Emma und Lolle allein zu Haus...und bald im Kino [Werbung + Mitmachaktion]

24. März 2016

Liebes Ruhrgebiet und Rest vonne Welt, manchmal habe ich ja das Gefühl, dass ich langsam, aaaaber sicher zu einer "crazy Catlady" mutiere. Aber lieber komisch mit Katze als komisch ohne Katze. Nun jut, Spaß bei Seite, denn ich halte es tatsächlich mit folgendem Spruch:



Und weil ich voll schlau bin, habe ich natürlich nicht nur eine, sondern gleich zwei Katzen. Das ergibt dann ja logischer Weise eine NOCH unglaublichere Summe. Ha!



Könnt Ihr Euch noch daran erinnern, dass ich Euch hier vor über 2 Jahren mal davon erzählt habe, dass ich mir eine Katzenpsychologin ins Haus geholt hatte, weil es Emma Plemmplemma so schlecht ging? Das ist ja nun schon ne gaaaanze Weile her, aber noch immer fragen mich online ganz viele liebe Leute, ob es Emma denn inzwischen besser ginge. Tja. Ganz ehrlich? Leider nein, leider gar nicht. Zwischendurch hatte sich ihre "Leckeritis" mal ein bisskn (aber nicht sehr!) gebessert, doch seit einigen Wochen ist es wieder ziemlich schlimm geworden.

Für alle, die jetzt nicht wissen, wovon ich rede: Emma leckt sich "untenrum" nackig und manchmal wird nicht nur geleckt, sondern geknabbert - am eigenen Fleisch - und ich stehe maximal hilflos daneben...mit reichlich Herzken-Aua.


Watt habbich nicht alles unternommen, um ihr zu helfen?! Von Arzt zu Arzt sind wir gedüst und haben etliche Diäten ausprobiert, um alle möglichen Allergien ausschließen zu können. An Emmas Haut habe ich herumschaben lassen, mir wurden katzentherapeutische Spielübungen gezeigt und ich habe sämtliche Stoffe in meiner Wohnung mit schonenden Waschmitteln gewaschen. Undundund. Aber unterm Strich half nichts.

Seit jeher stand die Vermutung im Raum, dass Emma einfach unter ihrer Schwester Lolle leiden und deshalb aus purer Verzweiflung autoaggressiv gepolt sein könnte. Denn Emma mag zwar Lolle, aber Lolle HASST Emma (...guckt Euch mal Lolles Blick auf dem Bild unten links etwas genauer an!). Und das ist im Alltag wirklich verdammt hartes Brot.



Wie oft wurde mir gesagt "Dann musst Du eine von beiden halt abgeben!"...aber ganz ehrlich: DAS KANN ICH NICHT! Dafür hänge ich einfach zu sehr an den zwei Bekloppten. Egoistisch, ja. Aber wisst Ihr was?! Ich bin bis vor einigen Jahren so oft umgezogen, habe Städte, Bundesländer, Freundeskreise, Wohnungen und Jobs gewechselt...und meine einzige Konstante war die Katzenfront. Das klingt jetzt melodramatischer als mir lieb wäre, aber so isset nun mal. Und diese Katzenfront geb ich nicht her! Bis dass der Tod uns scheidet und so.



Viele Jahre lang hat mir mein Vater geraten, mir doch mal Kameras anzuschaffen, die meine Wohnung während meiner Abwesenheit filmen, um herauszufinden, was Emma und Lolle so treiben, wenn ich nicht da bin. "Vielleicht hasst Lolle die Emma ja nicht ohne Grund?" - so mein Vater. "Vielleicht macht Emma sie ja immer dann fertig, wenn Du nicht da bist und tut dann immer nur ganz lieb und unschuldig, wenn Du wieder nach Hause kommst."

Das habe ich nie glauben wollen.


Aber wenn man einer Katze über Jahre dabei zusieht wie sie sich selbst fast häutet und dem Grund einfach nicht auf die Schliche kommt, dann ist man irgendwann doch bereit, ALLES in Betracht zu ziehen. Und irgendwann ist jetzt, denn vor einiger Zeit ist FELIX auf mich zugekommen und bot mir an, an ihrem #Rackeralleindaheim-Projekt teilzunehmen. Mehrere Kameras sollten einfangen was bei mir in der Butze an der Katzenfront so los ist, wenn ich außer Haus bin. Und da habe ich gedacht: Okay, wenn nicht jetzt, wann dann?!


Also habe ich das Angebot sehr dankbar angenommen. Zwar glaube ich nicht, dass die Filmaufnahmen DIE Lösung für Emmas "Leckeritis" zu Tage fördern werden, aber Ihr kennt das: Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt!

Der Ablauf
Und so bekam ich letztens Besuch von Réné, dem abgesandten Techniker, der vier Kameras in meinem Wohnzimmer installierte. Die Kameras sind klitzeklein, nehmen keinerlei Platz weg, werden ohne Geschraube montiert, können auch bei Dunkelheit aufzeichnen und reagieren auf Bewegungen. Letzteres soll heißen: Wenn die Katzen länger als 10 Minuten einfach nur vor sich hindösen, schalten die Kameras sich automatisch aus und gehen erst dann wieder an, wenn die Katzen wieder ausse Puschen kommen. Mit dem Verlassen meiner Wohnung habe ich die Kameras eingeschaltet, einfach indem ich die Stecker in die Steckdosen gesteckt habe...also ganz kiki. Wieder zu Hause? Stecker wieder raus! Einfache Kiste.

Der Flitzebogen
Nach 7 Tagen hat René die Kameras dann wieder abgeholt. Aktuell werden die Ergebnisse gesichtet und dann zu einem kleinen Flimchen zusammengeschnitten, das mir einen anständigen #Rackeralleindaheim-Eindruck vermitteln soll. Und ich bin gespaaaannt wieeee eiiiin Flitzeboooogen!

Die Spekulationen
Vielleicht ist Emma am Ende doch Darth Vader? Vielleicht tanzen aber auch beide Katzen in schönster, einträchtiger Schwesternhaftigkeit zusammen auf dem Esstisch und Lolle mobbt Emma nur dann, wenn ich dabei bin, weil sie eifersüchtig ist? Vielleicht isset aber auch wie immer und Lolle haut Emma einfach alle 2-3 Stunden ordentlich aufs Maul. Und ganz vielleicht ist eine von Beiden ja auch Batman?!


Ihr könnt mitmachen
Das alles erzähle ich Euch so ausführlich, weil auch Ihr an der Aktion teilnehmen könnt! Gemeinsam mit 3 anderen Bloggern durfte ich bei der Vorrunde mitmachen, aber ab heute geht das Projekt ganz offiziell an den Start: FELIX möchte insgesamt 30 Katzenhaushalte mit Kameras ausstatten, um herauszufinden, welchen Schabernack Katzen so treiben, wenn sie unbeobachtet sind. Ich finde, das ist eine wirklich tolle Aktion, die FELIX sich da hat einfallen lassen, denn so eine Gelegenheit bietet sich nem Katzenbesitzer schließlich echt nicht alle Tage, oder?! Falls Ihr also neugierig auf EUREN Katzenschabernack seid, dann könnt Ihr Euch HIER bewerben.
Die wichtigsten Infos zur #Rackeralleindaheim-Aktion
  • Die Bewerbungsphase läuft vom 24.03. bis zum 11.04.2016.
  • Man bewirbt sich mit einem Kurzvideo, in dem man seine Katzen vorstellt und einen kleinen Einblick in das eigene Zuhause gewährt. Außerdem muss ein Bewerbungsbogen ausgefüllt werden. Näheres dazu findet Ihr HIER auf der FELIX Kampagnenseite.
  • Ab dem 18.04. werden alle ausgewählten Teilnehmer informiert und die Drehtermine abgestimmt.
  • Die Drehtermine dauern je nach Absprache 2-7 Tage und finden in der Zeit vom 02.05. bis 22.05. statt.
  • Für den Auf- und Abbau benötigt der Techniker maximal 1-2 Stunden. (Bei mir ging es schneller.)
  • Für die Teilnehmer entstehen keinerlei Kosten.
  • Die (maximal 4) Kameras werden ohne Bohrungen oder Nägel in den Wohnungen installiert! Sie sind wirklich (!) klein und unauffällig und greifen nicht auf das hauseigene Internet zu. Man lässt nur die Räume filmen, in denen es einem recht ist. Ich habe die Aufnahmen z.B. auf mein Wohnzimmer beschränkt. Falls Ihr wissen möchtet wie die Kameras aussehen, schaut mal bei Berit vorbei. Sie hat nämlich mit ihrem Kater Pelle Knackwurst ebenfalls in der Vorrunde mitgemacht.
  • Aus allen Aufnahmen werden die schönsten Szenen herausgefischt und zu einem Best-of-Video  zusammengeschnitten, das nicht nur online verfügbar sein wird, sondern sogar im August als Werbespot in die deutschen Kinos kommt! (Stellt Euch das mal vor...Eure Katze im Kino!)

So. Jetzt bin ich mal gespannt, ob einige von Euch Lust haben, dem Schabernack ihrer Katzen im Rahmen dieser Aktion auf die Schliche zu kommen. Ich werd mir jedenfalls 'n Ast abfreuen, wenn ich Emma und Lolle im August im Kino sehen kann. Wahrscheinlich stehe ich dann auf und applaudiere, auch wenn ich dann schräg angeglotzt werde. Aber HEY...meine Katzen im Kino...das ist für mich n kleiner Knaller, denn egal wie viele Sorgen ich mir auch immer mal wieder wegen der Beiden mache, egal wie viel Schlaf sie mir nachts mit ihrem Tullus rauben, egal wie viele Haare sie mir vom Kopf fressen und egal wie oft sie noch neben ihre Katzenklos pinkeln werden...ich habe sie so verdammt, verdammt lieb und bin einfach froh und dankbar, dass sie mein Leben schon seit 13 Jahren mit mir teilen. Und deshalb werd ich im Kino dann auch aufstehen und applaudieren...und mich sogar gerne schräg angucken lassen. Naja. Vielleicht denke ich mir lieber einen Schlachtruf aus, den ich dann brülle. Aber eins weiß ich jetzt schon: Ich werde nicht still sitzen bleiben können. (Ihr wisst ja...ich hab halt ne Meise.)


Also, falls Ihr drüber nachdenkt, Euch zu bewerben, lasst es mich domma wissen! Ich würd mich freuen!

(Und wehe et meckert einer über zwei gesponsterte Posts binnen 10 Tagen. Budenkult im Ruhrgebiet und Katzensorgen vonne Juli...is beides wichtig und kein Quatsch. So!)

Merke: Katzenliebe ist gute Liebe!



Yeahyeahyeah...ein Ruhrpottmeer!

21. März 2016

Liebes Ruhrgebiet und Rest vonne Welt, manchmal gibt man wirklich Blödsinn von sich. Ich zum Beispiel, als ich letztens irgendjemandem erzählt habe, dass ich im Ruhrgebiet schon ALLES gesehen hätte. Das habe ich nicht gesagt, um mich damit zu brüsten oder so. Es ging viel mehr um ein leichtes "Mah, irgendwie gibbet nix mehr zu entdecken!"-Frustgefühl. Und dann stand ich plötzlich am Meer - mitten im Pott - und war verdammt froh, mich selbst Lügen gestraft zu haben.


Ja, nun gut. Es handelt sich um ein kleines Meer. Um ein sehr kleines Meer. Aber meiner Meinung nach hat die Ostsee an so manchen Tagen auch nicht viel mehr Wellengang auf Lager...eher im Gegenteil! Und wenn man z.B. am Timmendorfer Strand steht und auf die Ostsee schaut, dann blickt man auch nicht in unendliche Weiten, sondern ebenfalls auf Land.
Und genau aus diesem Grund habe ich einfach mal beschlossen, dass der Meervergleich an dieser Stelle NICHT hinkt! Das Gegenteil möchte ich übrigens weder bewiesen noch erklärt bekommen. Schließlich isset doch watt Schönes, sich vorstellen zu können, dass das Ruhrgebiet ein kleines Meer hat, oder?!


Die Rede ist vom Silbersee II in Haltern. Nun ist dieser See alles Andere als ein Geheimtipp - ich gebet ja zu. Aber ich war einfach noch nie dort gewesen. Wann immer ich in den Sommermonaten mal daran dachte, dorthin zu fahren, kam mir direkt "Pfff! Ich bin doch nicht bekloppt und quetsche mich da zwischen die ganzen anderen Ölsardinen an den Strand!". Die Meisten von Euch dürften ja wissen: Ich falle lieber total aus Versehen von nem Tretbötchen in den weitaus größeren Halterner Stausee. Dem Silbersee hängt einfach ein Überbevölkerungsruf an (bis zu 15.000 Besucher pro Tag!). Und deshalb hat es mich nie dorthin verschlagen. Einfache Kiste.


Warum mir aber nie in den Sinn kam, den Silbersee mal abseits der Sommermonate in Augenschein zu nehmen...das kann ich beim besten Willen nicht erklären. Aber lasst Euch gesagt sein: Diese Ignoranz empfinde ich rückblickend als äußerst fatal! Naja, aber so konnte ich letztens immerhin fast platzen vor Freude angesichts meiner Neuentdeckung.

Eigentlich waren wir auf der Suche nach einem Nadelwald. Warum sei mal dahin gestellt. Wir kurvten also einfach in der Gegend rum und dann sah ich plötzlich den Strand. Keine Frage: Parken, aussteigen und ab ans Wasser!


Aber man kann da nicht nur toll im Sand rumliegen, sondern auch wirklich schön spazieren gehen. Um den See herum gibbet ganz viel Wald und ein paar schöne Wege, die zum Flachlandwandern einladen - na gut...oder zum Rumsitzen...


Wenn Ihr am 800 Meter langen Strand steht, seht Ihr mit Blick auf den Wald einen Zaun und in diesem Zaun ist ein Loch. Nein, nein, nein, ich gebe hier nicht schon wieder dubiose Tipps. Da klettert echt JEDER durch! Auch Mamas und Papas mit ihren Kindern und Ommas und Oppas mit Dackel und Pudel. Hinter dem Zaun erstreckt sich dann ein dezent versteckter Weg, der um den See herumführt. Und so kann man gleich zwei Idyllenspäße mit einer Klappe schlagen: Strand und Wald! Damit gewinnt Haltern eindeutig mein Herzken!


Haltern hat übrigens noch Einen drauf gelegt. Pünktlich zum Sonnenuntergang haben wir nämlich noch ein weiteres Highlight entdeckt, aber DAS zeige ich Euch erst die Tage. Da hab ich echt soooo viele schöne Fotos gemacht, dass diese Entdeckung wirklich ihren eigenen Blogpost verdient.

Geht es Euch mit Neuentdeckungen eigentlich auch so, dass sich solch ein Tag dann plötzlich ein bisskn wie Urlaub abfühlt?! Einfach weil man was Neues sieht...selbst wenn es direkt umme Ecke ist. Na gut, die Mülltonnen 3 Straßen weiter haben so einen Effekt wohl eher nicht auf Lager...n bisskn watt Schönes muss es schon sein. Aber kennt Ihr das?! Dieses "Huch-wie-gut-tut-DAS-denn?!"-Gefühl, wenn neue Eindrücke einen wirklich mal abschalten lassen?! Hach...voll schön!


Der gesunde Mittelweg ist übrigens der schnöde Alltag...zumindest sei dies an dieser Stelle so interpretiert. (Die Zeile stammt aus einem Lied, das ich sehr mag.)

Merke: Ruhig mal öfter vom Mittelweg abkommen!
Vielleicht findet man dann sogar ein kleines Meer.

Budenliebe: Der 1. Tag der Trinkhallen [Werbung & Gewinnspiel]

16. März 2016

Liebes Ruhrgebiet und Rest vonne Welt, einen Ruhrpott ohne Buden (a.k.a. Trinkhallen oder Kioske) mag man sich doch eigentlich gar nicht vorstellen, oder? Wie sagte eine Freundin letztens so schön? "Ein Leben ohne Buden?! Na, das wär doch scheiße!"...jawoll!


Na gut, vielleicht würde sich jemand, der dem Strandnomadentum auf Hawaii (oder so) frönt, dieser Aussage nicht unbedingt anschließen wollen, aber hey...da fallen einem ja auch Kokosnüsse in den Schoß. Und Leute, denen Kokosnüsse in den Schoß fallen, dürfen bei einer Angelegenheit wie dieser meiner Meinung nach eh nicht mitreden. Wir schlussfolgern somit: Ein Leben ohne Buden wäre wirklich scheiße...vor allem im Ruhrgebiet, denn unsere Buden sind nicht einfach nur kleine Konsum-Kabüffkes, sondern ein wichtiges Stück Heimatkult(ur).

Um diese Heimatkultur mal angemessen zu zelebrieren, haben sich die netten Leute vom Ruhr Tourismus was richtig Tolles einfallen lassen...und das schreibe ich hier nicht im Sinne profaner Werbung, sondern weil ich die Idee wirklich richtig, richtig klasse finde. Die Rede ist vom 1. Tag der Trinkhallen!


Nun handelt es sich bei diesem 1. Tag der Trinkhallen nicht einfach nur um einen dieser Tage, die schlichtweg aus Gag-Gründen und ohne weitere Bewandtnis irgendeinen Namen verpasst bekommen - wie zum Beispiel der 4. September, der als Tag der Currywurst pseudoglänzt. Neneneee! Der 1. Tag der Trinkhallen kommt so richtig mit Programm daher! Kreuz und quer durchs Ruhrgebiet werden am 20. August ganze 50 Buden mit kulturellen Events bespielt: Konzerte, Lesungen, Kabarett, Theater, Tanz, Poetry Slams und lauter so schöne "Sachen"...und zwar für umme! Kann man doch echt nur toll finden, ne?

Zwar stellen unsere Buden für Otto Normalruhrpottler einfach nur ganz alltägliche, unspektakuläre Heimatschauplätze dar, aber wenn man mal genauer drüber nachdenkt, dann hat man sie schon ganz schön lieb...diese Buden, oder?! Wo sonst hört man das Pottvölkchen so wunderbar schnoddern?! Wo sonst bekommt man oft etwas schon in die Hand gedrückt, noch ehe man es geordert hat? Wo sonst kennt man sich so "gut", ohne sich zu kennen?! Und vor allem: Womit sonst verbinden wir alle die gleichen Kindheitserinnerungen an gemischte Tüten, Esspapier und Wassereis?! Eben! Grund genug diese Alltagsinstitutionen mal ordentlich hochleben zu lassen...


Für diesen Post wollte ich so gerne die Buden MEINER Kindheit fotografieren, aber leider gibt es sie nicht mehr. Ganz im Ernst: ich war entsetzt! Weg! Einfach weg! PHÖ! Aber ich erinnere mich natürlich trotzdem noch gut: Wie oft stand man auf dem Schulhof beisammen und hat folgenden Satz gesagt...?!


Hoch im Kurs standen damals diese kleinen Chipstüten. Ringlis, Pommes und Zwiebelringe. Wenn man nicht so schlau war, hat man Zwiebelringe gekauft. Die konnte man im Unterricht nicht essen, weil sie so gestunken haben, dass die Lehrer gar nicht erst hingucken mussten, um einen beim Futtern zu erwischen. Ich war natürlich voll schlau und hab Ringlis oder Pommes gekauft. Die Ringlis konnte man sich nach und nach an die kleinen Finger stecken und trotzdem noch im Unterricht mitschreiben. Wenn man dann den Ringli-Finger in den Mund gesteckt und dabei eine bedeutungsschwere "Ich denke konzentriert nach!"-Pose gemacht hat, blieb die Tüte meist unentdeckt. Mit den Pommeschips war es noch einfacher. Die sind so schön flach, dass man sie einfach zwischen die hinteren Seiten des Schulheftes legen konnte.

Jaja, ich weiß, die Meisten denken angesichts kindlicher Budenerinnerungen an Klümpkes. Aber watt soll ich machen?! Ich denke halt an Chips!

Nun denn...ich war also schwer entsetzt ob des Verschwindens "meiner" Kindheitsbuden, aber das hat mich nicht davon abgehalten, mich an eine hochwissenschaftliche Studie heranzuwagen. Ich präsentiere nachfolgend: 

DIE 13 BUDENTYPEN DES RUHRGEBIETS

Diese Studie hat mich in 7 Pottstädte geführt. Teilweise bin ich Empfehlungen gefolgt, teilweise habe ich mich einfach treiben lassen und wild in der Gegend rumgesucht. Wenn man mal richtig darauf Acht gibt, wird einem übrigens erst so wirklich bewusst WIE VIELE Buden es überhaupt gibt. Das ist echt DER WAHNSINN! Auf jeden Fall macht einen solch eine gezielte Mission eindeutig zu einem wahren Experten, denn bei genauerer Betrachtung lernt man, zu klassifizieren. Jaaaa, das ist mein Ernst!

Ach so, eins noch: Ich habe diese neumodischen "für fein"-Buden aus meiner Studie ausgeklammert. Das sind ja schon halbe Supermärkte, meiner Meinung nach somit völlig uncharmant und somit disqualifiziert.

Falls ich einen Budentyp vergessen oder nicht als solchen ausgemacht haben sollte, lasst es mich gerne wissen. Auch als Expertin lerne ich natürlich gerne dazu! Aber jetzt zur Sache:

1. Die klassische Bude
Die klassische Bude zeichnet sich dadurch aus, dass sie einfach an oder in irgendein Haus drangeklatscht ist und darüber hinaus keine weiteren besonderen Merkmale aufweist. 08/15 im besten Sinne.

2. Die Containerbude
Die Containerbude macht auf Nomen est Omen und wohnt in einer kleinen Containerkiste, die meist mit ein klein wenig Mauerwerk aufgerüstet wurde.

3. Die Hutzelbude
Die Hutzelbude beschreibt sich durch klitzekleine Häuschen, die gänzlich auf Glanz und Gloria wie Säulen, schöne Schindeln und Co. verzichten. Artverwandt, aber nicht zu verwechseln mit der "freistehenden Bude" (siehe unter 10.).

4. Die Minimarktbude
Die Minimarktbude gibt sich ihren Namen einfach selbst, um "Ich bin was Besseres" zu suggerieren. Das ist ein Täuschungsversuch, den man ihr aber ob seiner Absurdität gar nicht übel nehmen möchte. Manchmal sind Täuschungsversuche ja auch einfach nur niedlich. Kennt man auch von kleinen Kindern.

5. Die soziale Bude
Bei der sozialen Bude handelt es sich um ein äußerst seltenes Exemplar. Dahinter steckt eine Wohlfahrtsorganisation, die die Räumlichkeit nicht nur zum kostengünstigen Verkauf warmer und kalter Getränke oder ner "Frikko auffe Hand" nutzt, sondern als Anlaufstelle für Bedürftige umfunktioniert und beispielsweise ärztliche Untersuchungen ohne Erhebung der Praxisgebühr direkt vor Ort anbietet.

6. Die Kultbude
Die Kultbude trägt ihr Pottnäschen ein bisschen weiter oben und wähnt sich einen Szenetreff. Gerne fällt es durch eine besondere Beleuchtung oder eine gezielte Auswahl an Alkohlika auf.

7. Die lustige Bude
Eine Bude ist dann eine lustige Bude, wenn sie einen humorvollen Namen trägt, der zum Schmunzeln einlädt. Darüber hinaus erhebt sie den Anspruch, sich ab und an durchaus mal etwas "Besonderes" für ihre Kunden einfallen zu lassen. Zum Beispiel ein Currywurst-Testessen.

8. Die Bunkerbude
Die Bunkerbude hat reichlich geschichtsträchtige Vergangenheit im Gepäck. Dieser Umstand verschafft ihr einen Kult mit Tragweite.

9. Die nostalgische Bude
Die nostalgische Bude braucht viel Zuwendung, vor allem in Euros. Um ihre Instandhaltung ranken sich Fördervereine oder Museen, die die Bude dann zwar baulich erhalten, aber ihren Betrieb leider manchmal aussetzen.

10. Die freistehende Bude
Die freistehende Bude lässt so manches Herz höher schlagen, da sie in gut erhaltener Form immer seltener anzutreffen ist. Einigen Exemplaren dieser Art würde man gerne spontan ein Denkmalschutz-Zertifikat ausstellen. Achtung: Die freistehenden Buden sind zwar artverwandt mit der Hutzelnde (siehe unter 3.), aber dennoch - selbst wenn sie frei stehen - bitte nicht mit ihnen zu verwechseln.

11. Die geheimnisvolle Bude
Buden sind dann geheimnisvoll, wenn sie ein mysteriöses Merkmal aufweisen, das der Nachforschung bedarf, um es zu verstehen. Das Wörtchen "Zoo" auf dem Dach dieser Bude diene hier als adäquates Beispiel.

12. Die "In-Wahrheit-bin-ich-ein-Callshop"-Bude
Die "In-Wahrheit-bin-ich-ein-Callshop"-Buden sind ganz schön ausgebufft, weil sie sich mit großen Schildern als Trinkhallen oder Kioske tarnen. Da sie sich aber durch fast ebenso große Telefondingsbums-Werbeträger direkt selbst wieder ganz plump enttarnen, kann man es ihnen kaum übel nehmen. Ihr Tarnungsversuch ist ähnlich wie bei den Minimarktbuden (siehe unter 4.) fast schon wieder niedlich.

13. Die Quetschbude
Die Quetschbude ist mir persönlich unter allen Budenexemplaren eindeutig die Liebste! Sie schreit "Für ne Bude ist in der kleinsten Häuserritze Platz!" und quetscht sich einfach rein. In den meisten Fällen sind diese Buden genauso lang wie breit. Daraus resultiert ein sehr begrenztes Warenangebot, was sich aber durch den Charme dieser Büdchen wieder relativiert.

So. Studie abgeschlossen. Ich habe übrigens extra nicht dazugeschrieben in welchen Städten ich die einzelnen Bilder aufgenommen habe, weil ich es viel schöner finde, Euch die eine oder andere Bude einfach erkennen zu lassen. Außerdem mag ich den Gedanken, dass all diese Buden durchaus überall im Ruhrpott stehen könnten...und irgendwie tun sie das ja auch. (Ich habe auf meiner Mission übrigens mit allen Budenbesitzern nicht nur ein kleines Quätschchen gehalten, sondern auch einfach ganz viel zugehört. Ich sag nur: Kodderschnauze + Herzensschmodder = Budenliebe!)

Kommen wir nun zu etwas Anderem. Ihr kennt doch sicher noch alle die Sendung "Familienduell", oder?! "Wir haben 100 Leute gefragt was ihnen zu XY einfällt". Und genau das habe ich mal nachgespielt. Na gut...ich habe keine 100 Leute befragt, sondern nur 10. Außerdem durften die Antworten mehr als nur ein Wort beinhalten, denn bei den schönsten Erinnerungen und Gedanken rund um das Thema "Budenliebe" darf man ja ruhig mal ein bisskn ausschweifen...

10 Blogowski-Bloggerinnen & die Budenliebe

Melanie (Frickeltante)


Berit (Marmelade Kisses)

Kathy (Hoflove)

Haydee (zauberhaftwohnen.com)

Stephanie (Mirtana)

Franzi (Kochtherapie)


Sarah (Kinder kommt essen)


Dieser Post wäre natürlich nicht rund, wenn ich nicht noch die Option auf eine Runde "Budenzauber" für Euch hätte! Der Ruhr Tourismus gibt als Veranstalter vom 1. Tag der Trinkhallen nämlich einen aus...und zwar einen Gutschein für eine Bude EURER WAHL im Wert von 50 Tacken...vorausgesetzt diese Bude befindet sich im Ruhrgebiet!

Mitmachen?! So geht's:
Falls Ihr an diesem Gewinnspiel teilnehmen wollt, lasst mir einen Kommentar da, in dem Ihr mir entweder a) von Eurer schönsten Budenerinnerung erzählt oder b) verratet welche Bude Euch warum die liebste ist.
Die werten Teilnahmebedingungen
  • Ihr müsst die Fragen a) oder b) pflichtschuldig beantworten.
  • Volljährige können mitmachen, Minderjährige müssen ihre Eltern anstacheln.
  • Der Rechtsweg ist total ausgeschlossen.
  • In der Lostrommel landen nur all diejenigen, die einen Kommentar samt MAILADRESSE hinterlassen. Eine Verknüpfung zum eigenen Blog oder zu einem google+ Profil reicht an dieser Stelle nicht aus!
  • Facebook-Kommentare werden nicht berücksichtigt.
  • Die Verlosung endet am 26.03. um 03:26 Uhr.
Für den Gutscheingewinner werde ich höchstpersönlich zur Bude seiner Wahl düsen, um dort die Gutscheinkiste zu schaukeln...gerne auch mit dem Gewinner zusammen. Dann können wir vielleicht auch direkt vor Ort auf den Gewinn, die Pottbuden und den 1. Tag der Trinkhallen anstoßen oder wir essen einfach 1-2 saure Pommes. 



Ob Ihr die 50€ dann nachfolgend für die schönen Dinge einlöst, die im obigen Bild stehen, bleibt natürlich Euch überlassen. Jeder wie er will, selbst wenn am Ende "nur" Kippen und Bier über den Tresen wandern sollten. Naja, wenn ich ehrlich bin: So ne gemischte Tüte sollte schon dabei sein...alles andere wäre bei einem Gewinnspiel dieser Art echt Frevel!

(Den Zucker hab ich mir da oben übrigens absichtlich nicht vonne Finger wegretuschiert. Schließlich sahen unsere Hände früher anner Bude ganz genauso aus!)

So, Ihr Lieben, das war's für heute! Ich würde mich freuen, wenn möglichst viele von Euch am 20. August am Start sind, wenn das Ruhrgebiet die Buden hochleben lässt. Das genaue Programm erfährt man demnächst HIER. Aber Ihr könnt jetzt schon der entsprechenden Facebook-Veranstaltungsgruppe beitreten, in der jetzt schon seitens des Ruhr Tourismus ganz viel rund um das schöne Thema geteilt wird. Außerdem wird man dort immer auf dem neuesten Stand gehalten. (Ist ECHT ne schöne Gruppe ohne doofen Spam!)


Merke I: Lieber Ruhr Tourismus, danke für diese schöne Kooperation!
Ich hatte dabei nicht nur ganz viel Zucker anne Finger,
sondern auch verdammt viel Spaß inne Backen!

Merke II: Mein neues Headerbild (2-3 Jahre alt) prangt da nur für den Übergang.
Hauptsache der Schnee ist weg.


Zeiten ändern sich...und Dich.

7. März 2016

Liebes Ruhrgebiet und Rest vonne Welt, erinnert Ihr Euch, dass ich Ende letzten Jahres davon erzählt hatte, mir wieder einen Job an der Sozpäd-Front suchen zu wollen, um meinen Blog ganz wie früher nur noch aus Spaß anne Freud zu betreiben?! Joa...und genau das habe ich in den letzten Wochen gemacht: Mir einen neuen Job gesucht...und gefunden. Ab dem 15. März geht's los und ich freu mich drauf!


Für heimatPOTTential sollte das keine großen Veränderungen mit sich bringen. In letzter Zeit habe ich ja insgesamt schon seltener gebloggt, weil mir die sogenannte Leichtigkeit abhanden gekommen war. Nun spekuliere ich darauf, dass ich, wenn ich erst mal wieder als Sozialpädagogin arbeite, das Bloggen eher wieder als schönen Ausgleich empfinden und somit wieder etwas häufiger schreiben werde. Aber das lasse ich einfach mal ganz locker auf mich zukommen. Mir schwant, das könnte ganz gut werden. (Bitte bemerkt die grandios alberne Wortspielerei-Überleitung zum nachfolgenden Bild!)


Jedenfalls habe ich mich wieder für eine Beschäftigung in der stationären Jugendhilfe entschieden...schön wieder mit Schicht- und Nachtdiensten. Während das für Viele ein Gräuel ist, kann ich das ganz gut ab. Es handelt sich um eine Kurzzeitunterbringungseinrichtung, in der Jugendliche für einige Wochen vom Jugendamt "geparkt" werden, wenn sie von jetzt auf gleich ein Dach über dem Kopf brauchen, weil sie z.B. aus einem anderen Wohnheim rausgeflogen sind, nicht mehr in ihrer Familie leben können oder wollen oder als minderjährige Flüchtlinge ohne Eltern in Deutschland gestrandet sind.  Gemeinsam mit den Jugendlichen und den zuständigen Jugendamtsmitarbeitern wird dann im Zuge der Unterbringung eine anständige Langzeitperspektive erarbeitet.


So. Jetzt wisster Bescheid. Künftig werde ich das Thema hier aussparen, aber da mich in den letzten Wochen immer wieder so viele Leute gefragt haben, wie denn mittlerweile mein beruflicher Stand der Dinge wäre, wollte ich es hier einmal kurz gesagt haben.

Mein Kopf ist momentan ganz schön pickepackevoll mit Gedanken rund um die anstehenden Veränderungen und auch mit Gedanken an die letzten 2-3 Jahre. Stichwort "Revue passieren lassen", um eine Art Resümee zu ziehen. Und wo kann man das am besten?! Mit nem schönen Blick aufs Wasser natürlich. Da sieht man buchstäblich die Wahrheit: Alles ist im Fluss...immer.


Und deshalb hat es mich letztens abends auch noch ganz spontan an die Ruhr getrieben, um mein Kopfwirrwarr kurz vorm Einbruch der Dunkelheit noch mit ein bisskn Luft zu mischen. Einmal durchlüften sozusagen...dann denkt es sich ja bekanntlich besser.


Ich bin in den letzten Wochen so gut wie gar nicht mehr mit meiner Kamera unterwegs gewesen. So ganz genau kann ich gar nicht sagen woran das liegt. Allgemeine Knipsmüdigkeit? Mieses Wetter? Eine Mischung aus Beidem? Naja, ist ja eigentlich auch egal. Fest steht allerdings: das gehört geändert! Ich hatte plötzlich wieder sooooo viel Freude mit der Kamera in der Hand, habe gemerkt, dass ich wieder viel genauer hingucke, um nach schönen Details zu suchen, und als ich später am Abend dann am Computer die Bilder gesichtet habe, habe ich mich wirklich wie ein Schneekönig gefreut. Das Gefühl hatte ich schon fast vergessen.


Immer wieder lese ich von Leuten, die der Meinung sind, dass, wenn man einen Moment, einen Ort oder eine Stimmung so richtig bewusst genießen will, Fotografieren oder Filmen fehl am Platz wären. Ich empfinde das genau gegenteilig. Mit der Kamera vor der Nase sehe ich so viel mehr, anstatt "einfach nur" den Blick schweifen zu lassen. Mein Auge ruht viel länger auf Kleinigkeiten und irgendwie habe ich das Gefühl, den Moment auf diese Weise viel mehr würdigen zu können...einfach indem ich ihn mit der Kamera festhalte.


Aber vielleicht habe ich in den letzten Jahren auch schlichtweg nur verlernt, bestimmte Eindrücke einfach in meinem Kopfbilderbuch zu speichern. Ich weiß es nicht genau. Aber mein Kopf ist immer so rappelvoll...da brauche ich die Kamera wahrscheinlich tatsächlich als Lupe und Erinnerungskrücke. Außerdem beruhigt mich mein alter Kamera-Kumpel einfach. Fühlt sich ein bisskn an wie Händchen halten.

So. Zum guten Schluss mag ich heute noch das Lied mit Euch teilen, das mich durch die letzten Wochen "getragen" hat. Getragen?! Naja. Sagen wa mal lieber "es hat mich begleitet". Ich hatte ja schon mal davon erzählt, dass ich zu manchen Songs Freundschaften pflege. Weil sie einfach da sind und mir etwas geben...Halt, Rat, Geborgenheit. Vielleicht gibt es Euch ja auch was?! Eignet sich wunderbar in Zeiten des Umbruchs oder bei allgemeiner Sinnsuche. Hab ich ausgiebig getestet! Leider finde ich online nicht die Albumversion, aber dieser Konzertmitschnitt kann auch ne Menge. Auf Spotify findet Ihr bei Bedarf das Original.


Ach kommt, nen ommahaften Ratschlag hau ich auch noch raus: Wenn Euch der Kopf platzt, geht einfach vor die Tür. Kommt Euch nicht doof vor, Euch irgendwo alleine auf ne Bank oder so zu setzen. Zum Durchlüften braucht es keine Gesellschaft. Geht raus, egal wie usselig es draußen sein mag. Guckt aufs Wasser, in den Himmel, in irgendwelche Bäume. Und falls Euch das zu melancholisch erscheint, denkt dran: Melancholie ist das Vergnügen, traurig zu sein. Das kann man auch ruhig mal ein bisskn genießen. Und dann? Tief durchatmen und weitermachen. Denn es geht immer weiter...das Leben. Und wenn sich eine Tür schließt, geht eine andere dafür auf. Herrje, ich muss jetzt ganz schnell zum Ende kommen hier...sonst sag ich gleich noch Carpe diem oder sowas Beknacktes...und das ginge nun wirklich zu weit!

Merke: Alles ist im Fluss. Und ich liebe mein Heizkissen. Und Pommes mit Mayo.

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