The time is always now

13. August 2013

Liebes Ruhrgebiet und Rest vonne Welt, das, was jetzt kommt, is n bisskn heikel. Und n bisskn persönlich. Aber vielleicht ist das okay...so ganz manchmal. Schließlich ist nicht immer nur Haldewitzka und Friede-Freude-Ruhrpotteierkuchen angesagt. Manchmal gibt einem das Leben ganz schön ordentlich was zu knabbern. So wie jetzt.

Nun könnte ich zackzack hinter meine eigene Blog-Fassade hüpfen und Euch ganz einfach das Neueste aus meinem KochPOTT oder meine Instagram-Liebechen der letzten Wochen präsentieren. Aber mir liegt etwas auf dem Herzen. Etwas, das ich nicht runterschlucken will.


In der vergangenen Woche ist ein ehemaliger Arbeitskollege von mir verstorben. Nennen wir ihn Hubert. Hubert ist 55 Jahre alt geworden.

Einige von Euch wissen vielleicht, dass ich im 25h-rund-um-die-Uhr-Schichtdienst in einer Einrichtung der stationären Jugendhilfe arbeite. Soll heißen: Ich wohne seit 2009 nicht nur zu Hause, sondern auch auf der Arbeit. Mit Frühstück und Abendbrot und Bettzeug und Duschhandtuch und allem Pipapo. Mit einem Team von fünf Leuten decken wir rund um die Uhr 365 Tage im Jahr alle Schichten ab, machen viel Quatsch zusammen, gehen uns auf die Nerven, lachen miteinander, meckern übereinander, nehmen uns (selten) in und (oft) auf den Arm, motzen uns an, lachen uns aus und geben uns mal gut, mal mittel, mal schlecht gelaunt Tag für Tag die Türklinke und das Schichtzepter in die Hand. 

Soll heißen: Mein Team fühlt sich für mich an wie Arbeitskollegen PLUS eine dicke Portion Mitbewohner und ein Hauch pucklige Verwandtschaft. Für anderthalb Jahre war Hubert ein Teil davon.

Und wie das so ist...mit Mitbewohnern und Verwandtschaft...man ärgert sich gut und gerne über die jeweiligen Macken. Ich war damals besonders gut darin, mich über Huberts Macken zu ärgern. Mal hatte er die Spülmaschine nicht ausgeräumt oder den Müll nicht rausgebracht. Mal hatte er einen wichtigen Dokumentationseintrag vergessen oder die Wäsche nicht aus dem Trockner geholt. Mal hatte er wieder seine sehr vorhersehbaren "Huch! Ein Krankenschein!"-Magen-Darm-Beschwerden und ein Andermal verletzte er sich beim Heben eines Topfes den Daumen und musste sich 3 Wochen lang zu Hause ausruhen. Ständig redete er um den heißen Brei herum und sich selbst um Kopf und Kragen. Ich rede es nicht schön: Was hab ich mich aufgeregt und was hab ich ihm nicht alles ins Gesicht gepfeffert!

Als Hubert kündigte, verabschiedete man sich sehr herzlich und im Guten. Er wollte uns einladen in seinen Garten...zum Grillen...so sagte er damals...Ende 2010. Und bis letzte Woche habe ich gedacht "Na klar, das machen wa noch!"

Das machen wir nicht mehr. Und was ich auch nicht mehr mache, ist, Hubert zu sagen, dass die Spülmaschine und der Müll, die Wäsche und irgendwelche Popel-Doku-Einträge eigentlich scheißegal waren. Nicht egal hingegen: Er war einer von den Guten. Er hatte das Herz auf dem berühmt berüchtigten rechten Fleck. Wenn mir der Alltag mit Anlauf in die Magengrube getreten hatte, drückte er meine Hand und fand liebe Worte. Wenn es um Gefühle ging, bekam er die Zähne auseinander und hatte den Mut zur Ehrlichkeit. Und wenn ich damals n bisskn weniger verbissen gewesen wäre und n bisskn mehr in der Birne gehabt hätte, dann hätte ich mich über diese Eigenschaften mehr gefreut, als mich so sehr über seine Macken zu ärgern.

Und wenn man nicht immer denken würde, dass "man" für alles im Leben noch sooo viel Zeit hätte, dann hätte ich ihm auch noch gesagt, dass ich ihn und das, was ihn eigentlich ausmachte, eigentlich mochte - trotz aller Querelen und Motzkoppigkeiten.

Warum ich das jetzt nicht runterschlucken wollte?! Weil es wichtig ist. Wichtiger als mein KochPOTT oder meine Instagram-Liebchen. Und ich möchte es einfach laut und deutlich und schwarz auf weiss Internet festhalten: Es laufen so viele Leute in der Gegend rum. Gute Leute und doofe Leute. Und alle haben Macken. Aber den Guten sollte man zwischendurch irgendwie zu verstehen geben, dass man sie für die Guten hält...Macken hin oder her.

Sowas geht im Alltagsgehoppel gut und gerne unter. Deshalb: The time is always now!


Hubert, beim nächsten Grillsteak denke ich an Dich...genau wie bei diesen Fotos vom Ruhrstillleben 2010, als wir zusammen mit unseren Spassels (a.k.a. Jugendliche) über die A40 geturnt sind. Das war ein toller Tag mit Dir...und ich hoffe, dass ich Dir wenigstens das damals gesagt habe.


Merke: The time is always now. Deshalb: Nicht warten.
Und überhaupt: worauf denn?! Auf den passenden Moment?
Für ein paar nette und herzliche Worte ist IMMER der passende Moment.
Es wird schon keiner "Oh, jetzt bitte nix Nettes sagen!" antworten.


Kommentare

  1. Schniff! Du hast ja sooooooooooooo Recht! Es fängt ja schon in der Beziehung an. Wie oft ärgere ich mich über irgendetwas, dabei sollte ich doch froh sein, so einen tollen Menschen an meiner Seite zu haben! Niemand ist perfekt! Ich auch nicht...

    Drück dich,
    Jessi

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  2. Liebe Juli,

    das ist großartig von Dir :)

    LG

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  3. Wo ist denn hier der "gefällt mir" Button? Im Ernst, Juli, du sprichst mir aus der Seele, danke für den kleinen Aufrüttler, der einem die Endlichkeit des Lebens wieder mal ins Bewusstsein ruft. Es geht uns doch gut! Das ganze Gemecker und Gejaule,auch in dem Medien, verstellt manchmal den Blick für`s Wesentliche.

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  4. Wie recht du doch hast!!!!!
    Und je älter ich werde, umso häufiger komme ich in die Situation, dass es schon mal zu spät ist.
    Deshalb sage ich gleich denen, mit denen ich zu tun habe, was ich an ihnen mag ( oder ruf an bei meinen alten Eltern )!
    Ich wünsche dir auch ganz viele freundliche Worte!
    Und von mir.
    Schön, dass ich dich gefunden habe & was über den Pott erfahre, was ich nicht in Heimatkunde gelernt habe!
    Herzlichst
    Astrid

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    1. genauso wie Astrid geschrieben hat, isset......
      Nur leider denke ich nicht täglich daran, sondern mecker' hier
      auch immer so rum, über die Kollegen und die Welt und manchmal
      über die Fliege an der Wand und so......
      Besserung gelobe - weil Leben nun mal endlich ist..... :-(
      Danke Juli und einen tollen Tag!!!!

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  5. Recht haste!!!
    Werde es mir gleich zu Herzen nehmen und es gleich direkt anwenden!

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  6. Danke für diesen Post.
    Du hast Recht, das ist wichtiger als alles über'n Pott und Spaß anne Freude (auch wenn das auch immer super zu lesen ist und ich mich jedesmal freue...). Viel zu oft macht man genau das, was du beschreibst, man sagt den Menschen nur, was man doof an ihnen findet und kriegt es nicht raus zu sagen, was toll ist, wie liebenswert sie sind und was man beeindruckend findet, bis es irgendwie zu spät ist und der Moment vorbei....
    LG Judith

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  7. Wahre Worte!

    Fühl dich gedrückt, Liebes!

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  8. Sein Andenken aufrecht zu halten und was du von ihm lernen konntest in dir zu tragen ist wichtig.
    Das tust du. Man kann nicht immer zu jedem Menschen nett sein und manchmal ärgern und streiten wir uns ja gerade mit denen, von denen wir denken, dass sie es besser können müssten, eben weil sie sonst so gut sind.
    Mach dir keine all zu schlimmen Vorwürfe.

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  9. Ich nehm mir Dein "the time is always now" Bild mit, ja?
    Für Zuhaus.
    Weil Du so recht hast.
    Ja?!

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  10. Was für tolle, ehrliche und liebe Worte.
    Ich kann einigermaßen nachvollziehen, wie es in dir aussieht, auch wenn das niemand zu 100% begreifen kann.
    Wichtig ist nur, dass diese wichtige Lektion kein Verfallsdatum hat. Wir dürfen nicht nur heute und morgen daran denken - sondern immer!

    Ich schick dir eine liebevolle Umarmung und möchte dir sagen: Du bist eine von den Guten!

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  11. Ich bin gerade ganz gerührt und weiß jetzt nicht so ganz was ich schreiben soll. Ausser, dass du so unsagbar Recht hast! Ich fürchte wir vergessen alle viel zu oft die guten Seiten unserer Mitmenschen zu preisen und ärgen uns viel zu leicht über deren kleine Macken.
    Gut, dass du mich gerade daran erinnert hast!

    PS: auch wenn das jetzt überhaupt nicht hierher passt - der Teppich ist von Ikea und wirklich günstig für so einen großen Teppich. Du kannst dir also deinen eigenen kaufen und den heiraten :-)

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  12. Sehr schöner und sehr wahrer Post! Bin gerührt... Und du hast so recht. Versuche auch das regelmäßig wieder zu beherzen und den Guten zu sagen, dass sie gut sind...

    LG

    Nathalie

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  13. tja, so ist das mit dem 'man müsste' und dem 'wenn' und 'sollte'. einfach mal farbe bekennen. und den mund aufmachen. das sind wahre worte, liebe juli. ich schreib's mir heute fett auf die fahne. ich hab da nämlich auch so jemandem, mit dem es mir so ähnlich geht. aber ich schätze, irgendwie hat jeder seinen hubert, nech?
    danke für's wach rütteln!
    herzliche grüße
    die frau s.

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  14. Mädken, watt biss du für ne wunderbare Person! Danke mawieder. Tanja

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  15. Recht hast du und mit deinem Post nicht nur mich an all die Huberts dieser schnelllebigen Welt erinnert. Simply Thank you

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  16. Da sitzt grad n dicker fetter Kloß in meinem Hals und ich heul Rotz und Wasser!!
    Danke dafür, dass Du so bist wie Du bist!

    Astrid

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  17. Ich drück dich mal ganz fest, erstens weil du recht hast und zweitens weil ich noch schlucken muss. Ich bin auch so oft genervt, aber ich sollte das nicht sein sondern lieber froh und zufrieden und glücklich über die Momente und die Menschen. Ach je... ich drück dich besser noch mal.

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  18. Ach Juli, du sprichst mir so oft mit deinen Posts voll ausm Herz oder triffts mich voll ins Herz. Ich mags so sehr. DANKE dafür :)

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  19. Hallo Juli, vielen Dank für diesen nachdenklichen Blogpost.

    Du bringst es sehr schön auf den Punkt, dass die Welt und die darin lebenden Menschen nicht einfach in gut oder schlecht bzw. lieb oder böse eingeteilt werden kann, sondern dass Dinge und Menschen viele verschiedene Facetten besitzen, die aus einem anderen Betrachtungswinkel ganz anders erscheinen.

    Der Tod einer einem mehr oder weniger nahestehenden Person reißt eine Wunde ins Herz, die nach der Trauer eine Narbe hinterläßt. In melancholischen Momenten wirst Du vielleicht die Narben auf Deinem Herzen betrachten, und eine davon wird wahrscheinlich Hubert hinterlassen haben. Und wenn die Melancholie wieder vorbei ist, werden auch Dein KochPOTT und Deine Instagram-Liebchen wichtig sein.
    Alles zu seiner Zeit.

    Nutze die Trauer - anschließend: Kopf hoch!

    Liebe Grüße
    DerFrosch123

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  20. Ich habe nasse Augen -
    Das, was Du geschrieben hast, liest wohl niemand so weg. Vielleicht denkt jetzt der Eine oder Andere über seinen "Hubert" nach. Ich auch.

    JW

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  21. Da hast du wirklich Recht.
    Ich geh jetzt direkt mal jemandem sagen, wieviel er mir bedeutet.
    Danke.
    Und: Umarmung.

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  22. Puh! Leider hast du recht. In letzter Zeit ist mir das auch öfter schmerzlich bewusst geworden. Gut, wenn man dann doch noch kurz vor knapp die Gelegenheit bekommt, wichtigen und lieben Menschen was Nettes zu sagen. Dafür bin ich sehr dankbar.
    Und übrigens auch dir dafür, dass du dich gegen den Küchenpott entschieden hast. Und für nette Worte. :-)

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  23. Mhmm ...... Tod ist sowas endgültiges und mit 55 ...... *schluck*, das wünscht man keinem. Euer kleines Team verstärkt das natürlich. Ich halte mich aus "unserer" Bürogemeinschaft immer etwas raus, kenne die Kollegen nicht so intensiv (privat), nur meine Kollegin, mit der sitzt man schließlich 5 Tage die Woche im Büro.

    Ich finde die Kollegen nicht unsympatisch oder so, aber ich muß mich da vor mir selbst schützen, denn wir haben auch schon liebe Kollegen viel zu früh verloren. Ich habe da immer nahe am Wasser gebaut, so wie jetzt beim schreiben dieser Zeilen.

    Manchmal erwische ich mich auch wie ich mir selber Sachen erzähle oder auf dem Garagenhof stehe und mit nicht vorhandenen Personen spreche. Plem plem? Nö, erzähl ihm auch einfach was du sagen wolltest, er wird's hören.

    LG
    Michael

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  24. Liebe Juli,
    danke, dass du uns alle daran erinnerst. Leider rege ich mich auch oft über Kleinigkeiten, Macken usw. auf, auch über meine eigenen. Aber das Gute und Schöne an einem Menschen zu sehen, ist so wichtig. Und das einander zu sagen noch viel mehr. Gestern wurde ich bei der Arbeit gelobt und habe gefragt, ob das Ernst gemeint war. Ja verdammt! Weil keiner Gutes über sich hören kann und darum anderen nicht sagt oder nicht oft genug, dass sie töfte sind. Mann ey. So, wieder einen Kloß im Hals. Ich möchte mal nicht weinen, wenn ich bei dir vorbeigucke ;)
    Liebe Grüße
    Natalie

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  25. ....*schluck*....na dann...wenn die Zeit jetzt ist...sag ich mal danke für diese Worte hier und alle anderen auch. Ich mag Dich und deinen Blog immer mehr.

    ganz viel liebe Grüße von Annette
    ( die auch sofort ihren Hubert im Kopf hatte )

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  26. wunderbare, nachdenklich stimmende zeilen. danke dir dafür! lg, éva

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  27. Liebe liebe Juli... wie gut, dass du das nicht runtergeschluckt Das ist genau das Thema über das ich im Moment unheimlich viel nachdenke, und du glaubst nicht WIE sehr du mir damit aus der Seele geschrieben hast. DANKE für diesen Post! Damit rettest du vielleicht den Seelenfrieden von mehr Menschen, als du glaubst... Diejenigen mit noch lebenden Huberts sagen ihnen vielleicht endlich mal, wie lieb sie sie haben. Aber auch für diejenigen mit verstorbenen Huberts hat es etwas Tröstliches: Man ist nicht allein, man sieht dass viele andere auch damit leben müssen. Aber hey... bist du ganz sicher, dass dein Hubert nicht auf irgendeiner Wolke sitzt und gerührt diesen Post von dir auf seinem Laptop liest (im Himmel muss es W-LAN geben)? Oder falls er nicht so internetaffin ist, vielleicht spürt er deine Gedanken einfach? Weißt du es??

    Ich drück dich.

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  28. wow . ich bin sprachlos .!
    wirklich wunderschöner text . hubert wird
    sich geehrt fühlen ..

    du bist toll juli . hat dir das schon mal
    jemand gesagt .?!!!

    liebe grüße und danke für die schönen worte

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  29. Stimmt, man macht sich viel zu wenig Gedanken darüber, wie schnell es gehen kann, dass man jemanden NIE wieder sieht. Aber Hubert wird das hier auch lesen und jeden Gedanken, den du über ihn denkst, wird er mitbekommen. Auf dem Grabstein meines Sohnes steht "ich bin nicht tot, ich bin nur in das Zimmer nebenan gegangen", und genau so sehe ich das. All die Menschen, die uns verlassen haben, sind doch immer noch bei uns. Wir können sie nur einfach nicht mehr sehen. Aber mit ihnen reden, können wir immer noch. Menschen sind erst wirklich tot, wenn sie vergessen sind, ansonsten sind sie immer bei uns.
    Ich wünsche allen Gute 24 Stunden; Carpe Diem

    Lieben Gruß und dicke Umarmung

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  30. Liebe Juli, du amüsierst, überraschst und berührst mich mit deinen Eindrücken immer wieder. Diese Zeilen hier sind besonders bewegend, da ehrlich und tiefgründig. Und so wahr! Von ganzem Herzen danke!

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  31. Liebe Juli,
    schöne + wahre Worte. Ich nicke innerlich immer noch. Wahrscheinlich erkennt sich so gut wie jeder darin wieder... Danke dafür!
    Viele Grüße
    Astrid

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  32. dafür jetzt und hier...einen großen Kuss...du hast so so verdammt Recht...danke, meine Liebe...drück dich ganz fest...auf bald...deine i...

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  33. Wunderbar geschrieben. Und Du hast ja so recht.

    Liebste Grüße,

    Isabelle

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  34. Ja!! Du hast so recht. Es kann so schnell vorbei sein... The time is so was von now und das weiß und versuche ich seit einigen Jahren, aus eigener schmerzlicher Erfahrung heraus, bewusst zu leben. Danach is nämlich zu spät... So schön was du über "Hubert" geschrieben hast. Ich drück dich!! Andrea

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  35. Liebe Juli, diesen Post hatte ich schon in England gesehen... aber meine doofe Datenflat für GB war schon aufgebraucht... heute morgen nach wenigen Stunden Schlaf habe ich endlich diesen Text lesen können.

    Recht hast Du, die Macken der anderen muss man manchmal einfach ignoieren und ich über das gute Herz freuen.

    Danke für den Einblick

    lg

    michaela

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  36. Liebe Juli, auf der Fahrt nach Hause in der S-Bahn, noch ärgernd über den Kollegen deine Zeilen gelesen.
    Danke.
    Genau richtig.

    Alles Liebe
    Stephanie

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  37. Liebe Juli,

    das hast du wirklich toll geschrieben. Toll, dass du den Mut hast, so ehrlich deine Meinung zu sagen. Ich denke so einen Fall ist dem einen oder anderen bekannt. Man sollte viel öfter das Gute im Menschen sehen und einfach mal ein Auge zudrücken. Das Leben ist einfach zu kurz um sich zu ärgern.

    Alles Liebe
    Sarah

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  38. So wahr! Gut, dass du´s rausgelassen hast. Und gut, dass du´s hier geteilt hast.
    Danke!!!

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  39. Ein schöner Post! Hubert wird sich freuen wenn er das jetzt von da oben aus liest <3

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  40. Hallo Juli,

    "The time is always now!" - da hasse wahr....

    Als ich Deinen Post gelesen hab, musste ich ehrlich gesagt teilweise schmunzeln. Ich finds gut, dass Du's rausgelassen hast. Genau so geht es mir mit einigen meiner Arbeitskollegen auch. Darum werde ich mir demnächst dreimal überlegen, bevor ich ich über Kinkerlitzken ärger, die nunmal ihre Macken sind.

    Vielen Dank für diesen Denkanstoss. :)

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