Foto des Monats - Teil II

26. Juni 2014

Liebes Ruhrgebiet und Rest vonne Welt, es ist wieder soweit: Fee und ich blicken heute auf unseren Blogs auf das zweite Quartal unserer Aktion "Foto der Woche" zurück. Nachdem ich mich im Rahmen meines ersten Rückblicks darüber "geärgert" hatte, dass fast all meine Bilder irgendwie immer nur das gleiche Schema bedienen, hatte ich mir für das nächste Quartal vorgenommen, etwas mehr Abwechslung reinzubringen und nicht immer nur irgendwelchen gefälligen Sonnenuntergängen hinterher zu jagen. 

Hat geklappt, wollte ich fast schon stolz behaupten, aber wenn ich mal ganz streng durchzähle, dann komme ich bei 13 Bildern immer noch auf 5 Sonnenuntergänge. Naja. Ein zumindest halbwegs okayer Schnitt für mich alten Sonnenporno-Freund. 


Diesmal ist es Fee und mir weitaus schwerer gefallen, Mittwoch für Mittwoch ein anständiges Wochenfoto zu präsentieren, weil wir beide ständig an anderen Baustellen zugange waren. Ausgedehnte Fotojagden standen irgendwie nicht so richtig auf der TagesWochenordnung. Und so musste in meinem Fall sogar mal ein schnödes Handyfoto herhalten, welches mir aber nichts desto trotz sogar das liebste aus der ganzen Reihe ist, weil es mit so viel Freude und "Yeah, yeah, yeah!" verbunden ist, dass es qualitativ ruhig ordentlich schwächeln darf. Es zeigt Christian und mich mit den zwei Ed Sheeran Sonderpreis-Tickets, die wir bei 1LIVE gewonnen haben, obwohl es sie eigentlich gar nicht zu gewinnen gab. Das Konzert war der absolute Oberknaller und wenn ich den Mitschnitt selbst jetzt - Wochen später - im Auto höre, bekomme ich jedes Mal eine Gänsehaut. Und noch viel toller: Ich habe tatsächlich immer noch Ed Sheeran samt Gewinnerbotschaft auf meiner Mailbox: "Hi Juliane, this is Ed Sheeran…!". Warum ich nicht ans Telefon gegangen bin, als er angerufen hat?! Ich BIN ANS TELEFON gegangen, aber im Radio ertönte plötzlich meine Mailbox. PHÖ! Ich stand direkt neben dem Radio mit dem Telefon in der Hand und hab immer wieder "Hallo? Hallo?!" gerufen und dann haben se sich kaputt gelacht, dass sie zusammen mit Herrn Sheeran bei mir anrufen und ich zu "doof" wäre, ans Telefon zu gehen. Triple-PHÖ! Später auf dem Konzert hab ich mir dann erst mal den Moderator geschnappt und gesagt "Hömma, ich war SOWAS VON AM TELEFON!" und Herr Beek meinte "Äh ja, wir haben da irgendwie wohl den falschen Regler hochgezogen". Noch mal Triple-PHÖ! Aber so habe ich wenigstens Herrn Sheeran auf meiner Mailbox. For ever and ever and ever.


Auch das folgende Foto hat einen besonderen Stellenwert, weil Fee und ich uns zum ersten Mal nach Monaten endlich wieder zu einer anständigen Fototour getroffen hatten. Zwar habe ich im Zuge dieser Tour reichlich tolle Bilder gemacht, die mein Zechenfetischisten-Herzchen ordentlich höher schlagen ließen, aber als Foto der Woche habe ich mich für ein Bild von Fee und mir entschieden, weil eine gute Freundschaft letztlich viel mehr zählt als die tollsten Fotomotive...


Ach herrje, das folgende Selbstportrait war übrigens eine absolute Notlösung. Eine ganze Woche war vergangen und ich hatte nicht ein einziges Mal mit meiner Kamera das Haus verlassen. Sehr, sehr unüblich im Hause heimatPOTTential! So war das einzige Bild, das ich in Petto hatte, ein Selbstportrait, das ich für mein neues Blogdesign vor meiner Wohnzimmerwand geschossen habe...mit der Kamera auf meinem altbewährten Katzenkratzbaum-Stativ. Ich gucke recht verkniffen, aber Hauptsache der Pony liegt!

So. Die erste Hälfte unseres "Foto der Woche"-Projekts wäre geschafft und ich bin überrascht, dass es mir teilweise so schwer gefallen ist, mit einem passenden Bild um die Ecke zu kommen. Aber manchmal ist das Leben schneller als der Griff zur Kamera. Da machste nix. Und wirklich schlimm ist ja auch anders. Hauptsache man findet noch oft genug die Zeit, den Grill anzuschmeissen.

Merke: Fees Quartalsrückblick findet Ihr HIER.

Über den Mut zur Ehrlichkeit

23. Juni 2014

Liebes Ruhrgebiet und Rest vonne Welt, am vergangenen Freitag hat der Blogowski-Stammtisch getagt. Blogowski = maximal illustrer Spaßverein für pottsche Ruhrpottbloggerinnen, den ich vor 2-3 Jahren (oder so) gegründet habe. Mal trifft man sich in großer, mal in kleiner Runde und manchmal fällt das Treffen aus...wie im echten Leben. Jedenfalls saßen wir am Freitag in kleiner Runde beisammen, haben gevöllert und gequasselt und weil sich in kleiner Runde oftmals besser quatschen lässt, als wenn man mit 20 Mann Frauen quer über den Tisch brüllen muss, kam ein Thema zur Sprache, das schon lange in meinem Kleinhirnchen rumort: Warum bloggt man in der Regel "nur" über Heititei-Themen?! "Guckt mal, ein Rezept, ein Sonnenuntergang, ein Picknick, eine Reise, ein neuer Wohnzimmerteppich oder gar ein (wuhuuu!) Wochenrückblick mit Eis, Schuhen und schöner Aussicht." All das verwebt mit guter Laune, Trallala und schönen Fotofiltern. 


An sich spricht da ja gar nix gegen und auch ich nutze meinen Blog gerne als eine Art "Auszeit" vom "echten Leben". Man taucht ab in eine Welt, in der alles n bisskn schöner ist als in Wirklichkeit. Man zeigt alles aus den anschaulichsten Perspektiven, bricht sich alle Zacken aus der Krone, um den Abendbrotteller möglichst schicki anzurichten und zeigt stets nur die guten Momente. Aber was ist mit dem Rest?

Was ist mit dem, was einen wirklich beschäftigt?

Ich sage immer gerne, dass ich meinen Blog als eine Art Haus betrachte. Gerne lade ich in mein Erdgeschoss ein, aber was in den anderen Stockwerken oder im Keller geschieht, behalte ich für mich, um nicht zu viel von mir preis zu geben. Aber was ist "zu viel"? Als Gradmesser dafür frage ich mich grundsätzlich: Möchte ich, dass mein Chef dieses oder jenes von mir weiß? Sollten meine Eltern dieses oder jenes lesen? Und wenn ich darauf nicht mit einem klaren "JA!" antworten kann, halte ich einfach die Klappe.

Aber.

Aber manchmal fehlt mir was. Manchmal fehlt mir ein richtiger Austausch mit Blick auf das, was im Leben mehr zählt als schöne Fotos und lecker Essen. Manchmal hocke ich mit doofen Gedanken oder einem Kloß im Hals zu Hause und würde gerne darüber schreiben. Klar, für sowas hat man Freunde. Aber macht man sich wirklich zu nackig oder "angreifbar", wenn man mal nicht nur über Heititei schreibt? Würden Chef oder Eltern die Hände überm Kopp zusammenschlagen, wenn sie lesen, dass man z.B. Angst vorm Altwerden (alt nicht älter!) hat? Oder wenn sie lesen, dass man traurig über die eigene Kinderlosigkeit ist? Würde da jemand "vorbeikommen" und sagen: "Das ist ja das Allerletzte! Du machst Dir SOLCHE Gedanken? Du bist auch manchmal TRAURIG?!"


Vor etwas mehr als einem Jahr hat Fee auf ihrem Blog darüber geschrieben, dass sie an Multipler Sklerose erkrankt ist und inwiefern diese Erkrankung ihr manchmal das Leben und auch das Bloggen schwer macht. Kein Mensch kam vorbei und hat "Wie kannst Du das nur preisgeben?!" gerufen. Ganz im Gegenteil. Viele haben mit Anerkennung reagiert, weil Fee den Mut zur Ehrlichkeit hatte. Viele haben per Kommentar oder per Mail von der eigenen Erkrankung berichtet und sich über die Möglichkeit zum Austausch gefreut.

Oder Indre, die ihren Blog MI MA "Lifestyleblog mit Tiefgang" nennt und sich dort oft mit Themen befasst, die zu einem richtigen Austausch und Diskussionen anregen. Indres Blog wird genau deshalb von so vielen Lesern geschätzt! Also was hält mich (und offensichtlich auch die meisten anderen *hust* Lifestyle-Blogger) zurück, ab und an mal Tacheles zu reden?

Lange Zeit habe ich gedacht, dass ich es einfach "brauche", mir mit meinem eigenen Blog eine "Auszeit vom echten Leben" zu gönnen. Aber das kann doch eigentlich gar nicht stimmen, wenn ich auf der anderen Seite manchmal einen Austausch mit mehr Tiefgang vermisse. Deshalb glaube ich mittlerweile, dass es mir manchmal nur an Mut fehlt. Und das möchte ich vielleicht gerne ändern.

Es geht nicht darum, dass ich hier ständig Tagebucheinträge verfassen und von Liebeskummer, Streitigkeiten oder Familien- oder Freundschaftsinterna erzählen möchte. Es geht mir einfach um Themen mit mehr Gewicht als ein Sonnenuntergang oder ein empfehlenswerter Restaurantbesuch mit sich bringen. Es geht mir um "Herzensthemen", die sicherlich nicht nur mich allein auf der Welt beschäftigen, und bezüglich derer ein Austausch vielleicht neuen Input oder eine andere Sichtweise ermöglichen kann. Und sowas hat schließlich noch keinem geschadet. Oder doch?!

Ich stelle heute diesen Post online, weil mich Eure Gedanken zu meinen Überlegungen interessieren. Was "erwartet" Ihr Euch von einem Blog? Muss ein Blog immer die gleiche Schiene bedienen? Muss man immer an der schicken Oberfläche rumkrebsen? Muss ein Blog immer eine "Auszeit" von allem sein, was man ohnehin schon im eigenen Rucksack mit sich herumschleppt? Was meint Ihr? Macht man sich angreifbar, wenn man mehr Tiefgang preisgibt und wer würde einen dann überhaupt angreifen und warum? Wie haltet Ihr das für Euch, falls Ihr selbst bloggt und habt Ihr Euch diese Gedanken auch schon mal gemacht?

So. Fragen über Fragen und ich würde mich freuen, wenn Ihr ein paar Antworten auf Lager habt.

In diesem Sinne: mutige Grüße und einen guten Start in die neue Woche!

Merke: Die Gewinner der Extraschicht-Tickets heißen:
1. Reviermädchen
2. hw1974
3. Tanja Hotopp
Herzlichen Glückwunsch! Ich melde mich per Mail!

Eine Verlosung zur Extraschicht 2014

18. Juni 2014

Liebes Ruhrgebiet und Rest vonne Welt, bald isset wieder soweit: Im Pott wird gefeiert, denn das alljährliche Extraschicht-Festival steht an!


Ich habe für dieses Jahr meine gesamte Verwandtschaft zur Feierei eingeladen, denn ein Großteil meiner Sippe lebt leider in Hessen und muss tatsächlich ein halden- und förderturmloses Dasein fristen. Und weil das eine wahrlich traurige Angelegenheit ist, gibbet keine bessere Gelegenheit als die Extraschicht, um ihnen eine angemessene Dosis "Ruhrpott" zu verpassen.


Nun wartet das Festival mit einem monströsen Programm auf: 2000 Künstler lassen an 50 Spielorten in 20 Städten die gesamte Region hochleben und man kann schomma leicht bekloppt werden, wenn man das Programmheft durchackert, um seine Qual der Wahl zu treffen. Das sind sagenhafte 200.000 Möglichkeiten, Orte und Veranstaltungen zu kombinieren. Fast n bisskn unglaublich, oder?!

Im letzten Jahr bin ich jedenfalls auf dem Zollvereingelände herumgeturnt und in dem Jahr davor war ich im Dortmunder U zu Gast. Klar, dass ich mir für dieses Jahr also andere Spielstätten herauspicken wollte. Und auch wenn ich der Verwandtschaft "Jaja, datt Programm steht. Ich hab allet geplant!" sage, stimmt das nur zur Hälfte, denn es gibt einfach viel zu viel Tolles, was es zu verpassen gibt. Nur eins weiß ich mit Sicherheit: Um 21:15 Uhr werde ich mit Allemann im Bochumer RewirpowerSTADION stehen und Pipi inne Augen haben, wenn die Bochumer Symphoniker "unter Einbindung von Chören und Besuchern" zu einem Singalong rund um Popklassiker und Fußballfangesängen in Stadionatmosphäre auffordern werden. (Wehe, da wird nicht Herberts Bochum angestimmt!)

So. Aber genug von mir, denn JETZT seid IHR dran:


Und so staubt Ihr die Tickets ab: Hinterlasst unter diesem Post einen Kommentar und erzählt mir, mit welchem Spielort oder welchen Spielorten Ihr liebäugelt. Ihr habt Euch noch keine genauen Gedanken gemacht? Dann bekommt Ihr HIER einen Überblick über die Angebote. 


  • Volljährige können gerne mitmachen, Minderjährige müssen ihre Erziehungsberechtigten anstacheln.
  • In den Lostopf schaffen es nur diejenigen, die eine gültige Mailadresse hinterlassen. Link zum eigenen Blog oder zu einem Google-Konto ungleich Mailadresse!
  • Facebook-Kommentare zu diesem Post werde ich mit Blick auf den Lostopf nicht berücksichtigen. Da wird man im Zweifelsfall nämlich bekloppt oder verklagt.
  • Teilnahmeschluss ist am Samstag, den 21. Juni 2014 um 21 Uhr.
  • Die Tickets werden Euch dann vom Veranstalter per Post zugesandt.

So. Jetzt bin ich gespannt, wo es Euch im Rahmen der größten POTTparty vonne Welt hinverschlagen soll. Vielleicht geht es Euch ja wie mir und Euer POTTherzchen tut sich ebenfalls mit der Wahl ordentlich schwer?! Wie dem auch sei...vielleicht laufen wir uns ja dann sogar irgendwo über den Weg? Ich würde mich freuen! In diesem Sinne: Glück auf!

Merke I: Die Tickets kosten im regulären Vorverkauf 15 und an der Tageskasse 18€. Jetzt wissta Bescheid.

Merke II: Achtung, Achtung: Unbedingt die Teilnahmebedingungen lesen!

Dinge, die die Welt zur Fußball-WM bewegen

16. Juni 2014

Liebes Ruhrgebiet und Rest vonne Welt, es folgt eine kurze Erklärung wie sowatt von sowatt kommt: Ich sitze vorm Fernseher und gucke WM-Fußball. Langweiliges Spiel - und wenn ich ehrlich bin, bin ich eh erst im WM-Fieber, wenn die deutsche Mannschaft erst mal auf dem heiligen Rasen gestanden hat. Und das war noch nicht der Fall. Jedenfalls sitze ich da so rum, irgendwer spielt gegen irgendwen und ich fummle an meinem Handy rum. Und plötzlich erfasst mich ein wahnhafter Zustand, denn mir fällt auf, dass sich all meine Handyfotos in Kategorien einteilen lassen. Eine bahnbrechende Erkenntnis! Hier ist das Ergebnis, das definitiv unter das Motto "Dinge, die die Welt bewegen" fällt:

Foodfaces
Im Patschehändchen
Datt Ruhrgebiet
Herzensangelegenheiten
Verblümt
BMB - Bitte mit Brille
Batman - my love
Sonnenuntergang
Mein Kumpel Newton
Lieblingsschlappen
Grillissimo
Wichtige Worte
Melonenfetisch (sehr akut!)
Grüner wird's nicht
Lieblingsleute
Weissmalerei
Katzenköppe
Turnbeschuht
Abendbrot
Karten statt Warten
Sündhaftes Lekkilekki

Und die Moral von der Geschicht? Handycollagen - kann man machen, muss man aber nicht. Und nur für den Fall, dass Ihr demnächst auch vorm TV sitzen und der Handyfummelei verfallen solltet: Ich freue ich mich, wenn Ihr Lust habt, Euch meinen #Collagenliebchen  anzuschließen! Auf Instagram, Twitter und Facebook diene der Hashtag als sachdienlicher Erkennungshinweis und falls Ihr wie ich Euren Blog mit Euren weltbewegenden Fotokategorien beehren wollt, hinterlasst mir doch einfach einen Link unter meinem Post. 

In diesem Sinne: Deutschland vor, noch ein Tor!

Merke: Die Gewinnerinnen meiner Formart-Poster-Verlosung heissen:
Anne vom Frisch-verliebt-Blog und Krissi Gras.
Herzlichen Glückwunsch! Ich melde mich per Mail bei Euch!

Die Grillbesser-Party Teil II

12. Juni 2014

Liebes Ruhrgebiet und Rest vonne Welt, heute geht Berits und mein kleiner Kampfzug gegen 08/15-mäßiges Grillgut in die zweite Runde. Für alle, die den ersten Teil verpasst haben, datt geht so: Berit und ich haben in schwerster Heimarbeit und akribischer Testikowski-Manie leckeres Grillgedöns kreiert, das ganz bestimmt keinen langen Bart trägt oder schon gefühlte 2000x gekaut wurde. Also seid herzlich eingeladen, haut ordentlich rein und lasst uns gerne auch noch einen Link zu Euren liebsten Grill-Leckereien da!


Den Anfang macht heute eine gefüllte Spitzpaprika, über die selbst Christian "Boah, die schmeckt ja mal sehr, sehr geil!" gesagt hat. Und wenn man weiß, dass Christian sonst eher so der "watt der Bauer nich kennt, datt frisster nich"-Typ ist, dann mutiert diese Aussage zu einem Kompliment überdimensionalen Ausmaßes. Mit anderen Worten: Dieses Spitzpaprika-Rezept hat bereits den härtesten Geschmackstest everevererver mit Bravour bestanden und verdient somit tatsächlich Euer uneingeschränktes Vertrauen...
Die folgenden Zutaten werden einfach kleingeschnibbelt, ordentlich vermanscht und dann midde Finger in die ausgehöhlte Paprika gepropft. Das Öl der getrockneten Tomaten sollte dafür sorgen, dass die ganze Angelegenheit nicht zu dröge wird. Ich habe mich übrigens für sehr scharfe Peperoni entschieden, aber da dies ein freies Lukullus-Land ist, obliegt dies natürlich einer totalitären Wahlfreiheit. 

Und wenn man feddich gepropft hat, kleidet man die Schätzekens zackig in zarte Alufolie und schmeisst sie auf den Grill...bis sie sich fertig anfühlen. (Ja, mit der richtigen Liebe zum Grill kann man sowas fühlen!)

So. Und jetzt möchte ich Euch Mario Möhre vorstellen. Mario Möhre hat mexikanische Wurzeln und sieht deshalb auch n bisskn wie ein Kaktus aus. (Nur falls Ihr Euch gefragt habt was mit seiner Frise los ist.) Jedenfalls nimmt es Mario Möhre mit allen Aiolis und Zazikis dieser Welt auf. Stellt Euch vor Ihr werdet zu ner Grillparty eingeladen und alle schleppen diese lahmen 08/15-Schüsselchen an: Nudelsalat, Kartoffelsalat, Kräuterbutter, Knoblauchbrot...und IHR seid die coolen Säue, stellt Mario Möhre auf den Tisch und antwortet auf die Frage "Aha, wasn das?!" ganz erhaben mit "Das ist ein...

Ein fruchtiger Möhren-Dip klingt vielleiiiiicht im ersten Moment eeeetwas gewagt, ABER sowas macht neugierig und ZACK pulen alle mit ihren Fladenbrotfetzen in Eurem Dip rum und überlegen, mit welcher Frucht sich der Mario da wohl so galant gepaart haben mag.

Mit Himbeeren? Jaaaa, mit Himbeeren! Auf sowas kommt man, wenn man eigentlich Orangensaft beigeben will, aber keinen Orangensaft, sondern nur Orangenlimonade hat. Aber wenn die Orangenlimonade mit einem Kronenkorken verschlossen und der dämliche Flaschenöffner verschollen ist und man die doofe Pulle auch nicht mit Zähnen oder Feuerzeugen aufbekommt, dann steht man mit "Aber da muss noch irgendwas Fruchtiges rein!" vor einem Problem. Tja. Ich suchte Rat im Kühlschrank und fand ein paar übrig gebliebene Himbeeren. Rein damit und (huch!) LECKER!

SOOO lecker, dass ich den Mario-Möhren-Pott eigentlich an Fee verschenken wollte. Fee ist nämlich The Godmother of Möhrenpesto und hätte einen göttlichen Frucht-Möhren-Dip sicherlich zu schätzen gewusst. Aber zwischen der Herstellung dieser Köstlichkeit und unserem Treffen lagen 4 Stunden. Die hat der Dip (leider) nicht überlebt.
So. Und jetzt tänzelt mal schön zu Berit rüber. Dort gibbet heute nämlich einen asiatischen Nudelsalat à la Geschmacksexplosion: KLICK!

Merke I: Grillen geht immer. IMMER!


Merke II: Her mit Euren Lekkilekki-Links!

Eine Verkündung und eine Verlosung

10. Juni 2014

Liebes Ruhrgebiet und Rest vonne Welt, ich habbet ja schon vor ein paar Tagen angemerkt: Ich frickle seit einiger Zeit an einem neuen Blogdesign herum. Warum? Weil mir das aktuell sehr bunte und unübersichtliche Layout schlicht und einfach aufn Zwirn geht. Was ich allerdings noch nicht verraten habe, ist die Tatsache, dass ich mir als alter PC-Birni beim Frickeln wirklich alle Zacken aus der Krone breche, etwa eine Million neuer Header entworfen habe und von Tag zu Tag NOCH bekloppter werde. 


Vielleicht kennt Ihr das: Man doktert an irgendetwas ewig und drei Tage lang herum und irgendwann sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Also braucht man Rat und wendet sich an Hinz und Kunz und Jan und Mann. Und natürlich geben Hinz, Kunz, Jan und Mann vollkommen gegensätzliche Ratschläge und plötzlich stehen da nicht mehr nur zu viele Bäume im Wald rum, sondern auch noch Vulkane, Bohrinseln und ganze Alpengebirge. 

So. Ich hab mir jetzt so lange nen Kopf gemacht, ob das neue Design gut, doof, mittel, schön, zu reduziert oder sonst was ist. Habe gegrübelt, ob es genug Wiedererkennungswert besitzt und - noch wichtiger - ob es EUCH gefallen wird. Aber irgendwann is auch mal gut und irgendwann ist jetzt. Und deshalb haue ich heute eine Mini-Vorschau raus, um mich zeitnah zu Nägeln mit Köppen zu verpflichten...


Wie Ihr seht habe ich Tabula rasa gemacht, alle Polaroids inne Tonne gekloppt und meinen Header gepflegt hinterher gepfeffert. Das Design rückt insgesamt mehr in den Hintergrund und dafür bekommen eine allgemeine Übersichtlichkeit sowie gezielte Navigationsmöglichkeiten endlich mehr Gewicht. Aber was das genau heißen soll, erzähle ich Euch demnächst. Und mit DEMNÄCHST meine ich NÄCHSTE WOCHE. (Hoffentlich.)

So. Und weil man sich ja nicht alle paar Tage ein neues Blogdesign bastelt, gibbet heute zur Feier des Tages der Ankündigung eine kleine Verlosung. Dabei handelt es sich übrigens tatsächlich um meine erste Verlosung in diesem nun wirklich nicht mehr neuen Jahr. Egal, Karl! Und zur Sache, Schätzchen:


Die Macher des kleinen Darmstädter Labels Formart haben sich guten Sprüchen und schönen Worten verpflichtet. Ob auf künstlerischem Strukturpapier oder ob als Wandtattoo, Leinwandbild, Handyhülle oder Kühlschrankmagnet...die Produkte von Formart haben für jedes Herzchen und jeden Humor die passende Aussage parat. Ich durfte mir aus ihrem Sortiment zwei Drucke aussuchen und - wer hätte es gedacht?! - genau diese beiden Drucke könnt Ihr nun hier und jetzt gewinnen:


Herzblatt A im Format-Shop: KLICK!


Herzblatt B im Format-Shop: KLICK!


So. Wie immer: Wer soll nun Euer Herzblatt sein? Der selbstüberzeugte Kandidat A mit der dicken Großmaulhose oder der herzliche Kandidat B mit den tiefgründigen Regeln für alle Lebenslagen?

Mit anderen Worten: Entscheidet Euch per Kommentar für Ahhh oder Bäääh UND verratet mir, wo Ihr das Bild aufhängen ODER wem Ihr das Bild schenken würdet. 

Und damit keine Missverständnisse aufkommen: Ich verlose die beiden Drucke OHNE RAHMEN und weise außerdem äußerst undezent auf das Kleingedruckte hin:

  • Volljährige können gerne mitmachen, Minderjährige müssen ihre Erziehungsberechtigten anstacheln.
  • In den Lostopf schaffen es nur diejenigen, die eine gültige Mailadresse hinterlassen. Link zum eigenen Blog oder zu einem Google-Konto ungleich Mailadresse!
  • Man entscheide sich bitte für A oder B und nicht für "Egal".
  • Facebook-Kommentare zu diesem Post werde ich mit Blick auf den Lostopf nicht berücksichtigen. Da wird man im Zweifelsfall nämlich bekloppt oder verklagt.
  • Teilnahmeschluss ist am Donnerstag, den 12. Juni 2014 um 11 Uhr.

So, meine Herrschaften, viel Glück, Petri Heil, Glück auf und guten Tag und guten Weg!

Merke I: Formart gibbet natürlich auch auf Facebook.

Merke II: Falls Ihr mir Euren ersten Eindruck zum neuen
heimatPOTTential-Design hinterlassen wollt, freue ich mich natürlich!

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