man am liebsten die Straße hoch und runter rufen, dass man mit sich selbst rein gaaaar nix zu tun hat ("Weeeer? Iiiiich?! Ich kenn mich doch gar nicht!") und dann gepflegt den Kopf in den Sand Asphalt stecken. So geht es mir nicht nur dann und wann, sondern auch jetzt, denn ich habe was vermasselt. Aber mal schön von vorne:

Erinnert Ihr Euch noch an Stephie vom österreichischen Blog Roboti liebt? Ich hatte ihren Blog eine kleine Ewigkeit lang verfolgt und war mir ziemlich sicher, dass Stephie und ich astreine Freundinnen wären...so rein theoretisch. Also habe ich höchst dezent mit Sympathiebekundungen a.k.a. Blogkommentare um mich geworfen. Aber Stephie hat diese ach so zarten Pingpongbälle leider nie zurückgespielt. Tja. Glasklare Schlussfolgerung: "Sie HASST mich!"

(Natürlich!)

Und daahaann - eiiiines Tages - stand da plötzlich ein Kommentar von ihr unter einem meiner Posts und ein paar Wochen später - huch! - trafen wir uns sogar gemeinsam mit Fee in Amsterdam. 


Danach mailten wir, schickten uns Päckchen, guckten per Instagram gemeinsam doofen TV-Quatsch und blogverlobten uns.


Eine meiner letzten Amtshandlungen vorm Schlafengehen bestand damals darin, auf ihren Blog zu klicken. Ein kleines Ritual sozusagen. (Ich mag Rituale.)

Und daahaann - eines Sonntags - hat Stephie ihren Blog gelöscht. Plopp. Weg. Auch wenn ich die Gründe kenne und verstehe, fühlt sich Bloghausen seitdem für mich anders an. Leerer. Als ob jemand meine liebste Bloghütte einfach abgebrannt hätte. (Habt Ihr das reizende Wortspiel bemerkt?!)

Roboti fehlt mir. 

Und dann bekomme ich vor über drei Wochen ein riesiges Paket aus Österreich. Ich freue mich wie Oberbolle, reiße es auf und meine Kinnlade klappt nach unten. Auf der beiliegenden Karte steht:

"Liebste Juli, ich wünsche Dir - viel zu spät - nur das Beste zu Deinem Geburtstag. Da ich Dir aber auch nur das Beste in Deinem Leben wünsche, ist das quasi ein Lebensgeschenk."


Ein Lebensgeschenk. Mir fällt alles aus dem Gesicht und irgendwie bin ich alles gleichzeitig: Verlegen, glücklich, aufgeregt, verdattert und hingerissen, denn das Lebensgeschenk ist schlicht und einfach DER WAHNSINN!

Ich will nicht einfach nur ein DANKE mailen oder simsen. Ich will mich ganz besonders bedanken. Toller, größer...so wie es sich für ein Lebensgeschenk eben gehört! Ich will ihr am besten auch ein fulminantes Lebensgeschenk machen oder ihr einen maximal grandiosen Blogpost widmen oder ein Video für sie drehen oderoderoder. Hauptsache es wird toll und groß und besonders.

Und dann schweige ich. Stephie fragt, ob ich das Päckchen bekommen habe. Ich antworte nicht. Schließlich will ich ja ganz besonders antworten. Und irgendwann antworte ich nicht mehr, weil ich mich schäme, weil ich noch nicht geantwortet habe. Und irgendwann antworte ich nicht mehr, weil mein Kopf im Asphalt steckt und weil ich nicht weiß wie ich ihn da wieder rausziehen soll. 

Aber wie immer im Leben bleibt nur eins: einfach machen! Also ziehe ich ihn jetzt raus:

Liebe Stephie, ich bin manchmal einfach richtig, richtig doof panne scheiße. Bitte entschuldige! Ich wünschte Du würdest umme Ecke wohnen, damit Du mir einen ordentlichen Schlag in den Nacken verpassen könntest. Oder lasset auch zwei sein. Dein Lebensgeschenk ist soooo toll, dass ich immer noch nicht glauben kann, dass Du es mir wirklich geschickt hast. Hätte ICH solch ein güldenes Gewächshaus irgendwo entdeckt, hätte ich es nämlich ganz sicher NICHT hergegeben. 

Ich danke Dir - mehr als viel zu spät - von ganzem Herzen. Und jetzt zeige ich Dir, wo das Häuschen residiert...


Ich habe nicht lange überlegen müssen, welche Pflanzen es beherbergen soll. Emma Plemmplemma und Lolle Bolle sind ja bekanntlich nicht die schlausten Katzen unter der Ruhrpottsonne und so hatte ich tatsächlich ständig Angst, dass sie eines Tages mit meinen Mini-Kakteen schmusen würden. Eine schönere Gefahrenabhilfe könnte ich mir kaum vorstellen...


Das kleine Porzellanbaby habe ich schon vor Jahren in Alkmaar gekauft. Erst jetzt hat es als guter Geist der güldenen Hütte seine wahre Bestimmung gefunden und sagt klar und deutlich "Katzen müssen leider draußen bleiben".


So. Und jetzt gib mir bitte endlich mit Anlauf n Schlag in den Nacken, Stephie! Kennt man diese Redewendung in Österreich eigentlich überhaupt oder handelt es sich dabei nur um eine rein pottsche Androhung liebevoller Gewalt?! Wie dem auch sei, Stephie, DANKE! Und Entschuldigung!

Merke I: Durch Stephie bin ich auf die tolle Serie
Orange is the new black gekommen. Mehr als sehr empfehlenswert!

Merke II: Katzenkopfübertopf ist ein tolles Wort für die nächste Runde Galgenmännchen!

Ich habe das Rad neu erfunden. Nicht.

13. Mai 2014

Liebes Ruhrgebiet und Rest vonne Welt, vorgestern hat Stefanie auf Instagram gefragt, wie sie bloß ihre aktuelle Blogmüdigkeit bekämpfen könne. Tja. Ich weißet doch auch nicht. Mir geht es nämlich nicht anders. Vorhin habe ich sogar tatsächlich lieber meine Fenster geputzt, anstatt mich wie ursprünglich geplant an den PC zu setzen. Und überhaupt: Mal ist das Wetter zu schön, mal zu schlecht, mal bin ich zu hibbelig, mal zu platt und außerdem ist meine Leertaste nach wie vor ziemlich kaputt und macht mich sehr bekloppt. Mit anderen Worten: irgendwatt is immer!

Auch mit dem Lesen anderer Blogs tue ich mich schwerer und schwerer. Überall geifern Advertorials mit Keyword-Geilheit um die Wette und das, was man vielleicht unter "Professionalisierung der deutschen Bloglandschaft" verstehen könnte, mutiert immer mehr zu weichgespültem Einheitsbrei im Hochglanz-Look. Jedem Trend wird hinterhergaloppiert und mit Müh und Not ein pseudoindividuelles Schleifchen um den eigenen Post gebunden. Doof.

Aber wenigstens ICH habe mir für heute mal etwas ganz Ausgefallenes überlegt...und zwar einen vierzehntägigen Wochenrückblick. So erfindet man Räder neu! (Pffff.)


Mein Alltag in Filmtiteln: Die mit der Möwe tanzt // Die mit Batman muckelt // Die endlich wieder einen Staubsauger besitzt, der nur farblich leider rein gar nicht in die Wohnung passt.


Food-Dates vom Feinsten: Frühstückchen mit Berit, Schoko-Spaghettieis mit Heidi und monströser Götter-Hot-Dog mit Fee...über Letzteren plane ich noch ausführlichere Lobgesänge verlauten zu lassen.


Gelobt gehört aber auch dieser Film! Ich gehöre ja zu den Menschen, die durchaus auch mal alleine ins Kino gehen. So geschehen am 1. Mai: Bock auf Kino und keiner hat Zeit?! Konsequenz?! Nicht ins Kino gehen?! Blödsinn. Also bin ich alleine losgedackelt und war schwer begeistert. Der Film erinnert mich ein wenig an Die Tribute von Panem, nur dass hier alles, was ich bei den Panem-Tributen überzogen und dezent lächerlich fand, einfach weggelassen wurde. Und nun bin ich versucht, mir das Buch vom zweiten Teil zu kaufen, damit ich nicht warten muss bis die Fortsetzung ins Kino kommt. Hat jemand von Euch die Trilogie gelesen? Meinungen?!


Apropos Meinungen: Ich mag die Wurst und ich mag, dass die Wurst den ESC gewonnen hat. Es gehört nicht nur viel Beklopptheit, sondern auch viel Mut zu solch einem Auftritt UND Auftreten. Mit Sicherheit hat die Gute ihr Leben lang schon viel Häme ertragen müssen. Umso schöner, wenn durch den Gewinn des ESC der Wind dann mal aus einer anderen Richtung um ihre Nase ihren Bart weht. Wie bitte?! Es soll bei dieser Veranstaltung gefälligst nur um die Musik gehen? Pffff. Klappt doch eh nicht! Also dürfen meiner Meinung nach herzlich gerne soziopolitische Aspekte wie Weltoffenheit und Toleranz die Punktevergabe beeinflussen. (Trotzdem hätte Fee nicht uuunbedingt verraten müssen, WIE sehr mich dieser Sachverhalt tatsächlich gerührt hat. Aber ich heul ja an manchen Tagen sogar bei der Merci-Werbung...)


Man könnte fast meinen, dass Frau Emma Plemmplemma und Frau Lolle Bolle von einem Kamerateam aufgesucht worden wären. Was hinter diesen Aufnahmen steckt, verrate ich aber erst im Sommer. 


Sommer?! Ja, schön wärs! Aber bis es soweit ist, muss man sich wohl im Falle von Sonnenabwesenheit einfach floral zu helfen wissen...


...und sich mit lecker Essen trösten...zum Beispiel im Dortmunder Westfalenpark. Seit Jahr und Tach höre ich mir von Fee an, dass ich dort uuuuunbedingt mal speisen sollte. Das wäre nun endlich erledigt...und zwar zu meinem größten lukullischen Gefallen. Eine ganz klare Empfehlung: KLICK!


Seit Wochen möchte ich übrigens etwas alles aus dem Jerusalem-Kochbuch kochen. Klappt aber nicht. Mir kommen ständig Pommes und Fleisch mit schön dick Soße inne Quere. Welch (köstliches) Trauerspiel!


Noch ein Trauerspiel: Das Rumgenöle vom Düsseldorfer OB Elbers, der sich abfällig über das Ruhrgebiet geäußert hat: "Da würde ich noch nicht mal tot überm Zaun hängen wollen." Schwachsinn! Findet auch SAT1 NRW und hat mich und ein paar andere Pottköppe angesichts dieser unfreundlichen Äußerung interviewt. Zu sehen ist der Beitrag HIER.


Und sonst so?! Schmuddelwetter! Aber zum Glück gehört Grillen bei Regen zu unseren leichtesten Übungen!


Das gilt leider nicht für mich und Haldenwanderungen im Rahmen von Sturmwarnungen. Nach der Hälfte des Weges habe ich kehrt gemacht, weil sich da etwas zuuuu Bedrohliches über Zechencity zusammenbraute...


So. Was fehlt noch? Kinder (Lenny, my Love!)...


...Tiere (Newton, Batcat (!) und der Menschkater Pelle) uuuund...


...Gemüse. Feddich.

Merke: Zum Thema "Aktuelle Entwicklungen in der deutschen Blogosphäre"
hat Indre HIER einen sehr guten Post geschrieben.
Auch die Kommentare darunter sind wirklich sehr lesenswert!

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