Über die Arbeit als Blogger. Oder: Warum ich heimatPOTTential zur Zeit selber doof finde

11. November 2015

Liebes Ruhrgebiet und Rest vonne Welt, heute ist mir mal nach einem richtig, richtig ehrlichen Post. Nicht, dass ich hier sonst rumlügen würde, aber natürlich filtert man als Blogger den Krempel, den man online so von sich gibt. Und in letzter Zeit hat mich diese Filterei echt belastet...und deshalb habe ich auch seltener gebloggt.

Eine ganze Weile dachte ich, dass ich darüber besser nicht schreiben sollte. Ich wollte das irgendwie verknusen und mit mir selbst ausmachen. Aber das klappt nicht. Ich knuse mich nur immer tiefer rein. So tief, dass ich vorgestern Nacht beschlossen hatte, meinen Blog erst mal für eine Weile auf Eis zu legen. Aber dann bin ich ein paar bekloppte Träume später aufgestanden und fand den Beschluss doch ziemlich doof.

Also...was ist los?


Ich habe heimatPOTTential mit keiner Ahnung von nix gestartet. Ich kannte keine anderen Blogs, ich kannte keine anderen Blogger und ich hatte nicht den leisesten Schimmer von dem, was ich hier so tat. Aber Spaß hatte ich. Für zwei...locker. Und irgendwann hatte ich dann plötzlich sowas wie "Erfolg". Und das war eigentlich nie der Plan gewesen. Ich hatte nämlich gar keinen Plan. Aber vielleicht kennt Ihr das: Wenn man in irgendetwas besser wird, entwickelt man Ehrgeiz. Man steckt sich Ziele, doktort gerne an ihnen herum, denkt sich bei jeder Hürde "Komm nur her, Dich pack ich auch noch!" und macht einfach immer weiter und weiter und weiter. Das macht so lange Spaß bis die Kür zur Pflicht wird, denn dann beginnt man, sich selbst unter Druck zu setzen.

Vor rund zwei Jahren habe ich meinen Job als Sozialpädagogin gekündigt, um mich ganz auf meinen Blog zu konzentrieren. Das habe ich hier nie wirklich verkündet, weil es mir irgendwie unangenehm war. Ich wollte nicht, dass jemand abfällig "Jetzt will sie damit auf einmal GELD verdienen?!" denkt...als wäre das etwas Schlimmes. Jedenfalls wünschte ich mittlerweile, ich hätte diese Entscheidung nicht gefällt. Dann wäre die Kür nämlich immer noch die Kür. Und ich mochte die Kür.


Ich habe hier über einige Jahre hinweg sooo gerne Geschichten erzählt. Geschichten aus dem Ruhrpott, Geschichten aus meinem Leben, Geschichten über meine eigene Dösköppigkeit und Geschichten von Momenten und Orten fürs Herz. Wenn ich heute meine Posts aus den ersten 1-2-3 Jahren lese, vermisse ich mich selbst. Ich vermisse meine Lockerheit. Ich weiß, dass sich mein Blog immer noch locker liest, aber das liegt ehrlich gesagt eher an meiner Art zu schreiben und nicht mehr an den Geschichten, die ich erzähle oder an meiner eigenen Einstellung. Eigentlich habe ich sogar schon lange gar keine richtige Geschichte mehr erzählt. Mittlerweile schreibe ich Berichte. Lockere Berichte, klar. Aber von mir, von meinem Alltag und davon wie bekloppt das Leben oder man selber sein kann erzähle ich hier schon lange nichts mehr...dabei hat mir das immer so viel Freude gemacht. Mittlerweile filtere ich. Denn das, was mich in den letzten 1-2 Jahren und besonders in den letzten Monaten so umtreibt und bewegt, ist für mich mit immer mehr Druck und Doofkram verbunden. Und wer will das schon lesen?

Als ich mich vor zwei Jahren für eine Selbständigkeit rund um meinen Blog entschieden habe, habe ich eine wichtige Sache außer acht gelassen. Vielleicht sogar die wichtigste. Dadurch, dass ich meinen Blog nicht mit Werbung vollkleistern wollte, war ich darauf angewiesen, dass mich Unternehmen oder Agenturen aufgrund meiner Schreibe, meiner Kreativität, meiner Fotos oder meines Know-hows buchen wollen. Das bedeutet aber, dass mein Blog als Visitenkarte funktionieren muss. Und das bedeutet wiederum, dass ich mir sehr viel gründlicher überlegt habe, über was ich hier überhaupt schreiben kann. Und irgendwo in den Gräben zwischen "persönlich, aber nicht zu persönlich" und "professionell, aber nicht zu professionell" habe ich dann mich und meinen Spaß verloren.

In den letzten Monaten habe ich so viele Artikel geschrieben, die ich nie veröffentlicht habe. Artikel, in denen ich weniger gefiltert habe, in denen ich auch mal rumgemotzt, rumgenölt oder heikle Themen angesprochen habe. Und immer dann, wenn so ein Artikel fertig war, habe ich gedacht: "Nee, kannste nicht bringen! Wenn DAS dieses oder jenes Unternehmen liest, dann wirkst Du motzig, überarbeitet, gestresst, genervt und unprofessionell."

Und das muss aufhören. Ich möchte heimatPOTTential gar nicht an den Nagel hängen. Ich möchte mich einfach nur wieder freier fühlen. Ich möchte nicht mehr mit mir selbst um eine professionelle Gefallsucht ringen und ich will diese Filterzwickmühle endlich abschütteln.

heimatPOTTential hat nicht so viele Leser gewonnen, weil ich einfach "nur" Berichte geschrieben habe. Ich glaube, dass so viele Leser gerne hier vorbeischauten, weil ich einfach das rausgehauen habe, was mir in den Sinn kam. Weil ich ehrlich war. Weil ich "alles kacke" gesagt habe, wenn alles kacke war. Weil man vielleicht rauslesen konnte, dass ich einfach selbst verdammt viel Freude an der ganzen Kiste hatte. Und wenn Authentizität und Ehrlichkeit nicht professionell genug sind, um mich als Kooperationspartner in Betracht zu ziehen...dann will ich lieber nicht professionell sein.

Zwar ist das nur ein Hirngespinst in meinem eigenen Oberstübchen - schließlich hat mir sowas noch nie jemand vor den Latz geknallt - aber in meiner Vorstellung ticken potentielle Kooperationspartner nun mal so. Sie wollen eine Leistung einkaufen. Und Reichweite. Ich bin kein glatter Mensch. Ich hab mehr Ecken und Kanten als jedes Mehreck. Und ich mag das Ruhrgebiet. Ich hab es sogar richtig lieb. Und ich stecke gerne andere Menschen mit meiner Freude an der einen oder anderen Entdeckung und so manchem Erlebnis an. Und ich glaube, dass das hier so lange funktioniert hat, eben WEIL ich nicht gefiltert und eben nicht immer nur "Ach, tolles Leben! Immer AAAAALLES TOOOOOLL!" gerufen habe. Ich habe verdammt gerne mit meinen Ecken und Kanten im Schreibgepäck für meine Heimat geworben, aber ich möchte keine Schönschreibmaschine für Imageberichte sein. Ich persönlich vertraue nämlich auch selbst viel lieber solchen Menschen, die nicht nur an der Schönwetterfront unterwegs sind. Wer immer nur alles toll findet...?! Wie glaubwürdig kann derjenige bitte sein?


Ich habe hier nie gelogen. Ich habe nie behauptet, dass irgendetwas schön wäre, wenn ich es nicht so empfunden habe. Ich habe nur aufgehört, über die Kehrseite der Alltagsmedaille zu schreiben und habe meine Kodderschnauze in die Schranken gewiesen. Lange Zeit habe ich proklamiert, dass Imagewerbung fürs Ruhrgebiet nicht mit einem Retuche-Stift und glatter Werbepeitsche (wie sie von vielen Agenturen geschwungen wird) funktionieren kann. Das, was die meisten Menschen aus dem Ruhrgebiet mit ihrer Heimat verbinden, ist ein Gefühl. Und wenn man dieses Gefühl glaubwürdig transportieren möchte, muss man echt bleiben. Sonst ist man nur noch ein hohler Werbefritze. Und das will ich zum Verrecken nicht sein.

Deshalb spreche ich mich hier heute einfach selbst von meiner eigenköpfig gebastelten Zwickmühle frei. Ich höre ab sofort auf, irgendwelchen potentiellen Geldgebern gefallen zu wollen. Wenn das dann doof rüberkommt, dann liegt das Problem nicht ursächlich bei mir. Denn ich bin fest davon überzeugt, dass kreatives Schreiben, ehrliche Imagewerbung und eine gute Reichweite im Medium Blog Authentizität vorraussetzen und wer das nicht versteht, ist halt nur so mittelschlau.

Mir bleibt dann das Problem, dass man mich als Folge vielleicht seltener für irgendwelche Jobs buchen möchte. Aber dann ist das halt so. Ich suche mir einfach wieder einen Job als Sozialpädagogin, habe wieder ein geregeltes Einkommen und kann hier wieder so eckig und kantig sein wie ich will. Wenn ich Lust auf einen lockeren Bericht habe, dann schreibe ich einen. Und wenn nicht, schreibe ich halt was Anderes. Wenn sich eine schöne Kooperation ergibt, schön! Wenn nicht, auch schön!

Ein Blog ist eine persönliche Angelegenheit (natürlich immer in einem gewissen Rahmen!). Wenn diese Persönlichkeit flöten geht, dann betreibt man plötzlich nur noch ein Online-Magazin im Agentur-Style. Das gilt für manche Blogs mehr, für manche weniger. Aber ich habe hier immer über mein Leben im Ruhrgebiet geschrieben und das setzt - anders als z.B. Rezepte auf Foodblogs oder Einrichtungstipps auf Interiorblogs - einfach eine gewisse Emotionalität voraus...denn so ein Leben ist nun mal ne emotionale Sache. Außerdem sage ich nicht ohne Grund immer wieder gern "Ruhrpott ist ein Gefühl"...und das gilt dann auch für diesen Blog. Und mit diesem Gefühl will ich im Reinen sein.


Ich habe mich jetzt so lange in ein "Ich will nicht scheitern, ich muss das schaffen"-Korsett gezwängt...dabei ist das echt einfach nur Schwachsinn! Ich scheitere dann, wenn das, was mir wichtig ist und am Herzen liegt, seine Echtheit verliert. Ich scheitere dann, wenn ich mich selbst verkrampfe, um irgendetwas so zu machen wie Andere es vielleicht für richtig oder richtiger halten. Und ich scheitere NICHT, wenn ich sage: So habe ich mir das alles nicht vorgestellt, fühlt sich kacke an, ich kehre wieder in meinen alten Job zurück. Dann habe ich nicht verloren. Dann habe ich gewonnen...und zwar mich selbst und das, was mir wichtig ist. Das, woran ich glaube. (Huch...wie pathetisch!)

Ich bin gerne Sozialpädagogin. Und ich bin gerne Bloggerin. Und ich schlafe abends gerne mit dem Gedanken an ein geregeltes Einkommen ein. Und ich will nicht mehr um Gelder feilschen, auf Aufträge hoffen oder immer wieder die Mühen und den Wert meiner Arbeit als Bloggerin erklären müssen, weil die meisten Menschen immer noch denken, dass man doch einfach mal eben so einen Blogpost schreiben oder so ein Video drehen könnte. Dass man einfach mal eben so ganz locker auf allen Social Media Kanälen aktiv sein und jeden Mailberg zackig abarbeiten könnte. Dass Fotos ja schnell gemacht sind. Dass Werbung mal eben schnell getippt wäre. Klar...vieles davon kann man vielleicht mal eben so runterreißen oder raushauen...aber wie sagt man so schön? Dann isset halt kacke!

Ich will nicht mehr zig Auftragsbälle in der Luft haben und ständig wie ein Heiopei unter diesen Bällen hin und her rennen, ohne zu wissen, welcher Ball iiiiirgendwann mal als Ball oder als Seifenblase in meiner Hand landet. Es passiert nämlich verdammt oft, dass vermeintlich tolle Anfragen ins Postfach flattern, man sich freut, voll den Kopp macht und Konzepte schreibt...und am Ende macht es "Plöpp" und die Seifenblase platzt, weil die Leute die Leistung gerne für umme oder für fast umme hätten. Für viele Leute ist der Blogger in Deutschland halt immer noch nur ein Blogger...ein kleiner Schreibfritze. Viele, viele Firmen gehen auf Blogger zu und wollen kooperieren, aber nur wenige wollen anständig dafür bezahlen. Dann wird einem häufig angeboten, dass man mit "Reichweite gegen Reichweite" zahlen würde. Das bedeutet, dass sie das, was man für sie kreiert, auf ihren Social Media Kanälen teilen und man selbst dadurch neue Leser gewinnen könnte. In Wahrheit haben diese Firmen aber oft nur einen Bruchteil der Follower, die man selbst auf Twitter, Facebook oder Instagram hat. Wer profitiert da also mehr?


Als Vollzeitblogger ist man nicht einfach nur ein lustiger Schreibfritze. Als Vollzeitblogger ist man Autor, Social Media Manager, Grafiker, Technik-Heini, Fotograf, Recherche-Heiopei, Mailmaschine, Kreativmopped, Marketingmensch, Kontakter und manchmal auch noch Filmemacher in einer Person...und wahrscheinlich habe ich jetzt sogar noch Einiges vergessen. Vor allem aber ist man irgendwann Experte im eigenen Themengebiet. Natürlich wird man von niemandem zu all dem gezwungen. Man macht das, weil man es gerne macht. Aber wenn Unternehmen von all diesen Fertigkeiten profitieren wollen, dann macht es auf Dauer einfach verdammt mürbe, wenn diese Fertigkeiten nicht als Arbeit, als wertiges Know-how und als tatsächliche Leistung anerkannt werden. Außerdem ignorieren viele Leute, dass Inhalte, die im Internet auf gut frequentierten Webseiten veröffentlicht werden, auch per se einen Wert haben. Diese Inhalte enthalten Links zu den entsprechenden Firmenwebseiten und davon profitieren die Firmen im Sinne konstanter Werbung, weil sie zum Einen jederzeit und dauerhaft anklickbar und lesbar sind, und weil sie zum Anderen dazu beitragen, dass die Firmenwebsite bei der Googlesuche ein besseres Ranking erzielt. Werbung, die man in den Printmedien für viel, viel Geld schaltet, landet hingegen ruckzuck im Altpapier.

Man kommt sich mit der Zeit einfach doof vor, das immer wieder zu erklären. Es fühlt sich einfach nicht gut an, den Wert der eigenen Arbeit immer und immer wieder rechtfertigen zu müssen. In manchen Bloggerkreisen - z.B. bei den Fashionbloggern - wird damit aus Unternehmersicht schon anders umgegangen, aber im Rahmen eines Regionalblogs hat man einfach schlechte Karten.

So. Kurzfassen lag mir noch nie, aber wenn ich einmal alles aufgeschrieben habe, dann kann ich das Geschreibsel meist voll gut zusammenfassen. Also fasse ich zusammen: So hatte ich mir das in meiner Blauäugigkeit alles nicht vorgestellt und ich möchte heimatPOTTential wieder etwas lieber haben können als es in letzter Zeit der Fall war. Ich habe keinen Bock mehr auf Druck, Pseudoprofessionalität und Zwickmühlen. Ich habe keinen Bock mehr auf diesen Seiltanz zwischen "echt bleiben" und "meine Leistung verkaufen müssen". Und ich will mir nicht mehr sagen müssen, dass das einem Scheitern entspricht. Tut es nämlich nicht.

Merke: Das tat jetzt mal richtig, richtig gut.
Und vielleicht mache ich hier jetzt mal 1-2 Wochen Pause.
Entscheide ich nach Lust und Laune.

Kommentare

  1. Ich finde, dieser Eintrag hat nichts mit Scheitern zu tun, sondern mit Größe! Und du bist an der Situation gewachsen und hast dich entschieden. Entscheidungen zu treffen hat nichts mit scheitern zu tun, sondern damit welchen Weg du gehen möchtest. Und dieser Post war nicht der einfache Weg. Kannst stolz auf dich sein!

    Angela

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  2. Daumen hoch, liebe Juli :-)
    Das ist ehrlich und authentisch und macht dich und heimattpottential so lesens- und liebenswert!

    Dicker Drücker von Maja

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  3. Liebe Juli,

    mach mal ne Pause - ganz genau! Ich blogge noch nicht so lange wie Du, knapp drei Jahre. Aber eins hab ich in der Zeit gelernt: keine Pause machen, obwohl man es eigentlich braucht, is richtig kacke.
    Entscheidungen zu treffen, die das Leben neu ausrichten, sind nie ein Scheitern, sondern ein aktiver Schritt, einen neuen Abschnitt im Leben zu beginnen. Wie gut oder schlecht dieser am Ende sein wird, sieht man dann. Aber gehen muss man ihn erstmal! Ich wünsch Dir weiterhin alles Liebe (und gute Sozialpädagogen werden so dringend überall gebraucht! ;-) - ich weiß, wovon ich rede!).

    Liebe Grüße,
    Carolin

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  4. Liebe Juli! Ich bin ein großer Fan deines Blogs, obwohl ich weit entfernt vom Pott wohne und auch noch gar nie dort war. Ich bin durch Zufall hier gelandet und wegen deiner lustigen, verrückten und authentischen Art geblieben. Aus dem Grund hoffe ich, dass du bald wieder glücklich mit dem Blog bist und er uns noch lange erhalten bleibt. Freue mich schon wieder auf mehr ungefilterte Geschichten aus dem Leben! :-)
    Liebe Grüße, Romy
    PS: Sich umzuentscheiden, wenn man merkt, dass etwas kacke ist, würde ich persönlich nicht als Schwäche sehen - ganz im Gegenteil! Es sollten viel mehr Menschen den Mut haben, etwas zu ändern oder wieder zurückzurudern, wenn sie mit der aktuellen Situation nicht zufrieden sind.

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    1. Dito - ich bin auch hier wegen dir und deinen Geschichten obwohl ich den Pott gar nicht kenne, liebe Juli. Du bist immer ein ganz großes Blogger-Vorbild für mich und ich hoffe, der Spaß kehrt ganz bald zurück! Und sich umentscheiden und reflektieren ist doch viel besser, als das ewige was wäre wenn Spiel. Du hast den Mut gehabt es auszuprobieren und jetzt hast du den Mut zu "back to the roots". Liebe Grüße aus dem Süden!

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  5. Das ist ein wirklich großartiges Posting, liebe Juli. Und ich finde jedem ist es erlaubt seine Meinung zu ändern, das ist kein Scheitern! Leben ist, wenn Dinge sich ändern. Aber wenn es nicht zum positiven ist, dann muss man selbst gucken, was man besser machen kann. Ich freue mich wenn du wieder mehr Spaß am bloggen hast durch deine Entscheidung, dann lese ich auch noch viel lieber hier mit :o)

    Liebe Grüße, Carmen

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  6. Hallo Juli,

    ich lese hier eher seltener rein. Was ein Glück, das es mich gerade über facebook hergetrieben hat. Würdest du nicht schreiben, dass dich das Gefühl schon länger beschleicht, würde ich mich fragen, ob es eine November-Blogger-Depression ist. Denn neulich lass ich von einem Coach, der jetzt her muss und in meinem Archiv liegt "Warum aufgeben keine Option ist". Mein Blog ist noch viel kleiner, aber ich weiß, dass ich ihn nie als Brotjob wöllte, weil ich Angst um die Liebe hätte. Mehr Zeit hätte ich doch gerne, bin aber auch dankbar um meinen Alltagsjob und das der Blog das Krönchen ist.

    Hoffe, dass das Krönchen dir bald wieder passt und hoffe, dass es bald einer der Schubladen Artikel raus schafft, die klingen nämlich nach spannenden Geschichten.

    Alles Liebe
    Tanja

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  7. Liebe Juli,
    vielleicht erinnerst du dich noch daran, dass ich eine Forschungsarbeit zum Thema Blogger / Geld verdienen im Internet geschrieben habe (das Interview, you know...). Das Ergebnis dieser Arbeit wird bald in meinem Blog zu lesen sein, aber vorab kann ich sagen: Das, was du hier beschreibst, ist im Prinzip 1:1 das Ergebnis meiner Arbeit. Auch anderen Bloggern fällt es schwer, den Blog als Beruf zu sehen oder sich selbstständig zu machen, weil sie um ihre Echtheit und Authenzität fürchten. Weil sie sich zu nix gezwungen fühlen wollen. Ich finde das gerade mega interessant und wenn ich Zeit und Geld hätte, würde ich da sogar soziologisch noch mehr zu forschen.

    Aber, so, um jetzt nicht nur von mir zu reden, sondern auch mal auf deinen Beitrag zu kommen: Gut so! Mach das, was du für richtig hälst und womit du dich wohlfühlst. Denn ja, ein Blog macht viel Arbeit und gerade deswegen sollte er noch doppelt so viel Spaß machen. Ich lese auch deine lockeren Berichte immer gerne, aber die Hauptsache ist, dass DU dich dabei wohlfühlst. Und ich freu mich für dich, dass du diesen Entschluss gefasst hast und Heimatpottential nicht aufgeben willst, sondern wieder mehr liebhaben willst :)

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  8. Liebe Juli,
    ein ganz herrlicher, ehrlicher und berührender Artikel. Ich kann dich nur zu gut verstehen, denn mir geht es mitunter auch so,wenn auch aus anderen Gründen.
    Bei mir sind es nicht potentielle Geldgeber, die mitlesen und die daraus ihre Konsequenzen ziehen, bei mir verfolgt die Schulgemeinschaft samt Schulleitung den Blog. Er wird positiv gesehen, aber ich frage mich immer: Wie lange noch? Was ist, wenn ich mal was versammele und dann krieg ich den Blog um die Ohren gehauen.

    Kurzfassen ist auch nicht meins, aber ich versuchs: Ich finde dich und deinen Blog klasse und finde, dass du ganz viel Wahres geschrieben hast. Bleib dir treu, denn nur das zählt!

    Ich drücke dich unbekannterweise!
    Deine Kaddi

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  9. Ach Juliane...jeder der Dich ein wenig kennt wird wissen das Du nichts machen wirst um die Welt zu Ärgern.Du hast uns eine lange Zeit mit Deinem Block sehr gut Unterhalten. Gerade für mich dem das Ruhrgebiet jeden Tag fehlt war es immer ein Stück Heimat. Und wenn Du Dich entscheidest eine Pause zu machen , dann ist es so.. Aber dafür brauchst Du Dich ganz bestimmt nicht entschuldigen. Ich wünsche Dir bei allem was Du nun tun wirst viel Erfolg, und Natürlich wieder Spaß an der Arbeit.. Und vielleicht hoffe ich ja auch ein klein wenig, das Du irgendwann weiter machst.. Gruß aus Lübeck Wolfgang

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  10. Liebe Juli,

    seit langem der erste Beitrag, den ich wieder gerne und vor allem bis zum Ende lese. Ich mochte deinen Blog von Anfang an, seit bestimmt jetzt 4 Jahren. Und in letzter zeit habe ich mich einfach nicht mehr wohlgefühlt - und jetzt weiß ich auch endlich wieso!
    Juli bleib wie du bist - auch wenn das heißt -gefühlt- einen Schritt zurückzugehen. In Wahrheit ist es ein riesen Schritt nach vorn!
    Grüße aus München

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    1. Da kann ich mich - wenn ich darf - nur anschließen! :)

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  11. Dein Blog ist und wird gut bleiben. Bin selbst seit 2008 weg vom Ruhrgebiet, nachdem ich 20 Jahre in Essen gewohnt habe. Bin jetzt im Dreiländereck D/CH/F und freue mich immer, wenigstens noch ein bischen was vom Pott mitzukriegen. In zwei Wochen fahre ich nach über 2 Jahren mal wieder in den Pott. Viel Neues und viel Veränderung wird mir sicher begegnen. Aber ich nehme auch immer gerne Tipps aus deinem Blog für einen Besuch mit. Denn selbst nach 20 Jahren in Essen kann man den Pott nicht komplett kennen. Von daher mach als "Du" weiter, als typische "Ruhrpottschnauze" - mir macht das Lesen des Blogs definitiv immer Freude. Auch wenn meine Heimat jetzt eine andere ist. Ein Stück Ruhrpott bleibt immer im Herzen. LG aus der "Toskana Deutschlands", Karin

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  12. Es gibt da einen tollen Spruch, der sinngemäß lautet "Man ist sich selbst nie so nah, wie in Momenten der Inkonsequenz" - wobei man bei dir nicht mal von Inkonsequenz sprechen kann. Du hast etwas gemacht, worauf du Lust hattest und der Sache eine Zeit lang eine Chance gegeben. Und nun ist eben wieder die Zeit für etwas anderes. Find ich super, dass du so bei dir bist und dazu stehen kannst. Das ist so schon nicht leicht und in der Öffentlichkeit bestimmt noch 10 mal schwieriger.

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  13. zwischentraumundparalyse11. November 2015 um 14:18

    Endlich.... Ich hatte hier schon so lange nicht mehr rein geschaut, weil ich die "alte " Juli und ihre Schreibe vermisst hatte. Das Schnoddrige und Freie hat gefehlt. Und auch ein bisschen die Geschichten über die Spassels. Ich wünsche dir, dass du zu dir zurück findest, und dich nicht weiter in ein Korsett zwängen lässt.


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  14. Reflexion tut manchmal Not. :-) Ich nehme heimatPOTTential als Visitenkarte für Deine Selbständigkeit und Spaßprojekt sowie Arbeitsprobe zugleich wahr. Nimm Dir ein paar Tage Zeit. Ich hoffe, Du machst weiter. Es werden sich auch andere geschäftliche Anknüpfungspunkte ergeben, die Dir Zeit und Freiraum für beides lassen: gut bezahlte Aufträge und Freude am heimatPOTTential.

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  15. Schön Juli! <3
    Danke für deine Offenheit und diesen wunderbaren Post.
    Ich schicke dir viele liebe Grüße und ganz viel Erfolg in allem was da kommen mag.
    Julia

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  16. Tach, ich bin schon einigermaßen alt. Journalist, Werber, Pressearbeiter, Schriftsteller und Verleger seit Mitte der 80er. Und ich ziehe nicht zuletzt wegen meiner Erfahrungen in publizistischen Jobs den Hut vor dir, weil du aus deiner Einsicht schon sehr früh die Konsequenzen gezogen hast. Glück Auf! Arnd

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  17. Genau das ist der Grund warum ich kein Vollzeit-Blogger sein möchte und es beim Teilzeit-Schreiben belasse. Davon leben zu müssen nimmt einem soviel Freiheit. Find ich super, daß Du so mutig bist Dir und der Welt das einzugestehen. Deine Leser werden es Dir sicher danken. Sponsoren die kommen und gehen und unsere Arbeit mitunter gar nicht wertschätzen, wohl nicht. Aber drauf geschissen. ;) GlG/ Nadine

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  18. Toller Post! Viel Glück mit dem "Neu"-Anfang! Back to the roots!

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  19. Liebe Juli,

    Du scheiterst nie, wenn Du bei Dir selbst bleibst und ohne Bauchschmerzen durchs Leben gehst.
    Ich jongliere auch jeden Tag zwischen meinem geliebten Friedrich, der Quality Time zusammen mit meinem Mann, der Hausarbeit, dem generellen Familienmanagement, und meiner Freelance Tätigkeit. Eigentlich ist auch die schon Vollzeit, denn nach dem zu Bett bringen geht's weiter entweder mit meiner Freelance Arbeit oder meinem Blog Pinspiration.de.
    Das Bloggen ermöglicht einem so viele tolle Kontakte, neue Bekanntschaften und Möglichkeiten, aber immer nur mit der Leidenschaft für diesen Alround-Job. Blogger sind Online Marketing Manager, Redakteure, Fotografen, Networker, oft auch Video Spezialisten etc. mit der Passion für ihre Themen. All das muss Dich freiwillig glücklich machen, in keinem super Stress ausarten oder Dich mit Gewissenskonflikten zerreißen. Deine Entscheidung für Deine Lebensqualität ist dann auch wieder eine für Deine Leser und Deinen Blog.
    Ich freue mich schon, Dich auf der Blogst endlich mal persönlich kennen zu lernen, nicht nur als Leserin! Umarmung aus Berlin, Nina

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  20. Hallo Juli,

    als langjähriger Fan und Leser mag ich deinen Blog auch gerade wegen dieser ehrlichen Beiträge.

    Ich kann deinen Frust und Unlust auch gut verstehen und nachvollziehen. Und zu hören, das Unternehmen dich und deinen Blog nicht so ernst nehmen als Geschäftspartner, ehrlich gesagt erschreckt mich das schon etwas und finde das echt doof.

    Ich finde das Menschen in Deutschland von Blogs leben können sollten, wenn sie gut sind und was taugen. Für mich ist dein Blog noch viel mehr; der taugt nämlich echt viel. Ich lese sogar die langen Texte, sonst überfliege ich einfach nur und gucke mir Bilder an, ich finde deine Texte wirklich toll geschrieben. Und ich habe schon so viele Tipps für tolle Ausflüge bekommen; und wenn jemand in den Pott kommt, empfehle ich nur deinen Blog.
    Du wirkst als Mensch über den Blog total authentisch und sympathisch (und bist du in echt wohl auch; weil, als ich mich nach zwei Anläufen mal an deinem Verkaufsstand in der Rotunde in Bochum zu dir getraut hatte, um zu sagen, dass ich ein Fan sei, und du dann leicht verlegen wirktest, fand ich das sehr sympathisch :-))
    Also, was ich sagen wollte: Entkopple dich von den Unternehmen und schalte Werbung. Man kann Werbung auch "nett" schalten ohne alles vollzuknallen. Ich denke nicht, dass du dadurch Leser verlieren würdest, du hättest dann aber eher eine "unabhängige" Einkommensquelle und kannst in deinen Texten wieder mehr "rumschnoddern" :-)

    Viele Grüße
    Daniel

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  21. Liebe Juli,

    vorweg: Ich habe sehr häufig zustimmend genickt beim Lesen dieses Artikels. Dein Dilemma und das, was Dir durch den Kopf geht, kann ich gut verstehen. Nicht aus eigener Erfahrung der "Blog-Professionalisierung", aber da reicht eben der gesunde Menschenverstand.

    Sein Hobby zum Beruf machen ist immer schwierig. Beim Bloggen wohl am schwierigsten, ist der Job selber doch gleichzeitig - jedenfalls vermeintlich - das Akquisemedium.

    Ich kann Dich nur bestärken zurückzukehren zum Ungefiltertsein. Ich würde sogar soweit gehen, zu behaupten, dass es dann nicht weniger ERNSTGEMEINTE Anfragen geben wird. Denn Du hast recht: Glaubwürdigkeit ist das A und O. Oft auch aus Kundensicht - und da weiß ich, wovon ich spreche. Leider nicht immer.

    Die Option, den Broterwerb wieder anders zu realisieren, finde ich aber ebenso gut. Ich bin daher gespannt, wie Du Dich entscheidest. In jeden fall wünsche ich Dir bei diesem Prozess ein offenes Herz, Mut und die Fähigkeit, auf die Meinung anderer zu scheißen!

    Alles Liebe
    Sandra

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  22. Liebe Juli,

    find´ ich gut!
    Mach´ was du fühlst - mach´ das, was dich ausmacht und wenn du dich halt 1, 2 Wochen nicht meldest.
    Gefallen wollen wir zwar alle - gerne auch in der Bloggerwelt - irgendwie immer n´bisschen, aber egal!
    Das, was du bist, was dich ausmacht, geht vor!

    Ich fand´s toll, als ich las, dass du Sozialpädagogin bist! Weisste! Mir sagen meine Jugendlichen: Hart, aber herzlich! Ehrlich, authentisch, ungeduldig!
    Ob privat oder beruflich - ist mir egal! Ich bin in der Regel frei raus, ecke damit manchmal an, aber ich muss ja auch nicht Jedem gefallen.
    Du bist weiterhin authentisch und wenn du Bock hast, wieder in den alten Job zurückzukehren, machste das und wenn nicht, machste das grad weiter - so wie es dir passt und gefällt.
    Mein Freund sagt immer so schön:Alles kann - nix muss!

    Für mich bist du absolut authentisch und das macht dich gerade so symathisch!

    Liebe Grüße, Britta

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  23. Liebe Juli,
    die Antwort hast du dir selber gegeben. Ich denke, du bist auf einem guten Weg. Also, back to the roots.
    heimatPOTTenial einzustampfen wäre allerdings sehr schade.
    Liebe Grüße aus dem Pott und Glück auf, Greta

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  24. Ich würde mal sagen, das da war längst überfällig. Seit wann ich Deinen Blog verfolge weiss ich gar nicht mehr. Irgendwann hab ich damit angefangen, aber ein paar Jahre sind das bestimmt schon. Da stand irgendwo was drüber und ich hab mal reingeschaut. Ich war/bin zwar schon lange hier im Ruhrpott, aber ich kannte/kenne immernoch nur gefühlte Winzigkeiten von allem. Deine Geschichten, vermischt mit dem Persönlichen. Mir hat das gefallen und dann hab ich immer wieder reingeschaut. Du bist einem sympatisch. Weil man das Gefühl hat, dass Du genauso ein Typ bist, wie jeder andere auch. Ehrlich gesagt hab ich mich schon länger gefragt, wie Du das alles zeitlich unter einen Hut bringst, weil ich eben davon ausgegangen bin, dass Du noch weiterhin wo arbeitest. Aber das hat sich ja nun geklärt.
    Ich finde es sehr mutig von Dir, dass Du so mutig warst und Dich damit selbstständig gemacht hast. Das muss man sich erstmal trauen. Ich hätte da glaube ich zuviel Schiss. Leider ist es wirklich oft so, dass viele Leute sich überhaupt nicht vorstellen können, wie viel Arbeit in Dingen steckt, die ja so "einfach" aussehen. Das Verständnis für eine entsprechende Leistung etwas zu zahlen ist leider überall gesunken. Mir fallen da unzählige Beispiele ein. Über die Zeit hinweg wurde schon deutlich, dass Du Dir selbst immer viel Druck machst. "Es muss immer alles perfekt werden". Manchmal ist aber gerade das "nicht-perfekt" perfekt. Natürlich bist Du in der Zwickmühle, dass Du von Leben musst und dass Du gleichzeitig, aber nicht als Werbekanal dienen willst. Das mit der Werbung war in letzter Zeit ziemlich häufig (kam mir zumindest so vor). Also, dass Du nich als Litfasssäule dienen willst ;-) Egal, lassen wir die Litfasssäule Litfasssäule sein. Du musst keinen Leuten hinterherlaufen. Wenn jemand mit Dir arbeiten will, dann wird er das entweder tun wollen oder nicht. Aber indem Du dich auf Dauer verstellst, wird es nich besser. Die Welt besteht nie dauernd aus Friede Freude Eierkuchen, auch wenn man bei manchen Leuten den Anschein hat es wäre so. Es funktioniert eigentlich nie, dass man sich dauernd verstellt. Irgendwann fliegts eben immer mal auf. Ich finde es gut, dass Du reinen Tisch gemacht hast, dass Du Dir selbst treu bleiben willst und dass Du sagst "scheiss drauf, was die anderen da denken, ich seh das so und mach das so und schreib das auch so". Eigentlich musst Du Dich dafür auch nicht rechtfertigen. Auch nich dafür, dass Du gerne ein geregeltes/geregelteres Einkommen hättest. Ich kann das echt gut nachempfinden. Diese ganze Fragereien und so, das is doch voll nervig oder? Seit Ewigkeiten bin ich nun am studieren, gemessen an den Abschlüssen aber keine Langzeitstudentin. Nur Verständnis dafür haben wenige. Gibt jedes Mal nervige Fragen, die für mich häufig auch unangenehm sind. Ich hoffe nächstes Jahr endlich in die richtige Berufswelt starten zu können, um dann auch das lang ersehnte geregelte Einkommen und die regelmäßige Tätigkeit zu erhalten.
    Manchmal ist eben alles doof und irgendwann ist das Fass voll und man platzt und muss alles raus lassen. Nochmal: ich finds gut, dass Du das so gemacht hast und Dir damit selbst ehrlich und treu bleibst, weil Du so ein besseres Gefühl hast. Man kann nie genug Erfahrungen sammeln! Meine mentale Unterstützung für alles weitere hast Du!

    Abschließend habe ich noch ein schönes Zitat, das ich neulich in einem Zeitungsartikel gelesen habe:
    Was hinter uns liegt, was vor uns liegt, sind Winzigkeiten im Vergleich zu dem, was in uns liegt. - Oliver Wendel Holmes

    Alles Gute und viele Grüße
    Kirsten

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  25. Ein ganz toller Text. Ich kann mir auch gar nicht vorstellen, wie es sein muss, als Bloggerin selbstständig zu sein. Ein Hobby zu professionalisieren- dafür hätte ich sowieso Bammel. Denn mein Hobby ist eine Leidenschaft, die ich als Ergänzung in mein Leben packe. Du beschreibst es ja selbst aus Kür wurde bei dir Pflicht. Das sollte vermieden werden. Für den Schritt und deinen Mut verdienst du Respekt. Aber einzugestehen, dass man sich hierin auch verliert, finde ich viel bemerkenswerter.
    Lieben Gruß

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  26. Ich weiss genau was du meinst, auch wenn ich es als hauptsächlich-Food-Bloggerin ein bisschen einfacher habe, weil ich nicht so viel persönlichen Kram in den Blog stecken muss. Aber ich hab mich bewusst dagegen entschieden, den Blog als Einkommensquelle zu betreiben. Das hätte es mir echt versaut. Aufträge von Firmen annehmen, hinter denen ich nur so halb stehe oder deren Konzept mir nicht gefällt, immer Angst haben müssen, dass man sich Feinde macht.. Das wär echt nichts für mich.
    Ich finds gut, dass du deine Zweifel hier teilst. Auch wenn ich finde, dass du eine von den wenigen Bloggerinnen bist, die Kooperationen machen die wirklich authentisch sind.
    Liebe Grüße,
    Ela

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  27. Ick freu mir meinen bergischen Erdbeerarsch ab! Juli is back! Yeah, Baby, yeah!

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  28. Tach auch,

    als entfernter, stiller Leser hat man doch im Laufe der Zeit eine Veränderung gemerkt. Die Leichtigkeit ist irgendwie verschütt gegangen.

    Also:

    Nimm die Kackstelzen inne Hand, geh ma Luckilucki machen, Kopp freikriegen und gut is!
    Ich zisch getz ma ab, bis denne.

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  29. Liebe Juli,

    ich bin eigentlich niemand, der viel kommentiert. Gerade nicht auf Blogs. Aber bei diesem tollen Post musste ich mal über meinen Schatten springen, denn ich finde, er ist dir mega gut gelungen und meines Erachtens, hast du damit wirklich viel Mut bewiesen.
    Da ich selber nicht blogge, möchte ich gar keine großen Worte schwingen, da ich nicht das Wissen dazu habe. Nur soviel: Ich bewundere deinen Mut, dich vor ein paar Jahren für deinen Blog selbstständig gemacht zu haben. Aber noch mehr bewundere ich gerade deine Ehrlichkeit, deine Gefühle so offen auf den Tisch zu legen und nicht nur dir selber gegenüber ehrlich zu sein, sondern auch der ganzen Welt gegenüber und das Risiko einzugehen, dass es dir negativ ausgelegt werden kann.
    Und was das Scheitern angeht: Ich finde das Wort immer doof, denn es ist so negativ behaftet. Du bist meines Erachtens nie im Leben gescheitert, denn du hast eine sehr große Herausforderung angenommen und bist daran gewachsen und bist ein Wagnis eingegangen, was viele (und da möchte ich mich gar nicht ausschließen) eher scheuen würden. Daher solltest du, meiner Meinung nach, dieses "böse" Wort aus deinem Wortschatz streichen :)

    Daher noch einmal meinen vollsten Respekt und dass dir gelingt, was du dir vornimmst.
    Liebe Grüße
    Sabrina

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  30. Meine Liebe,
    du hast vollkommen recht - mach das was DIR gut tut und dir Spaß macht, ganz egal ob dann Kooperationspartner abspringen oder dich blöd finden oder so. Dieser Blog gehört dir, dein Leben gehört dir - mache Dinge die dir gut tun und schreibe über das, was du möchtest!
    Ich mag deinen Blog - weil DU ihn schreibst und ich lese gerne deine verrückten Geschichten und freue mich, wenn bald wieder mehr davon hier zu lesen sind. Ich wünsche dir, dass du das durchziehst und vorallem, dass du ganz bald wieder mehr Freude an deinem Blog hast - denn darum soll es ja gehen. Und ich wünsche dir, dass du einen tollen Job findest - wenn du es wirklich willst und wenn nicht, dass es eben einfach läuft ;)
    10000 Küsschen
    deine Dani

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  31. Respekt Juli für die offenen Worte. Ich selbst bin Hobbybloggerin und möchte das auch weiterhin bleiben. Merke aber immer mehr, dass um mich herum immer mehr Vollzeitblogger entstehen - leider früher oder später merke ich das als Leser. Die Ecken und Kanten fehlen, genau deshalb liebte man zuvor den Blog. Ich mag nicht alles über einen Kamm scheren und verteufeln, dass man mit Blogs Geld verdienen kann. Persönlich finde ich, sollte es sich die Waage halten, das Wichtigste aber: sich treu bleiben!
    Und das ist Dir mit diesem Post wohl gelungen ;-)

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  32. "HeimatPOTTential muss leben!" Ich gründe eine Kampagne! :)
    Oder anders gesagt: Auch so, wie es jetzt war, ist es doch immer noch tausendmal besser als ganz ohne, oder?
    Ich konnte das super nachvollziehen, obwohl ich immer schon gesagt habe, dass ich nie allein vom Bloggen leben möchte. Aber auch ich bin ein bisschen am Suchen nach meinem ursprünglichen Herz. Das lag auch daran, dass ich irgendwann dachte, dass mein persönlicher Scheiß keinen Menschen interessiert, weil es davon tausende Blogs gibt. Aber da hab ich wohl irgendwie falsch gedacht. Ich bin jetzt auch am Zurücktrippeln, wobei ich mich nie so gefunden hatte wie Du in Deiner Schreibe.
    Das ist bei mir anscheinend ein Weg, bei dem ich nicht so genau weiß, wohin der führen wird oder soll. Schön, dass es Dir da anders geht: Du weißt eigentlich schon genau, was Du willst, und das ist wunderbar. :)

    Liebe Grüße
    /inka

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  33. Liebe Juli,
    bevor ich ins Ruhrgebiet gezogen bin, hab ich "Essen Viehofer Platz" von Jürgen Lodemann gelesen. Danach wollte ich genau dort hin, wo die Leute so reden - im Dialekt, aber auch als würden sie ihr Herz auf der Zunge tragen. Nur so kann man sympathisch rüber kommen und dabei reden was man will, um im besten Falle für die Worte, die einem aus dem Mund fallen auch noch Geld zu verdienen (Helge Schneider). Ansonsten wäre es ja so wie in all den Lifestylemagazinen: egal ob man eines oder 111 liest, es steht stets dasselbe drin - Langeweile mit Bildern, ganz professionell. Spannend, schön ist anders. Machs.
    LG Nik

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  34. Hach Juli, irgendwie bin ich ganz erleichert, das alles jetzt so von dir zu hören und zu lesen.

    Ich bin erst relativ spät auf deinen Blog gestoßen (Anfang dieses Jahres) und somit - natürlich ohne das zu wissen - direkt in der "berufsmäßigen" Blogphase von dir gelandet. Weil mir dein Blog gleich so gut gefallen hat, habe ich auch ältere Posts (insbesondere die herrlich erfrischenden "Böse Welt"-Dinger) nachgelesen und habe mich seitdem soooo oft gefragt "Hey, warum schreibt sie nichts Derartiges mehr?". Erst habe ich es auf ein allgemeines "Erwachsenwerden" (doooofes Konzept, so generell), dann auch tatsächlich auf die Professionalisierung des Blogs, die du ja immer mal wieder hast durchblicken lassen, zurückgeführt. Und konnte dich gut verstehen! Ich hätte genauso gehandelt bzw. geschrieben. Man fühlt sich ja ständig und permanent von potentiellen Auftraggebern beobachtet.

    Eindrücklichstes Beispiel war für mich dein Post zu dem Angestellten bei der Essener Stadtverwaltung (habe - was ja vielleicht von dir nach den Reaktionen damals so gewollt ist ;-) - den Namen + konkrete Situation vergessen), wo du doch einiges an Kritik einstecken musstest. Danach kam so gaaar nichts mehr in die "Böse Welt"-Richtung, was ich auch sehr gut nachvollziehen konnte. Wer möchte als professioneller Blogger denn gerne etwas von seiner manchmal auch missgelaunten, vorschnell urteilenden und daher eigentlich total MENSCHLICHEN Seíte preisgeben?

    Ich persönlich mochte auch die professionellen Posts von dir gerne. Genau wie du oben schreibst: Du schaffst es IMMER noch, auch diese locker-flockig und "mit Knodderschnauze" zu verfassen :) ABER... es sind eben nicht mehr diese (relativ) ungefilterten Posts "frei Schnauze" à la "Was mich gerade so umtreibt" und "einfach mal raus muss". Wenn dir das fehlt (mir und, ich denke vielen Lesern, hat es schon ein bisschen gefehlt), ist es echt gut, dass du es JETZT bemerkt hast und handeln möchtest! Vor allem BEVOR du den Blog, wie du anfangs schreibst, gleich ganz dichtmachst. Das wäre nämlich super schade... hierdrin steckt nämlich so viel Herz und noch ganz viel POTTential!

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  35. Manchmal, ich bin sonst nicht so der Blogleser, doch watt mutt, data mutt.
    Martin_funmusik@instagram.com

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  36. Und damit hast Du das ganze Dilemma des professionellen Bloggens sehr schön auf den Punkt gebracht. Hü oder Hott. Hühott funzt nicht. Job ist Job. Das kann man auch nicht wegargumentieren.

    Mit vielen der von Dir benannten Widrigkeiten kämpfen Freiberufler in der Kreativbranche seit Jahren. Manche nennen es deswegen Kreativ-Prostitution… . Der Lack ist jedenfalls schon lange ab von der schillernden Werbe- und Medienbranche. Oder war da gar nie einer drauf? Alles nur Schall, Rauch und Illusion? Denn wenn Kreativschaffende eines können, dann die perfekte Scheinwelt kreieren. ;)

    Liebe Juli, ich bin mir sicher, Du wirst die für Dich die richtige und wichtige Entscheidung treffen. Wissen kannst es nur Du.

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  37. GANZ GENAU SO SIEHT DAS AUS!
    Danke!
    Schöne Pause und:
    Glück auf!
    herzliche Grüße von Tanja


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  38. Liebe Juli,

    Du triffs datt haargenau auffen Punkt, hätte meine Oma getz gesacht.

    So wie du bist, so wie du schreibst, so fühlt sich für mich ein Stück Heimat in der Ferne an.
    Ich bin im Pott geschlüpft und groß geworden, zwischen Schloten und Kohlenhalden. Und wenn ich deine Texte lese, dann lächele ich und bin meiner Heimat ein Stücksken näher.

    Hör einfach auf dein Bauchgefühl. Wenn du mich fragst, Unternehmen, die die authentische Juli nicht wollen, sind entweder total bekloppt oder haben das Internetz nicht verstanden.

    Liebe Grüße in die Heimat,

    Tobi

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  39. Eigentlich wollte ich heute einen Offline-Abend machen. Du weisst schon, an dem man sich einfach ein gutes Buch schnappt, vielleicht ein wenig spazieren geht und vielleicht ein Bad nimmt. Hab ich alles gemacht, aber dann ist mir dein heutiger Blogpost in die Hände gefallen. Und Juli - ich kann dem soo sehr mitfühlen! Ich habe Mitte des Jahres auf einen Teilzeitjob reduziert. Passt ja auch gut zu einem Teilzeitreisenden. Aber anstatt mir einen easy peasy relaxten Sommer zu machen, kam die Panik. Und die Zahngeschichte. Und mein verdammtes eigene Anspruchsdenken. Das Ende vom Lied... Trotz eines Hammersommers und trotz weniger "Bloggerreisen" habe ich nicht einmal einen See besucht. Und meine Schreibe hat unter diesem Druck sehr gewaltig gelitten. So weit, das ich mich irgendwann nicht mehr selbst lesen konnte. Und mich auch so allgemein voll blöd fand. Und überhaupt. Das Ende vom Lied - ab kommendes Jahr werde ich an meinem Blog etwas ändern und wieder damit anfangen persönlicher zu werden. Und nicht mehr 14 Berichte im Monat raushauen zu wollen. Ich muss mir wieder angewöhnen, Spaß an dem zu haben, was wir tun. Und halt auch mal nen Tag alle vier gerade sein zu lassen. Der Anfang? Eine Bloggerauszeit über die Feiertage. So ganz. Und gar. Hoffentlich bringt es was.

    Das schwierige ist - die Bremse zu ziehen. Aber wenn der Wagen langsamer wird, sieht man auch wieder die schönen Bäume, die am Wegesrand stehen.

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  40. Applaus! Aber sowas von!
    Knutscha, lealu

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  41. Ich freu mich richtig darüber.schon länger fällt der Druck auf. Nicht nur bei dir, bei vielen größeren Bloggern. Plötzlich fehlt die Liebe, das Persönliche, man sieht nur noch gestellte Fotos oder Werbemittel und man selbst fragt sich, wo ist der Ursprung hin? Du bist eine der Jenigen bei der das noch am wenigsten auffiel, dennoch bin ich froh darüber, dass du zum Alten zurück kehren möchtest und ich hoffe noch weitere werden dir folgen und wieder mehr Herz reinstecken, statt Druck und Finanzen im Hinterstübchen, denn das ist es doch was es ausmacht.

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  42. freiheit für juli! :D solange es dir mit deinen entscheidungen gut geht, ist alles prima... deine leserschaft mag dich so wie du bist, weil du toll bist, wie du bist... äh... na, weißt schon... go, juli! :)

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  43. Du heulst jetzt aber morgen nicht auf Youtube rum, weil Du Deine Miete nicht mehr zahlen kannst?! *fg* - Nich hauen liebe Community - war eine SCHERZ! Ich versteh sehr gut, was Du meinst und finde Dein "coming out" bewundernswert und für Dich wohl absolut notwendig. Danke für Deine (vielen) ehrlichen Worte :-)

    LG

    Der Seher (Wolfgang)

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  44. Bravo , liebe Juli. Das bist du und das macht Spaß zu lesen. Je länger, je besser.
    Weiter so!

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  45. Ich drücke dir die Daumen, dass du bald alles zum Positiven wenden kannst. Auf jeden Fall hast du in dieser Zeit spannende Erfahrungen gemacht und das hat dich weitergebracht, was immer jetzt kommt.

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  46. Super! Was raus muss, muss raus!
    Sellout hat noch nie Spaß gemacht und Ehrlichkeit währt am Längsten.
    "Ich hab mehr Ecken und Kanten als jedes Mehreck."
    Super Satz!

    Mach das was dir Spaß macht!

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  47. Endlich mal Leben inne Hütte :)
    So isser der Pott... nich Schicki-Micki sondern platt raus... So oder So!

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  48. Total müde von meinem neuen Job mit festem Einkommen (Yeah!) habe ich mich jetzt durch den ganzen Artikel gekämpft. Ich wollt nur sagen: ich drück die Daumen für einen neuen Job und wieder mehr Spaß beim bloggen. Bleib wiede bist.

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  49. Das freut mich :-)
    Es gibt so viele Blogs in letzter Zeit, die einfach totkommerzialisert werden - einige können es besser kaschieren als andere (und ja, das sind meist die, die auch wirklich gut schreiben können), aber Herz und Persönlichkeit leiden darunter irgendwie immer. Mich schmerzt das, auch wenn ich es durchaus verstehen kann ;-) Ich frage mich durchaus auch öfter, ob ich eigentlich doof bin, die vielen Kooperationsanfragen oder Angebote in den Wind zu schlagen *g* - aber im Grunde meines Herzens weiß ich, dass ich damit nicht glücklich werden würde. Das Blog ist mein Baby und das wird nicht verhökert - da mach ich so, wie es mir gerade passt und die Kohle muss auch in Zukunft woanders her kommen.
    Ich drücke Dir die Daumen für einen tollen Job im Leben 1.0 und dass Du in Zukunft wieder völlig zufrieden und mit Dir im Reinen hier reingucken kannst :-)
    LG Tina

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  50. Ich habe dich seinerzeit bewundet, denn auch ich sitze an manchen Tagen im Büro und denke, so einfach mal frei nehmen, als Selbstständige(r) was machen ist doch geil. Aber ich bin genauso ehrlich, ich würde es nicht tun, wenn mich keiner zwingt, denn so ein geregeltes Gehalt ist auch eine feine Sache. Also bewundere ich dich ebenso, wenn du jetzt eine Rolle rückwärts machst. Besuche einfach mal wieder eine Halde, auch wenn du schon 5 x dort warst, keiner erwartet, daß du jede Woche was neues entdeckst. Und wenn du ein November-Bäh hast (ich sag dir ich kenne das, ich empfinde sobald es wieder früher dunkel ist auch schon mal alles Bäh), dann schreib was drüber. Manchmal verpacke ich das Bäh auch in einen kleinen Ausflug und das Bäh klingt gar nicht mehr so böse. Mußt ja nicht gleich Kacke sagen ;-).

    LG Michael

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  51. Toller Beitrag! und Alles Gute!
    Liebe Grüße aus Bonn
    Stephanie

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  52. Ja voll gut!

    Blogger sollten stärker dazu stehen was sie sind, nämlich sehr oft Experten in einem ganz bestimmten Gebiet mit deutlich mehr Basisnähe zum interessierten Leser.

    Hat echt Spaß gemacht den Beitrag zu lesen.

    Carsten (Outdoor Blogger Network)

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  53. DAS ist Juli!
    Ganz viel Glück auf einen neuen Job und ich freue mich auf alles was in Zukunft zu lesen und zu sehen sein wird! Echt! Alles Liebe und Gute mit herzlichem Gruß, Martina aus dem Allgäu

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  54. Hey Juli,
    ich finde deine Entscheidung gut! Und ich urteile nicht nach dem Prinzip "Erfolg/Scheitern". Vor 2 Jahren war es für dich die richtige Entscheidung, dich nur deinem Blog zu widmen. Heute ist es die für dich richtige Entscheidung, einen Job zu haben und den Blog zu betreiben. Dich heute neu zu entscheiden bedeutet ja im Umkehrschluss nicht, dass deine Entscheidung vor 2 Jahren falsch war oder ein Rückschritt, nur weil du zu dieser Konstellation wieder zurück kehrst. Es ist halt ne Veränderung. Überspitz gesagt: hättest du dich entschieden, 'ne Pott'sche Currywurst-Bude aufzumachen, statt deinen Blog weiter zu betreiben und in deinem erlernten Beruf zu arbeiten, wäre das ne Weiterentwicklung? Ne, eben auch nur ne Veränderung, genau wie jetzt.
    Ich hab das jetzt vielleicht irgendwie wirr zusammengeschrieben, was ich meine, ist: der Ausflug in die Blog-Arbeits-Welt war eine Erfahrung, die sich nicht alle trauen würden. Es hat eine Weile gut für dich funktioniert, jetzt nur noch so minder und daher machst du wieder was anderes. Prima! End of Story!
    LG, Sonja

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  55. Hey Juli,

    ich glaube ich habe schon länger nicht mehr bei Dir kommentiert... Ich lese eigentlich immer, aber ich hatte in den letzten Monaten selten das Gefühl ich muss da was zu sagen... Jetzt schon! Tu das was Dich glücklich macht. Mach mal (wieder) was anderes und dann kommt die Juli wieder die sacht watt se denkt... HURRA! welcome back.

    michaela

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  56. Hej Juli,
    hab mich schon gewundert woher Du "nebenbei" die Zeit für das Ganze hergezaubert hattest...

    Ich habe es vor Jahren in Deinem "anderem" Foto-Blog geschrieben: wolltest es professionell, oder als Hobby durchziehen? Mit den ganzen Vor- und Nachteilen...

    Ich hoffe Du machst dennoch nicht so laaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaange Pause - viel Glück.

    lg, antonio

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  57. Ich lach mich schlapp. Morgen laufen 650 Blogger zu einem teuren Event, um da hin zu kommen wo Du schon gewesen bist. Zu diesem Post brachte mich eine Freundin, weil ich in der Blogger-Krise stecke, und sie mir zeigen wollte dass ich nicht alleine bin.
    Diese Krise ist schon fast so normal wie Bloggen selbst. Du hast in allen Punkten recht. Man schmeisst irgendwann alles hin, weil es keinen Spaß mehr macht. So ist das Leben. Ein ewiges auf und ab. Ich warte noch auf den großen Knall, bei dem all die schönen Blogger-Blasen zerplatzen.

    Ich kann Dich sehr gut verstehen.

    Viele Grüße, und einen schönen Tag im Pott, aus dem wir alle kommen. Bärbel

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  58. Respekt für dieses öffentliche Statement. Kaum jemand gibt zu, wenn er scheitert, schon gar nicht im ach so perfekten Social Media. Danke für deine Ehrlichkeit, mach das, was für dich am besten ist. Ich habe deine "was mir so in den Sinn kommt und so passiert"-Geschichten immer geliebt, freue mich schon sehr darauf. Denke niemand, der die Selbstständigkeit versucht hat, muss sich verstecken, wenn es nicht klappt. Ziehe meinen Hut und wünsche dir alles Gute für die Zukunft.

    Viele Grüße, Silke

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  59. Ich hab mich öfter gefragt, ob ich meinen Blog zu wenig betreue, ob Handyfotos wirklich ausreichen, ob ich damit eigentlich Erfolg habe. Aus meinem kleinen Lifestyle-Blog wurde in meinem Kopf ein alberner Hausfrauenblog mit bescheidenen Bildern. Einer, den eh keiner liest und der kein Konzept hat und der sowieso nie Erfolg haben kann. Mittlerweile weiß ich, dass mein Blog eins ist - authentisch. Und dass ich daran Spaß habe(n muss)! Dein Beitrag hier bestätigt mich in dem. Danke! :-)

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  60. Upps!...Ich sag ja, ich kenn mich mit Blogs nicht so aus. Jetzt habe ich mich doch glatt "verpostet". Hier also nochmal an der richtigen Stelle (denke ich):

    Hallo,

    vor einigen Tagen habe ich den Blog entdeckt und...macht jetzt wieder zu...oder ist weiter online, aber es kommen keine Beiträge mehr?
    Ich habe wenig Ahnung von Bloggen und noch weniger davon, wie man mit Bloggen Geld verdient. Das mal vorne weg. Den Wunsch nach einem sichereren Einkommen kann ich jedoch sehr gut verstehen und auch dass man sich treu bleiben will (so formuliere ich es jetzt mal).
    Ich selber habe auch Sozialpädagogik studiert, musste aber leider feststellen, dass die Bedingungen immer schlechter und die Arbeitsverträge immer befristeter wurden.
    Umso schöner zu lesen, dass Du Deinen Ursprungsberuf noch so magst. Die Idee des Berufes mag ich immer noch, nur...ich weiß nicht, wie lange das noch gut gehen kann.
    Das ist meins. Vielleicht findest Du ja wieder den passenden Bereich für Dich, wo Du dauerhaft ein stabiles Einkommen hast, wo soziale Arbeit noch sozial und Du vor allen Dingen zufrieden bist!!!!

    Ich habe die Texte hier bisher nie gelesen (außer jenen letzten jetzt). Ich bin an den Bildern hängen geblieben, weil ich so gerne neue Gegenden, etc. entdecke ...und besonders gefielen mir diese "Best off..."-Listen,...nenne ich jetzt mal so, wo die schönsten Bilder des Jahres nochmal abgebildet wurden.
    Für mich hatte das gleichzeitig auch was davon: Zu sehen, was alles im Jahr schön war,...auch wenn manches doof war. Also nochmal den Blick auf das Positive werfen. Das gefiel mir gut und ich dachte, dass es gut ist, dass ab und zu mal zu tun (auch für andere, auch für mich).
    Ich habe Deine Texte also nicht gelesen und weiß nicht, was Du alles von Deinem Alltag geschrieben hast. Wenn aber so eine Sperre in einen rein kommt, dass man auch vom Mistigen schreiben will,...aber irgendwie nicht mehr richtig kann, weil man denkt, anders schreiben, sein zu müssen,...ja, das verstehe ich, dass sich das nicht gut anfühlt.

    Ich werde in der nächsten Zeit mal gucken, ob es diesen Blog noch gibt. Ich habe noch längst nicht alles entdeckt. Eigentlich war ich nur auf der Suche, nach netten Orten im Ruhrgebiet.

    Liebe Grüße, eine Mitleserin (naja, bis her eher Mitschauerin)!


    Nachtrag: Achso, und die Bilder von den leckeren Café-Sachen finde ich sehr schön. Ich glaube zwar nicht, dass ich extra wegen einem Café in eine bestimmte Stadt fahren würde, aber es tut gut, solche Berichte bzw. Fotos zu sehen, da mein Eindruck ist, das die Qualität beim Draußen-essen-gehen immer schlechter wird (aber, das ist jetzt nicht der Hauptgrund, warum ich in diesem Blog gelandet bin!!! :-) )

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  61. Ach, Juli...

    Kommentare im Minutentakt sollten eigentlich alles sagen....
    Hab keine Angst und tu das Richtige.
    Auch wenn es heißt: "Back, to the roots."
    Jelernt is jelernt.
    Liebe Grüße,
    Mari

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  62. Bin hier über Blogland (FB) gelandet und habe zum ersten Mal etwas von dir gelesen... und bin begeistert! Sehr offen und mutig. Sehr gerade. Und bitte, ja, mach, was dir gut tut. Und was dich deinen Blog wieder lieben lässt. Ich möchte doch so gerne noch ganz viel von dir lesen.

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  63. Go Juli, go Juli, go Juli !!!!!!Ich lese jetzt seit ca. 1 1/2 Jahren bei Dir und hab mich schon schlapp gelacht (im positiven Sinne) über Dich. Mir gefallen die "alten" Posts viel, viel besser als die "professionellen". Außerdem alles ist gut, solange es Dir gut geht !
    Liebe Grüße, Heike

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  64. Wie die Omma vom Ollen immer schon sachte: Besser raus als rein :-) Mach einfach weiter mit dem was Du liebst und scheiß auf alles anderen! Deine Leser bleiben Dir treu, eben weil Du so schön ehrlich und kodderich bist. Ich jedenfalls liebe Deinen Blog!!!
    Liebe Grüße vom Fuße der Halde Haniel
    Sandy

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  65. Hallo, im Grunde habe ich deinem Post und diese fast unzähligen Kommentaren nix mehr hinzuzufügen. (ja ich habe sie bekloppter Weise einfach mal alle gelesen?)
    Aber ich käme nicht ausm Pott, wenn ich mein Schnüttchen hier einfach halten würde.

    !!!!! Ruhrpott heißt da krichsse die Wahrheit direkt ins Gesicht. !!!!!

    und es ist gut das du es genauso hälst.

    Wem es nicht passt, da ist die Tür...

    Also sei wie Du bist, sei Pippi Langstrumpf aus tackatuckaland und mach dir die Welt wie sie dir gefällt. Wenn man die Möglichkeit hat sollte man sie nutzen.

    Geht man einen Schritt zurück, folgen meist drei direkt nach vorne.

    Gerade Lebensläufe, lesen sich nicht gut.

    Wer "Rückschläge" erlebt, der kann mit zukünftigen besser umgehen:-)

    so genug geplaudert.

    Glück auf und einen tollen Tag.
    Ich lese dich gern:-)
    Gruß Rita

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  66. stimmt - ich habe deinen "alten" posts vermisst.

    auch die professionellen sind gut geschrieben, lassen mich schmunzeln und machen den eindruck, leicht und locker geschrieben zu sein.

    trotzdem ist der alltag abhanden gekommen, und genau den fand ich so erfrischend ehrlich und schön. mir fehtl das ruhrgebiet nach wie vor, owl kann dagegen einfach nicht anstinken, und beim lesen deines blogs bekommen ich wunderschönes heimweh und gleichzeitig geht es mir gut.

    ich freue mich darauf, wieder beiträge frei schnauze zu lesen und bin mir (fast) sicher, dass du genau damit wahrscheinlich noch mehr potentielle auftraggeber bekommen wirst. :-)

    lg sonja

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  67. Eine supergute Idee! Anfangs bin ich wegen der lustigen Nörgeleien und der Stehaufmännchen-Mentalität Deiner Posts hängen geblieben und habe zum Schluss nur noch ab und an mal reingeschaut, denn der Pott ist von Berlin weit entfernt und Hotels, Futteragen und Schnickendöns waren für mich nur halb interessant.
    Ich habe angebrannte Eigenversuche, Parkplatzprobleme, Freizeitdebakel und launige Fotos soo vermisst, aber was weiß ich denn, vielleicht fanden ja einfach keine statt?

    Jetzt bin ich ganz gespannt, wie es weiter geht ... uiuiuiui.

    Ganz liebe Grüße mit fest gedrückten Daumen
    Yvonne

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  68. Hui, so ein langer und wichtiger und ehrlicher Text, danke dafür!

    Ich muss ja ehrlich sagen, dass ich etwas gestockt habe bei dem Punkt, dass du dieses oder jenes nicht schreiben wolltest, weil es unprofessionell ist. Ich finde, dass du auf deinem Blog und insgesamt total professionell rüberkommst, und gleichzeitig sympathisch :) Dein Schreibstil auf dem Blog ist eben genau das, dein Stil, und genau deswegen lesen deine Leserinnen und Leser hier mit. Und jeder vernünftige PR- oder Blogger-Relations-Mensch sollte das wissen und dich machen lassen! Genau deswegen kooperieren Unternehmen ja mit Blogs: Weil sie eine ehrliche, authentische Meinung vertreten und alles in ihrem eigenen Stil beschreiben. Würden Unternehmen das nicht wollen, könnten sie ja auch einfach irgendwo eine simple Anzeige schalten :) Und ganz ehrlich, jemand, der dir den Mund verbietet, mit dem willst du ja wahrscheinlich eh nicht zusammenarbeiten...

    Aber insgesamt kann ich dich sehr gut verstehen - je mehr "Erfolg" man hat, desto mehr setzt man sich gerne selbst unter Druck. Und leider leider wird die Arbeit von BloggerInnen immer noch so gar nicht wertgeschätzt - und ich persönlich hätte so gar keine Lust, jedes Mal aufs Neue zu verhandeln und mich erklären zu müssen.

    Letztendlich, und zusammengefasst: Auch ich würd mich über mehr Alltagsgeschichten freuen. Und ich drück dir die Daumen dafür, dass du deinen Weg wieder findest und wieder mehr Spaß am Bloggen hast!

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  69. Hm, ich denke, überwiegend das Positive zu schreiben, hat den Vorteil, dass man sich damit auch aus Tiefs rausholen, ablenken kann, sehen, was eben schön ist.
    Andererseits kann es passieren, dass dann das, was eben nicht so gut läuft, übersehen wird. Fast so, als sei es nicht da.
    Ich denke, ein Mittelweg wäre nicht schlecht, wobei in einem Blog ja auch noch das Thema dabei ist: In wie weit will ich wirklich öffentlich sein? Mit was von mir, wie sehr und in welcher Form?

    ...Wie verdient man eigentlich mit Blogs Geld?

    Viele Grüße!

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  70. Für Außenstehende wirkt die Blogg-Arbeit immer so locker und flockig. Großartige Ergebnisse, alles scheinbar ein Klacks. Unbeschwert! Ich glaube, dass man Deine Suche nach den Ursprüngen, nach Zwanglosigkeit, Freiheit der Gedanken und Einfachheit stetig mehr gespürt hat. Danke, dass du nicht aufgibst. Es ist ein wahrer Schatz, dass Du diese Entscheidung getroffen hast.

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  71. Liebste, allerliebste Juli!

    Ich freue mich! Ich freue mich für dich und für heimatpottential, dass es endlich zur Ruhe kommt, dass endlich der Stress abfällt, dass endlich der Spaß wieder kommt, dass es einen Schritt zurück geht, weil es damals einfach besser war!
    Ich freue mich, dass du diese Entscheidung für dich und heimatpottential triffst, weil ich weiß, wie hart die letzte Zeit für dich war und dass das nicht für ewig so gegangen wäre. Ich weiß wie kaputt du bist und ich weiß, dass ein Blogpost immer nur so gut ist, wie der Spaß dahinter. Und dass man den nicht verlieren darf.
    Atme auf. Gönne dir Zeit. Komm zur Ruhe. Sei du selbst.

    ❤️

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  72. Wow,kenne dich nicht und bin durch Sonja heute hier gelandet und freue mich so sehr für dich,was du entdeckt hast!Sich selbst aus den Augen verlieren und verleumden, heißt sich selbst zu verlassen und das fühlt sich nicht nur kacke an,das ist Selbstbetrug.Kein Geld der Welt ist das wert!!! Nur in uns SELBST schlummert das größte Potenzial,das wir der Welt geben können und das ist echt,nicht indem was wir denken,was andere wollen.In diesem Sinne wünsche ich dir echt viel Spaß beim Freilassen deines Selbst:))) liebste Grüße,Silke Schmidt

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  73. "Krise kann ein produktiver Zustand sein. Man muss ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen."

    Max Frisch

    Das habe ich in dem Buch "Ihr Pferd ist tot? Steigen Sie ab!" gerade gelesen (da geht es um berufliche Veränderung). Da habe ich gedacht, dass ich Dir doch noch damit kommentiere. Du hast recht, dass das nichts mit Scheitern zu tun hat. Du hast was über Dich gelernt und warst mutig, als Du Dich selbstständig gemacht hast und bist jetzt wieder mutig, Deine Situation zu ändern.

    Gute Ideen dafür und Menschen, die Dich dabei unterstützen, wünscht
    Philomena

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  74. Heute erst bis zum Ende gelesen.
    - Mehr Idealisten braucht die Welt
    - Ehrlich währt am längsten
    - love it
    VG, Ulli

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  75. Richtig guter Post. Ich freu mich, dass du (bald wieder) da bist.
    Und so ne Entscheidung fürs Authentische, die ist nichts. Nur gesund.
    Mach einfach mal. Das wird super. Aber erstmal schön ausruhen, den schweren Packen abschütteln und dann Schritt für Schritt mit Pfiff zurück innen richtigen Pottschnodderschreibstil. Ich freu mich! Und ich wiederhol mich auch, aber egahal, ich freuuu mich!
    Mareike

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  76. Scheitern sieht für mich aber ganz anders aus! Ich halte das für eine auch mutige Entscheidung, ggf wieder einen Schritt zurück zu machen. Letztendlich halte ich es aber für eine verdammt richtige Entscheidung, wenn Du danach wieder mehr Spaß an Deinem TOLLEN Blog und nicht zuletzt an und in Deinem Leben hast!

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  77. Liebe Juli,

    ich liebe diese ehrlichen Posts. Danke, dass du uns daran teilhaben lässt, was in deinem Leben so vorgeht.
    Und hey: Wem von uns willst du eigentlich was beweisen mit deinem Nicht-Scheitern?
    Die allermeisten wirst du sicherlich nicht einmal persönlich kennen, also kannst du auf die getrost schei*en :)
    Du bist toll, so wie du bist. Und verdammt mutig!
    Echt jetzt.

    Kopf hoch und entspann dich!
    Alles wird gut.

    Liebe Grüße
    julia

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  78. so eine ehrlichkeit kommt eben ausm pott !!! ich musste ihn mit familie vor 10 monaten nach 41 jahren verlassen und bin immer noch sehr traurig..... ich habe dich durch zufall gefunden und habe mir deine videos angeguckt. vielen dank dafür.... du gibst mir ein stück heimat zurück....

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  79. Liebe Juli,
    ich habe dich eigentlich erst auf der Blogst am Wochenende richtig kennengelernt, allerdings schon von dir gehört. Jetzt habe ich mich auf deinen Blog geklickt und dann kommt da so ein Artikel, der mir sehr aus dem Herzen spricht. Ich denke, bei mir wird sich 2016 auch einiges ändern. Diese Regelmäßigkeit zweimal die Woche möchte ich nicht mehr. Ich stresse mich damit. Immerhin habe ich noch einen Beruf und ein Kind. Und die will ich nicht vernachlässigen. Mir macht das Schreiben und Basteln Spaß, aber das soll es auch bleiben. Ich verdiene kein Geld mit meinem Blog und somit habe ich sowieso keine Bedingungen zu erfüllen. Man meint, immer erfolgreicher werden zu müssen und immer mehr Leser sollen kommen, aber das macht am Ende auch nicht glücklicher.
    Ich wünsche dir, dass du deine eigene beste Entscheidung triffst. Aber ich finde, man hört gut raus, dass du bald wieder ein festes Einkommen haben wirst ;-)
    LG Steffi

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  80. Bin gespannt, wann wir hier wieder von Dir lesen werden...und was.

    Ich lese mit!

    Viele Grüße und einen schönen Sonntag noch!!! :)

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  81. Hallo Juliane,

    ich bin mal gespannt, wann wir wieder etwas von Dir lesen werden und was.

    Liebe Grüße und einen schönen Sonntag!

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  82. Ich lese deinen Blog so gerne, weil ich deine ehrliche Art mag. Und ich lese dann auch gerne, wenn was kacke ist. Weil du sogar das unterhaltsam schreiben kannst. Und ich mag deine Geschichten. Ich drücke dir die Daumen, dass du wieder zu DEINEM heimattpotential zurück kommst. Und dass das Geld trotzdem geregelt kommt.
    Liebste Grüße
    Eva

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  83. Liebe Juliane!
    Ich glaube, es ist der richtige Weg für dich, dir wieder einen Job zu suchen und dadurch "unabhängiger" zu sein. Dann musst du dich beim Schreiben nicht mehr verbiegen und kannst du sein. Das kommt beim Leser auch viel besser an :) Ich finde es schön, dass du dich nicht verbiegen lässt!
    Gruß, Andrea

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  84. Toller Artikel..
    und btw: schöne Frau =)

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  85. Grossartiger Beitrag. Das heute oft gehörte "Achtsam mit sich umgehen", kommt nicht von ungefähr. Immer mehr Menschen erkennen, dass "das Leben leben" etwas anderes bedeutet als joggen im Hamsterrad ;-)

    In diesem Sinne, alles Gute für den "Neustart"

    Ich bleibe Leser - sonnige Grüße, Ruth

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