Empfehlungsserie: Was tun in Essen? Teil 2: Shopping

29. Oktober 2015

Liebes Ruhrgebiet und Rest vonne Welt, nachdem ich Euch in der ersten Runde von "Was tun in Essen?" meine liebsten "Restaurants & Cafés" präsentiert habe, wären heute eigentlich "Kneipen & Biergärten" an der Reihe. Aber ich schlage meinem eigenen System einfach mal ein Schnippchen und mache mit "Shopping-Tipps" weiter. Weil mir danach ist...und außerdem ist ja bald Weihnachten.


Wie immer: Ich habe Freude an kleinen Einzelhändlern, die sich nicht auf einem 08/15-Sortiment ausruhen, sondern ihre Produkte mit viel Liebe zum Detail, zur Region, zum Design oder zur Umwelt auswählen. Hauptsache schön mit Liebe und nicht von der Stange, denn nach wie vor gilt: Die üblichen Kommerzverdächtigen kennt ja ohnehin schon jeder und somit müssen die auch niemandem großartig ans Herz gelegt werden, ne?!

Also, liebe Leute...bald ist wie gesagt Weihnachten...und wer wie ich nicht basteln kann, ist vielleicht mit der einen oder anderen Shop-Empfehlung im Nachfolgenden gut bedient. Und los geht's!

uniqat 
[Dorotheenstraße 23, Rüttenscheid]
Ich halte mich nicht für das klassische Shoppingopfer, das ständig neuen Trends und schicken Stöffchen hinterherhechelt. Ganz im Gegenteil! Kleidung kaufen finde ich vor allem eins: anstrengend! Aber bei Uniquat stehen meine Grundgesetze plötzlich Kopf und ich möchte "Einmal alles, bitte!". Hosen, Mäntel, Taschen, Shirts, Pullis, Jacken, Hemden, Schuhe, Strümpfe und Co. gibt es dort für Frauen (mehr) und Männer (etwas weniger). Zwar sind Geschmäcker ja immer verschieden, aber meiner Meinung nach findet man dort wirklich mal etwas ausgefallenere Schnitte und Non-Billo-Materialien. Von lässig bis hin zu schnieke kann man dort sehr gut fündig werden, wenn man gewillt ist, ein paar Euronen mehr als beim Schweden mit den 2 kleinen Buchstaben auf den Tisch zu legen. Auf den ersten Blick wirkt der Laden vielleicht erst mal etwas vollgestopft, aber auf den zweiten Blick freut man sich einfach nur über die wirklich gute Auswahl. Außerdem wandelt man dort über schöne, alte Dielen. Sowas mag ich. Und dass ich dort bei meinem letzten Besuch wirklich toll beraten wurde...das mag ich auch.

cob
[Rüttenscheider Straße 34b, Rüttenscheid]
cob wird wirklich klein geschrieben, aber für die Produktpalette gilt das Gegenteil, denn dieser Laden versteht sich als Concept Store für Schönes, Tragbares und Faires. Das bedeutet im Klartext: Kleidung für Frauen, Männer und Kinder, Schmuck, Taschen, Portemonnaeis, schöne Teesorten und Deko-Gedöns wie Porzellan, Kunstdrucke, Vasen und so weiter. Mir hat es dort besonders der filigrane Schmuck angetan, aber ich habe bei cob auch mal den dicksten Winterparka der Welt gekauft, der durchaus auch als Schlafsack oder 1-Personen-Zelt durchgehen könnte. Hier kann man jedenfalls wunderbar nach Geschenken suchen, um letztlich etwas zu kaufen, was man am liebsten selbst behalten möchte.

Ideenreich
[Kapuzinergasse 2, City]
Im Ideenreich werden Unmengen an Killefitt feilgeboten und das meine ich keinesfalls dispektierlich!  Man kennt ja die typischen Killefittläden. Dort steht man meist, befürchtet Augenkrebs und möchte 95% der Artikel noch nicht mal mit allen guten Worten der Welt geschenkt bekommen. Im Ideenreich hingegen finden sich viele Produkte, die man sich gerne etwas näher anguckt. Die Bandbreite ist weit gefasst. Lustige Geschenkartikel, Shirts, Taschen, Küchenkrempel, Kindergedöns, Dekoartikel undundund sorgen dafür, dass man wirklich mit wachem Auge mehrere Runden durch das Geschäft drehen muss, um sich einen guten Überblick zu verschaffen. Auch in Sachen "Ruhrpott-Devotionalien" wird man hier fündig, denn die Herrschaften haben mit einer Eigenproduktserie im Grubentuch-Look einige "Dinge" auf Lager, die man nicht schon 1000x gesehen hat...wie zum Beispiel einen Ruhrpott-Stadt-Land-Fluß-Block. Den habe ich mir direkt mit nach Hause genommen und suche noch nach gewillten Mitspielern, die ich gnadenlos an die Wand spielen darf.

3-ZIMMERKÜCHEBAD 
[Rüttenscheider Straße 211, Rüttenscheid]
Dieses Geschäft ist in Essen wirklich einzigartig! Entstanden ist es aus Sandras gleichnamigen Blog und teilt sich nun im Laden in verschiedene Themen- bzw. Kaufbereiche auf: Es gibt ein Kinder- und ein Esszimmer, eine Küche, ein Wohnzimmer sowie einen Flur und diese Bereiche sind mit passenden Produkten bestückt, die sich vor allem an skandinavischen Einrichtungstrends orientieren. Aber man findet auch Schmuck, Schals, Taschen und andere Accessoires plus viele tolle Kleinigkeiten (v.a. aus dem Reich der Papeterie), die sich wunderbar verschenken lassen. Naja...oder behalten lassen. Ich habe jedenfalls einen Großteil meines aktuellen Lieblingsschmucks dort gekauft. Und meinen Adventskranz. Und meine Lichtobjekt-Glühbirnen. Und meine Letter-Girlande. Und was weiß ich noch alles. Außerdem ist die Inhaberin wirklich super nett und das, was man kauft, wird bei Bedarf immer richtig schön verpackt.

Format
[Rüttenscheider Straße 137, Rüttenscheid]
Ach, ich bin so ein Format-Opfer! Ich kann diesen Laden einfach nicht verlassen, ohne etwas gekauft zu haben. Und wenn es nur eine Postkarte ist. Wann immer ich auf der Suche nach einen Geschenk für egal wen und zu egal welchem Anlass bin, düse ich dorthin...und werde IMMER fündig. Ich fange gar nicht erst an, die Produktpalette aufzuzählen, denn dann findet dieser Artikel kein Ende mehr. Lasst es mich so sagen: Hier gibt es so ziemlich ALLES. Die Artikel sind durchweg sehr liebevoll ausgewählt UND ausgestellt und schon allein die regelmäßig wechselnde Fensterdekoration ist ein ums andere Mal eine echte Augenweide. Also Achtung: Dieses Geschäft ist eine FALLE...aber eine sehr, sehr schöne, denn es nennt sich nicht umsonst "Warenwunderland".

VIOLAS' 
[Rüttenscheider Straße 137, Rüttenscheid]
Das VIOLAS' liegt direkt neben der Format-Falle und bietet ausgefallene Kochzutaten an: Gewürze, Öle, Delikatessen, Nüsse, Trockenfrüchte, Pasta, Schokoladen und vieles mehr. Hier ist man richtig, wenn man sich selbst mal kochtechnisch etwas Feines gönnen möchte oder wenn man ein Gastgeschenk bzw. eine kleine Aufmerksamkeit braucht, aber den Gastgeber bzw. den Beschenkungswürdigen (noch) nicht allzu gut kennt oder aber gezielt um dessen Kochfreuden weiß. Ich persönlich bin im VIOLAS' übrigens ein großer Fan von den vielen ausgefallenen Risottosorten, die in kleinen Tütchen mit teilweise kreativen Namen und bunten Reisfarben daherkommen.

Wohngemeinschaft
[Hedwigstraße 7, Rüttenscheid]
Die Wohngemeinschaft ist eine Art Netzwerk für kreative Lokalisten, denn die Inhaberin Judith bietet ihre Verkaufsfläche besonders gerne Designern aus der Region an, so dass sich dort allerlei Krimskrams findet, der einem nicht schon zig mal in anderen Geschäften begegnet ist. Der Stil ist bunt und die Produktpalette ebenfalls. Leckere Currywurstsoße, schöne Taschen, ausgefallene Lampen, Schmuck, Wanddeko und sehr, sehr viel mehr sorgt dafür, dass man hier gut und gerne mit einem passenden Geschenk oder Mitbringsel wieder rausmaschiert. Danach kann man übrigens nebenan im Stoffwechsel lecker essen gehen.

Platzhirsch 
[Kahrstraße 84, Holsterhausen]
Der Platzhirsch ist das schönste Vintage-Geschäft, das ich im Ruhrgebiet kenne. Gut erhaltene Möbel, Schallplatten, Deko-Gedöns, beliebte Designobjekte, altes Kinderspielzeug und viel Liebgehabtes aus vergangenen Zeiten suchen hier auf gut 300qm einen neuen Besitzer. Wer ein Herz für die 50er, 60er und 70er Jahre hat, wird hier selig hin- und herhüpfen. Meine beste Freundin Heidi wohnt übrigens schräg gegenüber und deshalb weiß ich, dass der Inhaber immer mal wieder einige Gegenstände "für umme" an die Straße stellt und Heidi ist nach einem Blick aus dem Fenster schon ein paar Mal direkt rübergerannt, um ein neues Schätzchen einzuheimsen.

Trödelhalle Rumpelstilzchen 
[Kahrstraße 87, Holsterhausen]
Direkt gegenüber vom Platzhirsch wird man mit nur einem Schritt in diese Trödelhalle fast erschlagen. Ich habe noch nie ein derat großes Antiquitätengeschäft gesehen, in dem jedes Regal bis unter die Decke derart mit Schätzchen über Schätzchen befüllt ist. Hier drehe ich jedes Mal locker 6 Runden durch den ganzen Laden und habe dann immer noch das Gefühl, höchstens die Hälfte tatsächlich gesehen zu haben. Angesichts so vieler großer und kleiner Produkte von Annodazumal macht das Auffassungsvermögen nämlich irgendwann einfach schlapp. Hier ist zwar alles gut sortiert, aber es gibt von allem einfach sehr viel. Also: reichlich Zeit zum Stöbern einplanen!

Vinyl Lounge
[Kahrstraße 54, Holsterhausen]
Auf diesen Laden bin ich zunächst rein akustisch aufmerksam geworden. Ich hatte nämlich ein paar Meter weiter geparkt und bin dann einfach der schönen Musik hinterhergelaufen. Und dann stand ich plötzlich inmitten eines Plattenmeeres. Ehrlich gesagt habe ich von Vinyl keine große Ahnung, aber der Laden sah top aus, die Musik war schön, es stehen zwei Loungesessel in der Mitte des Raums, der Mitarbeiter war super nett und ich bin mir sicher, dass Vinylfreunde dort schon Spässken haben werden.

Positiv
[Rellinghauser Straße 113, Südviertel]
Mit diesem Laden verbinde ich massive Jugend-Reminiszenzen, denn in dieser Second-Hand-Boutique habe ich mich bereits in den 90ern gerne eingekleidet. Was habe ich meine olle Wildlederjacke geliebt...im Gegensatz zu meiner Mutter. Menschen mit einem Faible für einen älteren Bekleidungszeitgeist werden hier jedenfalls gerne stöbern. Es gibt ein beachtliches Sortiment an Turnschuhen aus den 80ern, viele abgetragene (das meine sehr positiv!) Jeans in unterschiedlichsten Schnitt- und Passformen, Hippiegewänder, Lederjacken, Grobgestricktes und Schmuck wie man ihn von vielen Weihnachtsmarktständen kennt. Es rieht nach Räucherstäbchen und auch ein bisschen nach "früher". Vielleicht wisst Ihr was ich meine?! Ach so: Falls ich mal wieder zu einer Mottoparty eingeladen werden sollte...hier würde ich mich zuerst nach einer geeigneten Ver- oder Bekleidung umsehen.

Dear Goods
[Friedrich-Ebert-Straße 55, City]
Beider Goods wird direkt neben einem veganen Supermarkt auf tier-, mensch- und umweltfreundliche Produkte gesetzt...und zwar ohne unangenehme Belehrungspolitik à la erhobener Zeigefinger. Die Waren (Kleidung für Männlein wie Weiblein, Taschen, Schmuck und Papeterie) liegen in diesem wirklich liebevoll dekorierten Laden (viele Holz- und Kupferelemente und Kleinmöbelchen aus den 60er Jahren) auf wuchtigen Tischen und Bänken und gucken aus geöffneten Schubladen heraus. In der Umkleide hängt die schönste Tapete Essens, an den Wänden hängen Bilder, Pflanzen und der eine oder andere Spruch und nichts, aber auch gar nichts, lässt an altbackenes Öki-Design im muffigen Filzlook denken. Hier zahlt man natürlich ein wenig mehr als in so mancher Kommerzbude, aber dafür nimmt man ein fair produziertes und qualitativ hochwertiges "Stück" mit nach Hause...und das gute Gewissen, keinen"Ramsch" gekauft zu haben.

Bolia 
[Kettwiger Straße 2-10, City]
Dieses Geschäft stellt eine Ausnahme in meiner Auflistung dar, weil es sich dabei eher um einen großen Konsumtempel handelt, aber da schöne Möbelgeschäfte im Ruhrpott rar gesät sind, möchte ich es trotzdem gerne empfehlen. Die skandinavischen Produkte sind durch die Bank hochwertig und verfügen größtenteils über einen "kreativen Pfiff" wie z.B. die Lederschlaufen-Regale. Auf den Ausstellungsstücken kleben in vielen Fällen kleine, lustige Sprüche. Find ich gut. Genauso wie die einzelnen Bereiche der kreativen Ausstellungsflächen und die 3 deckenhohen Killefitt-Regale, in denen man farblich gut sortierte Deko-Artikel wie Vasen, Kerzenständer, Becher, Sets und Co. findet.

Shop im Folkwang Museum
[Bismarckstraße 60, Rüttenscheid]
&
Shop im Ruhrmuseum
[Gelsenkirchener Straße 181, Stoppenberg]
So. Jetzt folgen Tipps mit Niveau! Nee, Quatsch. Diese beiden Museumsshops empfehle ich, weil es dort wirklich wunderbar ausgewählte Bücher für Groß und Klein gibt. Es gibt doch einfach Bücher, die man gerne wieder und wieder in die Hand nimmt. Und genau in der Hinsicht wird man in den beiden Shops fündig. Dicke Bildbände für kreative Seelen erfreuen schließlich nicht nur gebildete Künstlerherzen, sondern auch den einen oder anderen Normalo. Außerdem findet man hier wirklich ausgefallene Geschenke für Kinder wie z.B. tolle Ausmalbücher oder Blöcke und Hefte, die die kreativen Hirnzellen fordern. Aber das, was die Meisten nicht wissen, ist, dass man in solchen Shops auch tollen Killefitt findet. Spielzeug, Rätselgedöns, Ruhrpott-"Plörren" und so verrückte Sachen wie kleine Taschenautomaten, die Science-Fiction-Geräusche machen. Ganz ehrlich: Ein Besuch lohnt, selbst wenn man nicht groß was mit Kunst am Kopp hat.

Chocolate Room
[Rüttenscheider Straße 173, Rüttenscheid]
Hier findet man handgemachte Pralinen, Trüffel, Schokolade mit Bruch oder ohne, köstliche Schokoladenlollies und vieles mehr für den sogenannten süßen Zahn. Der Chocolate Room kommt aber nicht einfach nur als Verkaufsfläche daher, sondern zusätzlich auch noch als Café, in dem man alles auch schön gemütlich direkt vor Ort genießen kann...zum Beispiel bei einer Tasse Kaffee oder einer besonderen Trinkschokolade. Aber natürlich kann man sich die Leckerchen auch schön einpacken lassen und z.B. Omma und Oppa ne Freude machen...oder irgendjemand Anderem, denn wer freut sich nicht über WIRKLICH leckere Schokolade? Eben!

Tiipula
[Zindelstraße 13, City]
Hinter Tiipula stecken Maren und Hella Schneider, zwei junge Designerinnen aus dem Ruhrgebiet, die in der Nähe des Essener Hauptbahnhofs ihr eigenes Atelier eröffnet haben. Wer nun steife Kunst in strenger Kulisse erwartet, liegt absolut falsch. Die Räumlichkeit ist sehr luftig und fröhlich gestaltet und die Kunst kommt in Form von Illustrationen, Fotografien und Grafiken auf Papier, Postern und Shirts daher. Auch wenn ich es ungern sage: Solche Läden vermutet man (leider noch) eher in Berlin. Dieser besondere Laden hat übrigens besondere Öffnungszeiten, also macht Euch lieber im Vorfeld Eures Besuchs hier schlau.

HEMA 
[Markt 5-7, City]
Eine ganze Weile habe ich hin und her überlegt, ob ich HEMA überhaupt empfehlen soll...schließlich handelt es sich dabei ja um eine mittlerweile recht bekannte Kommerzkette aus den Niederlanden. Aber da es mir nun schon so oft passiert ist, dass Leute (genauer: Frauen) von außerhalb "Waaaas? Ihr habt in Essen HEMA?!" gequiekt haben, stelle ich den Laden nun doch ans Ende meiner Liste. Ich selbst gehe dort nämlich auch wirklich sehr gerne hin. Irgendwas findet man immer, die Preise sind günstig, das Sortiment tanzt einmal quer durchs Shopping-Beet und die schönsten Geschenke für mein Patenkind habe ich dort auch schon eingetütet. Das Angebot reicht von niederländischen Leckerchen über Bekleidung, Schminkkrams, Küchenutensilien, Taschen, Schmuck und Papeterie bis hin zu Elektronik, Interior und Schuldbedarf. Vor allem in Sachen Papeterie und Schulbedarf findet man hier teilweise wirklich sehr liebevoll gestaltete Waren mit schönen Sprüchen und Designs.

So. Wie immer gilt: Ich kenne auch nicht alles und ich bin mir sicher, dass es z.B. in Werden oder Kettwig super schöne Lädchen geben mag, die hier nur keine Erwähnung finden, weil ich sie noch nicht entdeckt habe. Deshalb frage ich Euch an dieser Stelle gerne wieder: Welche Tipps habt IHR denn auf Lager? Wo geht Ihr in Essen gerne shoppen und warum? Also: Es ist mal wieder Zeit für eine fröhliche Runde Tipp-Tausch. Ihr kennt jetzt meine Lieblingsläden...gerne her mit Euren!

Merke: Monki (im Limbecker Platz) mag ich auch.
Und den Blumenladen Florenia (in Südviertel).



Auf Trallafitti mit kunstgebiet.ruhr {Halden-Video} + {Werbung}

19. Oktober 2015

Liebes Ruhrgebiet und Rest vonne Welt, dass unsere Ruhrgebietshalden aufs Feinste mit der sagenumwobenen Ruhrpottromantik Händchen halten, sollte mittlerweile bis in die letzten Winkel dieses Erdballs vorgedrungen sein. Aber dass viele dieser Halden außerdem noch mit spannender Kunst Hand in Hand gehen, ist vielleicht noch nicht jedem so huuuundertprozentig geläufig. Dieser mutmaßliche Tatbestand ist natürlich maximal inakzeptabel und bedarf einer zügigen Abschaffung. Mit meinem heutigen Post und dem damit verbundenen Video möchte ich einen Beitrag dazu leisten.


Den Anstoß dazu gaben mir Katharina und Gerrit. Die Beiden arbeiten für kunstgebiet.ruhr - dem digitalen Kunstführer für das Ruhrgebiet. Im Sommer hatte ich mein "Im Pott is schön"-Beweisvideo online gestellt und daraufhin eine Mail von Katharina und Gerrit erhalten. Diese Mail beinhaltete die Frage, ob wir nicht vielleicht mal gemeinsame "Pottsache" machen wollten...also kunstgebiet.ruhr und heimatPOTTential. Ich war sofort Feuer und Flamme für diese Idee, denn ich hatte bereits in der Vergangenheit immer mal wieder gerne auf ihrer Webseite gestöbert, um mir einen besseren Überblick über pottsche Kunst zu verschaffen bzw. um mir neue Ideen für meine heimatPOTTential-Touren zu organisieren. Guter Input fällt schließlich nicht vom Himmel. Manchmal braucht es einfach jemanden, der einem mit Bildern und Informationen neue Denk- und Unternehmungsanstöße liefert. Und genau das macht kunstgebiet.ruhr.



Wie übersichtlich die Webseite dieses digitalen Kunstführers gestaltet ist, zeigt Euch wahrscheinlich schon der obige Screenshot. Ich selbst bin ja nun wirklich kein echter Kunstkenner...oder -versteher. Aber ich gucke mir gerne alles mögliche an und finde das dann gut...oder manchmal auch nicht. Dies ist dann einfach einem Gefühl geschuldet, aber das reicht mir vollkommen. So habe ich mir zum Beispiel auch noch nie wirklich über die Bandbreite unterschiedlicher Kunstformen Gedanken gemacht und war wirklich überrascht, was mir da mit einer Cursor-Bewegung über "Kunstformen" unter meine recht ahnungslose Nase gerieben wurde:

Fotografie • Klangkunst • Kunst am Bau • Landmarken
Landschaftskunst • Lichtkunst • Malerei • Skulpturen • Streetart

Huch! Hätte man mich Birni zu "Kunst im Ruhrgebiet" befragt, dann hätte ich wahrscheinlich recht hilflos etwas à la "Jaja, so Museen..." gestottert. An einem guten Tag wäre ich vielleicht noch auf "Landmarken" gekommen, aber das wäre dann wohl auch echt alles gewesen.

Soll heißen: Mit einem Klick tun sich da Kategorien Möglichkeiten auf, die man sonst vielleicht gar nicht als solche so richtig auf dem Schirm gehabt hätte.

Nun sagt kunstgebiet.ruhr aber nicht nur "Guckt mal, diese und jene Kunst gibbet im Pott!". Nein, das Angebot ist noch viel nützlicher, denn es haut sogar reichlich wissenswerte Informationen zu den einzelnen Kunstwerken raus und liefert auch gleich noch die Anschrift und ein Standortbild per Karte mit. Am tollsten: Wenn man unterwegs ist und sich per Handy auf kunstgebiet.ruhr umschaut, weil man sich in akuter "Ich will was unternehmen, aber ich weiß nicht so recht was"-Not befindet, dann sind die einzelnen Kunstwerke auch noch mit einem Routendienst verbunden und man kann sich direkt auf den Weg machen, ohne großartig in Punkto Anfahrt recherchieren zu müssen. Eine Informationsdienstleistung mit tatsächlichem Serviceangebot also. Kann man nur gut finden.


Aber mal zurück zu Katharina und Gerrit. Im Zuge ihrer netten Mail haben wir uns einfach mal auf ein Wässerchen getroffen, um zu gucken, ob wir nicht irgendeine schöne Idee miteinander ausbaldowern könnten. Ich habe nicht lange gefackelt und direkt "Boah, am liebsten würde ich ja ein Video drehen!" gesagt. Und zum Glück waren die Beiden sofort von meinem Vorschlag begeistert.

Nun präsentiert kunstgebiet.ruhr auf seiner Webseite nicht nur einen sehr guten Überblick über die einzelnen Kunstwerke in den unterschiedlichen Kategorien, sondern auch sogenannte Kunstrouten. Diese Kunstrouten fassen mehrere Kunstwerke je nach Thema oder Stadt zusammen, so dass man sich beispielsweise unter dem Motto "Skulpturen", "Landmarken" oder "Kunst und Kohle" zielgerichtet auf den Weg machen kann.

Katharina und Gerrit boten mir an, dass ich mir einfach eine der sechs thematisch ausgerichteten Kunstrouten aussuchen könnte, um meine Begehung dann im Bewegbild festzuhalten. Ich habe mich für die Tour mit dem größten (Lauf-)Aufwand entschieden, weil ich mit meinem Haldewitzka-Fimmel der "Haldentour" schlicht und einfach nicht widerstehen konnte...Aufwand hin oder her.


Es folgten viele Wochen, in denen ich Tag für Tag auf gutes Wetter hoffte. Zwar ziehe ich auch bei schlimmsten Schmuddelwetter gerne mal los, um auf eine Halde zu jückeln, aber für das geplante Video hatte ich nun mal die tollsten Visionen von blauem Himmel und sagenhaften Sonnenuntergängen. Und am Ende konnte ich zum Glück Beides einsacken...auf fünf Halden...in fünf Städten...verbunden mit sechs ganz unterschiedlichen Kunstwerken, die entweder wie das Bottroper Tetraeder schon einen hohen Bekanntheitsgrad auf dem Stahlbuckel haben oder die wie der Wassertempel in Castrop-Rauxel kaum jemand kennt.


Entstanden ist am Ende nicht nur ein Videochen, sondern ein Kurzfilm, in dem ich Euch in kappen 10 unlangweiligen Minuten mit auf Haldewitzka nehme und eine anständige Infusion aus Kunst, Ruhrpottromantik, Action und Natur verabreiche...natürlich angereichert mit ein wenig Spökes...ohne kann ich nämlich nicht.

Also...knapp 20 Stunden Haldewitzka, 3 1/2 Stunden Rumfahrerei, ca. 260 Höhenmeter, gute 28 Stunden Schnitt und Bearbeitung, 2 Stunden Recherche, 3 Stunden Vertonung, aber vor allem ganz viel Ruhrpottliebe, Spaß an der Freud uuuund reichlich Muskelkater in einem zehnminütigen Video, das diesmal nicht nur "Im Pott is schön", sondern auch "Im Pott steckt ganz viel Kunst" beweist.

So...und jetzt geht es los...ich nehme Euch mit...nach Essen, Castrop-Rauxel, Bottrop, Gelsenkirchen und Bochum...und ich hoffe sehr, dass Euch das Filmchen gefällt!

ACHTUNG: Für diese Haldentour müsst Ihr Euch jetzt nicht Eure Stiefelchen schnüren, sondern bitte einmal im Video auf das kleine Rädchen unten rechts klicken und HD1080 wählen...sonst krisselt die Aussicht...und das hat pottsche Kunst nun wirklich nicht verdient!



Meiner Meinung nach ist kunstgebiet.ruhr wirklich nicht nur für Künstler und ernsthaft Kunstinteressierte spannend, sondern auch ein toller Ratgeber für Leute wie mich, die einfach nur gerne mal gucken gehen, um sich etwas frischen Wind um die Ausflugsnase wehen zu lassen. Aber wenn ich grad schon mal dabei bin: Für Künstler sieht die Webseite sogar ein Schwarzes Brett vor, auf dem man zum Beispiel nach Ausstellungsräumen suchen oder sich über Wettbewerbe informieren kann. Es werden sämtliche Kunstinstitutionen vorgestellt, unzählige Termine rund um "Kunst im Pott" in einem sehr übersichtlichen Ausstellungskalender aufgelistet und eine Unterseite widmet sich sogar dem Thema "Jugend und Kunst". Ganz ehrlich: Ich wüsste nicht, was dieser digitale Kunstführer vermissen ließe.


Klang das jetzt nach plumper Werbung?! Naja, selbst wenn...macht nix, denn schließlich ist das alles wahr. Aber am besten verschafft Ihr Euch mal selbst einen Eindruck und vielleicht habt Ihr dann ja auch wie ich direkt Ausflugshummeln im Hintern?! Jetzt beschert uns die Jahreszeit ja erst mal viele, viele kältere Tage, an denen man nicht so gut an der Ruhr sitzen oder im Biergarten seinen Feierabend genießen kann...also warum nicht mal ein wenig heimische Kunst aufstöbern?! Klingt auch voll gut, wenn einen einer fragt "Und? Was hast Du so am Wochenende gemacht?!"..."Ich habe eine Lichtkunst-Nacht-Tour durch das Ruhrgebiet unternommen" macht sich doch wesentlich besser als "Ich hab vor'm Fernseher rumgegammelt.", ne?

Ein ganz dickes Dankeschön geht an dieser Stelle unbedingt noch an Burkhard. Er hat mich im Zuge dieser Haldentour auf vier von fünf Halden begleitet. Mit ihm haben die Drehs nicht nur viel mehr Spaß gemacht, sondern sehr viel weniger Arbeit bedeutet.


Wenn man alleine mit ipad, Kamera, Handy, Stativ und dickem Gepäck rumrennt und jeden Meter, den man gelaufen ist, wieder zum Stativ zurückrennen muss, um alles wieder zu schultern und weiter nach oben zu schleppen, kriegt man nämlich ganz schön einen an der Pfanne. Viele der Aufnahmen hätte ich ohne seine Geduld und teilweise auch ohne seine guten Ideen überhaupt nicht hinbekommen! Also: DAAANKESCHÖN!

Und falls Ihr denkt, dass ich diesmal keine Outtakes raushaue, dann habt Ihr Euch geschnitten. Ehrlich gesagt hab ich beim Schneiden des Outtake-Materials sogar fast noch mehr Spaß als mit den "anständigen" Clips. Also biddeschön:

ACHTUNG: Wieder schön im Video unten rechts auf das Rädchen klicken und 1080HD wählen!



So. Jetzt wisster jedenfalls warum hier in den letzten Wochen Schweigen im Blogwalde herrschte. Ich hatte zwar ne Menge zu erzählen, mich aber so tief in der Video-Schreinerei vergraben, dass ich da einfach nicht mehr raus kam. Aber in den nächsten Tagen geht et hier dann auch wieder ganz normal weiter. Obwohl...immer wenn ich sowas sage, passiert wieder irgendetwas Komisches. Also sach ich mal lieber nix...nur: bis die Tage und vielleicht sieht man sich ja mal auf ner Halde?!

Merke: kunstgebiet.ruhr findet man natürlich auch auf Facebook: KLICK!

Allerfeinstes ostseePOTTential {VIDEO}

6. Oktober 2015

Liebes Ruhrgebiet und Rest vonne Welt, ich sachet immer wieder: Im Pott hamwa alles...nur kein Meer. Und deshalb ist es schon okay, wenn man ab und an mal dem Revier für ein paar Tage den Rücken kehrt, um an die See zu fahren. So geschehen am letzten Wochenende...


...und ehrlich gesagt hege ich geheime große Pläne, auf meine alten Tage eine nationale Karriere als Meerblickbett-Bloggerin zu starten. Das ist nämlich gar nicht so einfach mit den Meerblickbetten. Wenn man online danach sucht, findet man ganz viel schäbbigen Quatsch oder die immer gleichen 3-5 Trendhotels, die aber ohnehin entweder schweineteuer oder kurzfristig ausgebucht sind. Und ich halte es für eine hochehrenwerte Mission, rund um diesen Tatbestand mal investigativ tätig zu werden.


Dann kann ich eines Tages in meinen Lebenslauf schreiben: "Kenne alle Halden im Ruhrgebiet und die schönsten deutschen Hotelzimmer mit Meerblick" ...gefolgt von "Kann 'Ice Ice Baby' auswendig und bin unschlagbar gut in 'Tetris the next generation'". Damit wäre dann das Wichtigste gesagt.

So. Lange Einleitung, kurzer Unsinn, denn heute will ich Euch gar nicht groß von dem Hotel erzählen, in dem ich residiert habe. Das verschiebe ich auf die Tage. Heute erzähle ich Euch lieber davon wie haaaart ich an der Ostsee gearbeitet habe...


Nee, Blödsinn. Das Bild ist nur ein kleiner satirischer Gruß an all diejenigen, die sich für einen "Digitalen Nomaden" halten, nur weil se mal in nem Café oder auf ner Parkbank oder eben im Urlaub nen Laptop aufm Schoß hatten. Dieser "Digitale Nomaden"-Hype geht mir nämlich n bisskn auffe Nerven. Aber jetzt mal ernsthaft zur Sache: Heute möchte ich Euch einfach eine schöne Portion Ostsee aufs Auge drücken...mit Strahlewetterchen, Quatschmachereien und ganz viel "Hach!" für einen gepflegten Meeres-Jeeper. Und weil man so einen Jeeper viel besser per Video auslösen kann, hab ich mal wieder zum ipad gegriffen, um ein paar Bewegtbilder einzufangen.

Also bidde schön, einmal Timmendorfer Strand, Travemünde und Lübeck im sonnigsten Schnelldurchlauf...und wehe irgendjemand sagt etwas Unnettes über meinen schönen (!) Froschschirm...

ACHTUNG: KLICKT IM VIDEO UNBEDINGT AUF DAS KLEINE RÄDCHEN
UND WÄHLT DIE 1080HD-QUALITÄT...SONST IS SCHÄBBIG!



Die Ruhrpott-Kohla, die Ihr im Video seht, war übrigens schon gut ein Jahr lang abgelaufen. Tja. So ist das halt, wenn man seinen Kofferraum als mobile Abstellkammer benutzt und sich einbildet, dort spontan die tollsten Schätze ausgraben zu können. Aber davon mal ganz ab: Das Gebräu ist ECHT lecker...kann man ja ruhig mal laut und deutlich sagen.

So. Beim nächsten Mal gibbet dann noch mehr Meer. Und Möwen.


Merke: Möwen sind irgendwie auch nur schwarze Krähen.
Aber ich mag Krähen.

Ein stiefmütterlicher Ruhrpottromantik-Flash

5. Oktober 2015

Liebes Ruhrgebiet und Rest vonne Welt, ich fühle mich seit ein paar Tagen wie ein Brunnenschacht mit Füßen. Man könnte auch sagen: Ich hab ne Grippe mit Schnotten für drei ganze Leben, Böllerhusten und allgemeiner Krächzeritis. Und so habe ich in den letzten Tagen, die ich an der Ostsee verbracht habe, unterm Stich mehr Taschentücher als Möwen gesehen. Aber das ist immer noch besser als viele Taschentücher und gar keine Möwen...einfache Rechnung.

Wie dem auch sei...bis ich all meine Ostsee-Fotos anständig gesichtet habe, muss noch ein bisskn Wasser die Ruhr runterfließen, aber in der Zwischenzeit könnt Ihr vielleicht mal auf die Webseite vom Ruhr-Tourismus klicken. Dort schreibe ich nämlich ab sofort 1x im Monat einen Beitrag, den es hier auf meinem Blog nicht zu lesen gibt. Also total exklusiv und so. Den Anfang machen passend zur Saison meine "Top-5-Trallafitti-Tipps für den pottschen Herbst": KLICK!


Hier serviere ich Euch heute aber endlich mal wieder eine fette Dosis Ruhrpottromantik. Das habe ich zum letzten Mal im April gemacht. Mit anderen Worten: Es wird höchste Zeit für eine kleine Auffrischung!


Letzte Woche war nämlich mal wieder Haldewitzka angesagt und ich habe die Gelsenkirchener Halde Rungenberg erklommen. Nun bin ich auf allen möglichen Halden mit bester Regelmäßigkeit zu Gast, aber auf der Halde Rungenberg war ich tatsächlich erst ein einziges Mal. Diese stiefmütterliche Behandlung ist in keiner Form zu rechtfertigen, denn die Halde Rungenberg ist wiiiirklich toll, auch wenn sie neben Kandidaten wie der Halde Hoheward oder der Bottroper Halde Beckstraße samt Tetraeder auf der öffentlichen Beachtungsskala in der Regel ein wenig abstinkt.


Ich sags ja immer wieder gerne: Auf der Halde Hoheward isset wie am Meer...nur ohne Meer. Und ab sofort sage ich: Das Gleiche trifft auch auf die Halde Rungenberg zu, denn auch hier stellt sich aufgrund der sehr gelungenen Renaturierung und allgemeinen Weitläufigkeit ein ähnliches Gefühl ein. Wenn Ihr denkt "Die spinnt doch! Wie am Meer...nur ohne Meer...was'n Quatsch!", dann geht mal gucken. Ich wette, DANN versteht Ihr was ich meine.


Und wenn Ihr dann noch einen ähnlich großartigen Sonnenuntergang erwischt wie ich in der letzten Woche, dann steht einem Ruhrpottromantik-Flash nichts mehr im Wege. Beweise? Beweise!


Nun war ich zum zweiten Mal auf der Halde Rungenberg unterwegs und habe sie schon wieeeeder nicht gesehen: die Nachtzeichen bei Beleuchtung. Die zwei Scheinwerferinstallationen, die auf den beiden Pyramiden stehen leuchten sich nämlich bei Dunkelheit gegenseitig an bzw. ihre Scheinwerfer kreuzen sich mittig zwischen den beiden Pyramiden. Das muss ziemlich toll aussehen, aber man munkelt, dass derzeit eins der beiden Leuchtdinger kaputt sei, und da mir schweinekalt war und mir meine unehrenwerte Erkältung bereits in den Gliedern saß, habe ich darauf verzichtet, den Wahrheitsgehalt der Munkeleien überprüfen. So habe ich mich beim Abstieg einfach darauf konzentriert, den Förderturm der Zeche Hugo anzuschmachten...auch watt Feines! Und am Fuße der Halde habe ich dann ganz viele Batmänner Fledermäuse getroffen. Aber die kleinen Scheißerchen sind soooo schnell, dass ich leider kein einziges annehmbares Foto zustande bekommen habe...und ich hab mich eeeecht bemüht!


Und sonst so? Ich liebe Leberwurst auf Rosinenstuten und war vorhin für ein kleines Interview bei Radio Essen. Diese zwei Tatsachen stehen in keinerlei Zusammenhang. Wann das Interview ausgestrahlt wird, weiß ich noch nicht so genau, aber wohl noch in dieser Woche. Wenn ich Bescheid weiß, posaune ich es sicher auf Facebook, Twitter und Instagram raus...und falls Ihr Lust habt, könnt Ihr dann meiner samtigen Brunnenschachtstimme on Air lauschen.

Merke: Falls die Leberwurst alle ist, kann man auch Salami auf den Rosinenstuten packen.

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